Vorromanik in Südtirol PDF

Dieser Artikel existiert auch als Audiodatei. Epoche in der europäischen mittelalterlichen Kunst zwischen der Vorromanik und der nachfolgenden Gotik in Malerei, Bildhauerkunst und Architektur. Die romanische Architektur beginnt etwa um 1000 und tritt in ganz Europa auf. Rundbogenstil verwendet und vorromanik in Südtirol PDF 1819 in England von William Gunn eingesetzt.


Författare: Hans Nothdurfter.
Erstmals liegt ein Bildband vor, der den Reichtum an vor-romanischen Baudenkmälern in Südtirol vereint. Aus der Feder von Hans Nothdurfter, ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der frühmittelalterlichen Bauforschung, erfährt der Leser so manches bisher kaum Bekannte aus dieser Zeit. Etwa 90 wichtige Bauwerke werden vorgestellt und mit Fotografien von Karl Gruber sowie detaillierten Grundrissplänenvon Albert Torggler ergänzt. Die langjährige Erfahrung der beiden Autoren macht das Buch zu einem wichtigen Nachschlagewerk, das für jeden Interessierten einen guten Einstieg in die vor-romanische Epoche Südtirols bietet.
– Erste umfassende Bestandsanalyse der vor-romanischen Bauten Südtirols
– Alphabetisch geordnetes Nachschlagewerk
– Umfangreiche fotografische und zeichnerische Dokumentation der ca. 90 Denkmäler

Der Romanik voraus ging die byzantinisch geprägte Spätantike, sowie im Frankenreich eine merowingische und eine karolingische Stilepoche. Nach dem Niedergang der Karolinger und der Teilung des Reiches blühten östlich des Rheins Kunst und Architektur erst wieder auf, als die seit 919 regierenden Ottonenkaiser in der zweiten Hälfte des 10. Unter den Salischen Kaisern begann am Ende der 1060er Jahre die zweite Phase der Romanik. In Deutschland wird sie als Hochromanik bezeichnet, in Norditalien als Lombardische Romanik. Saint-Denis 1140 bis 1144 begann die Gotik in Frankreich, in Deutschland hingegen erst um 1230. Der Stilwechsel fiel östlich der Maas in eine Zeit intensiver Bautätigkeit. Dadurch weisen zahlreiche Bauwerke sowohl romanische als auch gotische Stilelemente auf.

Für entsprechende Kirchenbauten im Rheinland, die noch bis zur Mitte des 13. In einigen romanischen Bauwerken finden sich Spolien, wiederverwendete Materialien aus antiken Bauten. Das reicht von einfachen Mauersteinen und Mauerziegeln bis zu erlesenen Bauteilen wie Kapitellen oder Säulen. Manche stammten aus römischen Ruinen der Umgebung.

Insbesondere Säulen wurden auch von weit her importiert. Schon in der Spätantike hatte man die Bauform der Basilika, die vor dem Aufstieg des Christentums zur Staatsreligion ein Profanbau war, für Kirchenbauten verwendet. In der Romanik wurde dieser Bautyp weiterentwickelt. Auch einige einschiffige Kirchen wurden mit Querschiff und Vierung ausgestattet, sie bekamen so einen deutlicher kreuzförmigen Grundriss. Im Abendland blieb der Longitudinalbau ein Standardtypus der Sakralarchitektur. Daneben gab es auch den Zentralbau. Das Wichtigste am Innenraum mittelalterlicher Kirchen war die Umgebung des Hauptaltars im Osten.

In frühchristlichen Basiliken hatte die Apsis mit dem Altar direkt an das Querschiff angeschlossen. Im ländlichen Bereich wurde mancherorts auch zunächst nur eine kleine Kapelle als Witterungsschutz für Altar und Geistlichen errichtet, an die dann später ein Kirchenschiff für die Gemeinde angebaut wurde. Wie weiter oben erwähnt, gelten als typische Kennzeichen romanischer Kirchen Tonnengewölbe, vor allem in Frankreich, und Kreuzgratgewölbe, besonders in Deutschland, natürlich jeweils mit rundbogigem Querschnitt. Tatsächlich weisen zwar romanische Krypten in der Regel Kreuzgratgewölbe auf, aber romanische Kirchenschiffe oft nicht. Gewölbeformen finden sich auch solche, die in der Romanik selten sind, aber nur in Verbindung mit der Romanik vorkommen.

In vielen Gegenden wurden in der Romanik Türme beliebt. Frankreich: Die Normandie hatte durch ihre normannischen Herzöge eine Sonderstellung in Frankreich und weltlich wie kirchlich intensive Beziehungen zu England. Die Champagne zählte wie die Île-de-France zum fränkisch geprägten französischen Kerngebiet. Eines der bekanntesten romanischen Bauwerke ist die Abteikirche Saint-Remi in Reims.

Im Poitou entstanden erste Hallenkirchen sowie in Poitiers die Stiftskirche Notre-Dame-la-Grande mit ihrer prächtigen Fassade. Bedeutende Zeugnisse der burgundischen Romanik sind die Kathedrale von Autun und die Abtei Fontenay. Kaiserdom zu Speyer, auch bedeutende Klosterkirchen wie Maria Laach. Das Stammesherzogtum Sachsen erlebte als Herkunftsgebiet der Ottonen einen kulturellen Aufschwung, wegen Erzvorkommen und guter Böden besonders die Harzregion.