Von Kiel bis Kapp PDF

Häufig wird mit dem Begriff First Nations keine ethnische Von Kiel bis Kapp PDF vorgenommen, sondern eine politische, was manchmal dazu führt, dass damit die Regierung der jeweiligen Ethnie gemeint ist. Bezeichnung Indianer hier viel häufiger anzutreffen, auch wenn sie umstritten ist.


Författare: Gustav Noske.

"Eine Geschichte der deutschen Revolution zu schreiben, kann mir nicht in den Sinn kommen. Aber seit den ersten Novembertagen des Jahres 1918 habe ich an hervorragender Stelle in Deutschland gestanden und auf manche Vorgänge stark eingewirkt, so daß es mir nicht unangebracht erscheint, einiges aus meiner Erinnerung festzuhalten. Ein Tagebuch habe ich nicht führen können. Selbst knappe Notizen konnte ich an vielen Tagen nicht machen. Die Ereignisse jagten sich dermaßen, daß manche Einzelheit nicht im Gedächtnis haften geblieben ist."
Der Verlag der Wissenschaften verlegt historische Literatur bekannter und unbekannter wissenschaftlicher Autoren. Dem interessierten Leser werden so teilweise längst nicht mehr verlegte Werke wieder zugängig gemacht.
Dieses Buch "Von Kiel bis Kapp", geschrieben zur Geschichte der deutschen Revolution, ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1920.

Der Begriff First Nations tauchte wohl Anfang der 1980er Jahre erstmals auf. Damit wurde ein Begriff geschaffen, der sich von dem in Kanada ebenfalls gebräuchlichen Begriff Indian Tribe oder Band erheblich unterscheidet. Das gilt allerdings weniger für den Gebrauch im Alltag, als für den juristischen und den politischen Bereich. 000 Menschen, die sich als Indianer verstehen, zählen etwa 565.

000 zu den 615 vom Staat anerkannten Stämmen, von denen allein fast 200 in British Columbia leben. In jüngster Zeit werden die Indianer in den USA, die als American Indians oder Native Americans, in Alaska als Alaska Natives, manchmal als Locals bezeichnet werden, analog zu First Nations als First Americans bezeichnet. Die indianischen Kulturen lassen sich in Kanada in fünf Kulturareale unterteilen, die sehr unterschiedliche natürliche Bedingungen aufweisen. Diese erforderten Anpassungen, die die Kulturen bis heute prägen. Die um 1500 beginnende Phase der Handelskontakte mit Europäern ging nach 1600 in die koloniale Phase über, in der europäische Siedler zunehmend Land beanspruchten und in der viele Stämme durch Epidemien ausgelöscht wurden. Innerhalb der First Nations besteht vielfach das traditionelle, auf voreuropäische Wurzeln zurückgehende Herrschaftssystem mit einem erblichen Häuptlingstum fort, jedoch in Konkurrenz mit dem von Kanada initiierten System der gewählten Häuptlinge und ihrer Berater. Einige First Nations sind zu einem gewissen Wohlstand gekommen, viele leiden jedoch unter Armut und gravierenden sozialen Problemen.

Dabei sind Bildung und Ausbildung von großer Bedeutung. Die Hochschulbildung kann seit 2003 an der First-Nations-Universität von Kanada in Saskatchewan absolviert werden, einige Hochschulen bieten kulturell adaptierte Unterrichtseinheiten. In Kanada werden die Angehörigen der First Nations häufig als First Nations People bezeichnet. Um als Indianer staatlicherseits anerkannt zu werden, muss man einem der anerkannten Indianerstämme angehören. Der staatlichen Definitionsgewalt soll mit dem Begriff First Nation ein eigenes Verständnis entgegengesetzt werden. Dieses besteht darin, dass jeder Stamm selbst bestimmt, wer ihm angehören soll, und dass die Anerkennung als Stamm nicht von einer staatlichen Behörde abhängt.

Somit gibt es zahlreiche First Nations, die nicht offiziell als Stämme gelten. Gleichzeitig wird der Charakter einer souveränen Nation mit allen Rechten und Pflichten stärker betont. Der Begriff First Nations wurde erstmals 1982 bei der Benennung der Versammlung der First Nations offiziell benutzt. 6 Als Selbstbezeichnung der meisten ethnischen Gruppen hat er inzwischen weitgehend den Begriff Band oder Indian Band abgelöst, so dass der Begriff auch im Singular gebräuchlich ist. Obwohl der Begriff First Nations auch von den kanadischen Behörden verwendet wird, ist er juristisch nicht genau festgelegt.

Daher bevorzugen die zuständigen Behörden in Rechtsfragen die Bezeichnung Indianer. Status Indians: Angehörige eines Indianervolks, die als Indianer registriert oder zur Registrierung berechtigt sind. Sie werden namentlich im Indian Registry eingetragen, das vom Department of Indian Affairs and Northern Development geführt wird. Non-Status Indians: Angehörige eines Indianervolks, die nicht zur Registrierung als Indianer berechtigt sind. Dazu kommt noch eine vierte Gruppe, deren Größe seit 1985 auf rund 117. Sie sind die Nachkommen von Indianerinnen, die Nicht-Indianer geheiratet haben. Alle Mitglieder der anerkannten Stämme, die Ansprüche auf staatliche Leistungen nach dem Indianergesetz erlangen wollen, müssen ins Indian Register eingetragen sein.

Dieses Indianerregister wird vom Department of Indian Affairs and Northern Development geführt12, eine wachsende Zahl von Stämmen führt dieses Register allerdings selbst. Am Begriff Status Indian hängt eine Anzahl von Rechten und Ansprüchen gegenüber der Regierung. Diese beziehen sich auf Landrechte, materielle Zuwendungen und Schutz vor Enteignungen. Der Status konnte dabei schon durch bloßes Verlassen des Reservats, durch Umzug in ein anderes Reservat oder durch Heirat verloren gehen. Die 632 aufgeführten First Nations verteilten sich wie folgt auf Provinzen bzw. British Columbia, wo auch fast jeder dritte Stamm lebt. Während im Westen Kanadas die meisten First Nations zu finden sind, lebten die größten im Osten.