Von Ratten und Menschen PDF

Ratten sind eine vielgestaltige Gruppe, die einzelnen Arten unterscheiden sich beträchtlich. Sie erreichen eine Kopfrumpflänge von 8 bis 30 Zentimetern, die Schwanzlänge ist variabel, je nach Art kann der Von Ratten und Menschen PDF deutlich kürzer bis deutlich länger als der Rumpf sein. Tiere können bis zu 500 Gramm wiegen.


Författare: Eckart Leiser.

Diese Untersuchung des Behaviorismus ist in einem radikal behavioristischen Umfeld entstanden. Leitfigur des radikalen Behaviorismus ist Skinner, der das Verhalten von Organismen ohne Rückgriff auf deren "Innenleben" erklären will. Den Auswegen aus den entstehenden Widersprüchen wird nachgegangen, etwa der Ideologisierung des Behaviorismus bei Skinner selbst, dann das Aufweichen des "Innenlebens als tabula rasa" bei Tolman, die Zugeständnisse an die menschliche Komplexität bei Bandura und schließlich der "interbehaviorale" Rundumschlag von Kantor. Beim Übertragen des Behaviorismus auf den Menschen enden alle Versuche in einem Dilemma: Wie soll der intellektuelle Eifer erklärt werden, mit dem die Behavioristen das Subjekt und seinen "psychischen Apparat" abzuschaffen versuchen?

Das Fell kann weich oder hart sein, bei einigen Arten sind die Haare zu Stacheln modifiziert. An der Oberseite variiert seine Färbung von schwarz über diverse Grau- und Brauntöne bis hin zu gelblich und rötlich, an der Unterseite ist es meist weißlich oder hellgrau. Die Pfoten und der mit Schuppenringen versehene Schwanz sind häufig nur spärlich oder gar nicht behaart. Der Magen der Ratten ist in zwei Abteilungen untergliedert: Vormagen und Magenkörper. Schleimhaut, der Magenkörper die gewöhnliche Magenschleimhaut.

Beide Abteilungen sind durch eine Schleimhautfalte getrennt. Wärmeabgabe erfolgt vor allem an den haarlosen Stellen wie Schwanz und Ohren. Je nach Art haben die Weibchen zwei bis sechs Paar Zitzen. Die Schneidezähne sind wie bei allen Nagetieren zu wurzellosen, dauerwachsenden Nagezähnen umgebildet. Dieses Sekret wird beim Putzen verteilt.

Er dient nicht nur der Nahrungssuche, sondern spielt auch bei der Kommunikation mit Artgenossen eine wichtige Rolle. Auch das Gehör ist gut ausgeprägt. Ratten hören wie andere Kleinnager bis in den Ultraschallbereich hinein. Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Ratten umfasste Südostasien von Indien und China über die indonesische Inselwelt und reichte bis nach Neuguinea und Australien. Ratten leben zum überwiegenden Teil in Wäldern. Ihre Lebensräume können von tief gelegenen Regenwäldern bis Gebirgswäldern variieren, die meisten Arten meiden die Nähe des Menschen.

Einige Arten haben sich als Kulturfolger hingegen an die Nähe des Menschen angepasst und finden sich sowohl in Häusern als auch in Reisfeldern und anderen landwirtschaftlich genutzten Flächen. Ratten können boden- oder baumbewohnend sein. Viele Arten können gut klettern und errichten Nester in den Bäumen als Unterschlupfe. Andere ziehen sich in Erdbaue, Felsspalten oder in hohle Baumstämme zurück. Die besser erforschten, kulturfolgenden Arten leben in Gruppen von bis zu 60 Tieren, wobei die Gruppenmitglieder sich am Geruch erkennen.

Gruppen setzen sich aus einem oder mehreren Männchen und mehreren Weibchen zusammen, beide Geschlechter etablieren eine Rangordnung. Es sind territoriale Tiere, die Reviere werden gegen Eindringlinge verteidigt. Lebensweise der meisten Arten ist jedoch kaum etwas bekannt. Ratten sind Allesfresser, die eine große Vielfalt an pflanzlicher und tierischer Nahrung zu sich nehmen. Die meisten Arten bevorzugen Samen, Körner, Nüsse und Früchte, ergänzen den Speiseplan aber mit Insekten und anderen Kleintieren. Es gibt aber auch Arten, die vorwiegend fleischliche Kost verzehren. Unter günstigen klimatischen Voraussetzungen kann die Fortpflanzung das ganze Jahr über erfolgen, vielfach gibt es jedoch feste Paarungszeiten.

So tragen die neuguineanischen Ratten in der Trockenzeit von Juni bis Oktober kaum oder keine Würfe aus, auch die australischen Rattenarten pflanzen sich saisonal fort: bei den Tieren im Süden des Kontinents liegt der Höhepunkt der Geburten im Frühling und Frühsommer. Die Anzahl der Würfe pro Jahr hängt daher auch vom Klima ab. Bei sich ganzjährig reproduzierenden Arten können es bis zu zwölf Würfe im Jahr sein, bei anderen hingegen nur einer bis drei. Die Tragzeit ist variabel, bei der Hausratte rund 21 bis 22 Tage, bei der Wanderratte geringfügig länger- Bei anderen Arten kann sie von 19 bis 30 Tage variieren. Wanderratten können bis zu 22 Neugeborene zur Welt bringen, der Durchschnitt liegt bei acht bis neun. Bei den meisten Arten sind es jedoch deutlich weniger, so ergaben Untersuchungen von Arten auf der Malaiischen Halbinsel drei bis sechs Neugeborene und auf Neuguinea nur ein bis drei Neugeborene. Neugeborene Wanderratten wiegen bei der Geburt rund fünf bis sieben Gramm und sind nackt und blind, mit fünfzehn Tagen öffnen sich ihre Augen und ihr Fell ist vorhanden.