Typenatlas Unimog PDF

Heute gilt dieser Unimog als das bekannteste Modell. Fahrzeugbaureihe von Mercedes-Benz, die von Daimler Trucks, einem Geschäftsfeld der Daimler AG, hergestellt wird. Erfunden wurde er von Albert Friedrich. Offiziell erhielt das Fahrzeug typenatlas Unimog PDF Namen am 20.


Författare: Carl-Heinz Vogler.

Dieser Typenatlas bietet Ihnen den kompletten Überblick über die Entwicklung und Produktion aller Unimog von 1946 bis 1993 (mit Ausnahme der Schweren Baureihen). Diese erste Ära, deren Bandbreite von 25 PS bei den Ur-Unimog bis 125 PS beim Unimog 416 reicht, endete mit der »neuen leichten Baureihe«. 200 teils historische Fotos sowie umfangreiche Grafiken und technische Daten machen diesen Band zu einer wahren Fundgrube für jeden Unimog-Freund!

Boehringer-Unimog 70200 mit Frontanbaugerät und Schneidwerk. Der dritte Anbauraum ist im Heck des Fahrzeuges, wo ein Kraftheber zur Verfügung steht. Gut sichtbar die starke Achsverschränkung sowie die Kröpfung in der Mitte. Der unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg konzipierte Unimog war ursprünglich als rein landwirtschaftliches Fahrzeug gedacht. Schon bald wurde das Konzept des Unimogs überdacht, da sich der Einsatzbereich von der Landwirtschaft hin zu vielfältigeren Bereichen erweiterte.

Früh wurde sein Potenzial als Militärfahrzeug erkannt, schon im September 1950 beschaffte die Schweizer Armee den Boehringer Unimog 70200. 1974 führte Daimler-Benz die schwere Unimog-Reihe mit komplett neuem Erscheinungsbild ein, die das Unimogprogramm nach oben abrunden sollte. Wichtigstes Konstruktionsmerkmal ist das Fahrgestell des Unimog: Der Unimog hat einen Leiterrahmen, der sich auf an Schubrohren und Querlenkern geführte Portalachsen stützt, die mit Schraubenfedern abgefedert werden. Angetrieben wird der Unimog von einem längs eingebauten Dieselmotor. Ur-Unimog mit 18-kW-Dieselmotor bis zur schweren Reihe mit bis zu 240 kW Motorleistung reichen.

Dabei war die Einteilung der Reihen nie ganz einheitlich und ist im Laufe der Zeit geändert worden. Innerhalb einer Reihe gibt es die Baureihen, die eine feinere Einteilung zulassen. Die Ur-Reihe geht auf die Entwürfe Albert Friedrichs zurück. Die Fahrzeuge der Ur-Reihe sind als landwirtschaftliche Fahrzeuge konzipiert und haben alle einen Leiterrahmen ohne Kröpfung sowie den Vorkammer-Pkw-Motor OM 636 mit 1,8 Liter Hubraum. Der letzte Ur-Unimog wurde 1974 gefertigt. Anfangs wurde schlicht das Modell 70200 angeboten, bei dem es noch keine Baumuster gab. Nachdem die Daimler-Benz AG die Produktion des Unimogs übernommen hatte, wurde der Unimog 70200 so gut wie unverändert als Unimog 2010 weitergebaut.

Das Baumuster ist ausschlaggebend für Aufbau, Kabine und Radstand. Eine Ausnahme bilden die Baureihen 440, 441 und 443, die anders als es sich vermuten ließe, keine Unimog, sondern die technisch verwandten MB-Trac-Ackerschlepper sind. Jedes Baumuster wurde in unterschiedlichen Modellversionen angeboten, das Schema der Modellnamen wurde dabei in der Geschichte des Unimog mehrfach geändert. Bis 1953 hieß der Unimog schlicht Unimog. Von 1975 bis 2000 wurden die Modellbezeichnungen um eine weitere Ziffer ergänzt. Die ersten beiden Ziffern entsprechen wie auch schon zuvor der Motorleistung in DIN-PS, nun allerdings gerundet. Ergänzt wurden die Ziffern gegebenenfalls um einen Kennbuchstaben, so steht L für einen langen Radstand.