Styleguide Kopenhagen PDF

Dies ist ein als lesenswert ausgezeichneter Styleguide Kopenhagen PDF. Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Fußbekleidung mit einer stets mit dem Oberteil verbundenen festen Unterlage aus Leder, Holz, Gummi oder Kunststoff, die primär dem Schutz der Fußsohle dient.


Författare: Anna Peuckert.
Für elegantes, klares und zeitloses Design ist Kopenhagen weltberühmt. In der dänischen Hauptstadt lassen sich Klassiker und Novitäten nicht nur in den Stores bestaunen, sondern sind überall präsent. Ob Arne Jacobsens „Ei“ oder die neueste Kollektion der angesagten Modedesignerin Stine Goya, sie alle sind auch in den Cafés, Restaurants, Hotels und auf der Straße zu sehen. In der Strøget, der längsten Fußgängerzone Europas, finden Besucher alles, was das Designliebhaber-Herz höher schlagen lässt: Möbel, Lampen und Mode. Weitere Schätze warten in den kleinen Gassen der Nebenstraßen.
Im Stadtteil Nørrebro, in der trendigen Jægersborggade, haben sich zahlreiche kleine Keramik-Geschäfte angesiedelt und in der Ravnsborggade gibt es viele Antiquitätenläden zu entdecken. Dabei versteht es die Stadt am Øresund die neuesten Trends in Design, Kunst und Architektur mit einem entspannten Lebensstil zu verbinden. Der „styleguide Kopenhagen“ ist der unverzichtbare Begleiter für alle, die auf der Suche nach dem Besonderen abseits der Touristenpfade sind.

Rede ist, ist das charakteristische Grundmodell eines Schuhs gemeint, das aus kulturgeschichtlichen Gründen heutzutage optisch eher einem Herrenschuh entspricht, aber Damen- und Kinderschuhe natürlich ebenso mit einschließt. Ein Schuh besteht aus zwei Hauptteilen: Der obere Teil wird Schaft, der untere wird Boden genannt. Der Außenschaft kann zudem verschiedene Besatzteile haben, zum Beispiel eine aufgesetzte Hinterkappe rund um den Fersenbereich, um den Fuß weitergehend zu stabilisieren und zu führen. Neben seiner reinen Schutzfunktion und der für viele Träger auch wichtigen Modefunktion hat der Schuh von jeher auch etwas mit dem gesellschaftlichen Status oder der Gruppenzugehörigkeit des Trägers zu tun. Im alten Ägypten durften nur Pharaonen Sandalen aus Gold- oder Silberblech tragen und nur hohe Beamte und Priester überhaupt Sandalen. In kälteren Regionen wurden wahrscheinlich Tierfelle um die Füße und Waden gewickelt. Andere Völker legten die Felle nur um die Füße zum sogenannten Fußsack, aus dem später der Mokassin entstand.

Lederschuh aus der Höhle Areni I, Armenien, etwa 3500 v. Während der letzten Eiszeit lebten Neandertaler in Europa und Westasien, die vermutlich zunächst Tierfelle um die Füße und Waden wickelten. Aus dieser primitivsten Form des Kälteschutzes entwickelte sich im Laufe der Zeit der Stiefel. Auftreten im nördlichen Eurasien Schuhe kannte. Fußspuren im Höhlenlehm gefunden, die auf das Tragen von Schuhen hindeuten. Die meisten dieser Spuren sind jedoch barfuß eingedrückt, mit deutlich erkennbaren Zehenabdrücken.

Der älteste gefundene Lederschuh-Rest stammt vom Schnidejoch in den Berner Alpen, der 2008 mit anderen jungsteinzeitlichen Überresten neu auf 4300 v. Armenien 2008 in kupferzeitlichen Schichten ergraben. Bundschuhe der Moorleiche von Damendorf, ca. Schuhe der Bronze- und Eisenzeit sind unter anderem durch Funde von Moorleichen erhalten. In der Antike wurden einfache Schuhe zum Allgemeingut. So finden sich auf vielen Wand- und Tonmalereien Hinweise auf mannigfaltige Schuhmodelle, die in den verschiedenen Regionen getragen wurden. Seit dem Ende des vierten Jahrhunderts treten vor allem im byzantinischen Machtbereich geschlossene Schuhe und auch Pantoffeln auf.

Europas in den städtischen Siedlungen hauptsächlich Lederschuhe nach wendegenähter Machart getragen wurden. Füße zusätzlich gegen Kälte und Schmutz sowie die Sohle und die langen Schuhspitzen vor Abrieb. Sie dienten wohl zugleich als Statussymbol. Parallel zu diesen Modeerscheinungen gab es immer auch breite Schuhe, die vermutlich der Arbeit dienten und erst im 16. Mit ihren betont breiten und kurzen Schuhspitzen demonstrierten diese Horn-, Entenschnabel-, Kuhmaul- oder Bärenklauenschuhe eine klare Abkehr von der vorausgegangenen Schuhmode. Diese Schuhe wurden auch in rahmengenähter Konstruktionsweise gefertigt. Zur Fußbekleidung der ärmeren und der ländlichen Bevölkerung des Mittelalters ist relativ wenig bekannt.

Die oft vertretene These, dass Bauern barfüßig oder in einfachen Holzschuhen arbeiteten, lässt sich jedoch nicht aufrecht halten. In der Mittelalterszene häufig anzutreffen sind moderne sogenannte Bundschuhe, ein Stück Leder, das um den Fuß gewickelt und an der Spitze zusammengebunden wird. Diese Schuhform lässt sich, in wesentlich aufwendigerer Form, in der Antike belegen, im Hoch- und Spätmittelalter war seine Verwendung aber unüblich. Demnach verwendete man Ziege und Schaf als Schaftlederarten vornehmlich im 11.