Totentrompeten 1–4 PDF

Der kreisel-, tüten- oder trichterförmige Fruchtkörper ist oft gänzlich hohl durchbohrt. Die Farbe seiner Oberseite variiert mit fließenden Übergängen von olivgrau über gelbgrau bis ockerbraun, totentrompeten 1–4 PDF seltenen Fällen auch ganz kanariengelb. Höhe und wird im Durchmesser ebenso groß.


Författare: Einar Schleef.
»TOTENTROMPETEN. Das sind die Pilze, die TOTENTROMPETEN, bläulich, violett, manchmal schwarz, auch braun, eßbar erscheinen sie nicht, abschreckend, schmecken dafür um so besser. Aber man muß sie kennen. Kennen auch die Trompeten, die eigenes Ende ankündigen. Ende? Dagegen heißt es sich zu stemmen, weglaufen können sie nicht, die 3 Alten, festgenagelt in der DDR und in meinem Buch GERTRUD. TOTENTROMPETEN auch für die DDR, für die Lebensumstände«, heißt es – programmatisch für alle vier Stücke – im Vorspruch der »Totentrompeten«.
Die ersten drei dieser Stücke für immer dasselbe Trio infernal alter Freundinnen wurden in Schwerin uraufgeführt und häufig nachgespielt, das vierte wird hier aus dem Nachlaß zum ersten Mal in Buchgestalt veröffentlicht und voraussichtlich im Sommer 2002 uraufgeführt.

Der ebenfalls essbare Starkriechende Trompetenpfifferling sieht dem Trompetenpfifferling zum Verwechseln ähnlich, besitzt aber ein faltig-runzeliges Hymenophor ohne ausgeprägte Leisten. Beide Arten können aufgrund ihrer gleichen Ökologie durcheinander wachsen. Auch das giftige Gallertkäppchen wächst an Standorten des Trompetenpfifferlings. Die Fruchtkörper sind jedoch gummiartig-gelatinös, die Stiele mit annähernd gleichfarbigen Schüppchen besetzt und die Unterseiten der Köpfchen zeigen weder Leisten noch faltige Runzeln.

Der Trompetenpfifferling ist ein Mykorrhizapartner verschiedener Nadelbäume, vor allem der Fichte und der Tanne, gelegentlich auch von Laubbäumen. Er wächst in bodensauren, basen- und nährstoffarmen Buchen-, Tannen- und Fichtenwäldern auf mäßig bis deutlich feuchten Böden. Der Trompetenpfifferling ist holarktisch verbreitet und wird entsprechend in Europa, Nordasien und Nordamerika gefunden. In Deutschland ist er weit verbreitet, nördlich der Mittelgebirge gibt es Verbreitungslücken. Der Trompetenpfifferling ist essbar und gilt als guter Speisepilz. In der Vergangenheit führte das Epitheton lutescens zu Verwirrungen.