Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin PDF

Wie bin ich verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin PDF, wer ich bin? Veröffentlichungen zur Geschichte der Frauenbewegung und -erwerbstätigkeit, Mathildenstr. Die historische Realität sieht jedoch anders aus.


Författare: B. Schlegel.

Die sexuelle Dienstleistung meist weiblicher Menschen ist dabei zumindest in der Bundesrepublik Deutschland selbst seit Inkrafttreten des „Gesetzes zur Regelung der Rechtsverhältnisse der Prostituierten“ am 1. Januar 2002 nur mit Einschränkungen als Gewerbe zu bezeichnen. Aber während das Landrecht Prostituierte noch als „Weibspersonen“ bezeichnete, „welche mit ihrem Körper ein Gewerbe betreiben wollen“, hieß es in den Bordellreglements des 19. Jahrhunderts, dass Prostitution kein Gewerbe im eigentlichen Sinne sei. Sittenwidrigkeit“Hintergrund der strikten Unterscheidung zwischen Prostitution und „erlaubten Gewerben“ war das Verdikt der „Sittenwidrigkeit“.

Die Auffassung, dass Prostitution „sittenwidrig“ sei, bestand seit der Reformation. Gegensatz zu dauerhaftem Ehebruch oder sexuell motivierten Verbrechen von den Stadträten nicht nur geduldet, sondern sogar protegiert. Noch in Reichstagsdebatten der Kaiserzeit wurde diese Auffassung, wenn auch nur indirekt, vertreten. So plädierte in der Sitzung vom 14.

Die Auffassung von der „Sittenwidrigkeit“ der Prostitution überdauerte alle Gesetzesnovellen und politischen Umwälzungen bis zum Ende des 20. Jahrhunderts das moderne Gewerberecht ein weiterer Grund dafür, dass Prostitution nicht als Gewerbe galt. In der mittelalterlichen Ständegesellschaft waren die „erlaubten Gewerbe“ in Zünften organisiert und entsprechend streng geregelt. Die Vereinheitlichung bestand darin, dass Arbeit, Gesundheit und Lebensführung der Frauen in allen Städten des Reichs sittenpolizeilicher Kontrolle unterlagen, wobei das Recht der jeweiligen Polizeidirektion, eigene Vorschriften zu erlassen, regional bedingte, aber unwesentliche Variationen zuließ. Nach den älteren Bordellordnungen hatten die Prostituierten noch einige Rechte gehabt. So konnten sie über ihren Lohn verfügen, durften weder zum Beischlaf noch anderen sexuellen Handlungen gezwungen werden und der Bordellwirt war verpflichtet, das „Mädchen“ zu unterstützen, „das seine Lebensart ändern und sich auf eine rechtliche Weise ernähren will“. Diese Rechte waren in den Polizeivorschriften der Kaiserzeit ersatzlos gestrichen.

Hofgarten nebst den hierzu gehörigen Arkaden überhaupt, den Max-Josef-Platz, Marstallplatz, Odeonplatz, den Platz vor der Feldherrenhalle und der Theatinerkirche, ferner die Residenz-, Maximilian- und Hofgartenstraße, sowie die Briennerstraße zwischen Odeon- und Wittelsbacherplatz zu einer anderen Zeit als von 9 bis 11 Uhr vormittags, den Marienplatz nebst den sog. So oder so ähnlich sahen die Polizeivorschriften in allen fünfundzwanzig Bundesstaaten des deutschen Kaiserreiches aus. Vor der Reichsgründung hatte eine Verhaftung den „Nachweis des fleischlichen Gebrauchs gegen Bezahlung“ vorausgesetzt. Ein Beispiel, das sich um die Jahrhundertwende in Berlin ereignete, erregte als „Fall Köppen“ besonders Aufsehen. Es ging um die Tochter eines Pferdekutschers.