Studien zum Kaiseramt in der Frühen Neuzeit PDF

Großes Wappen des römisch-deutschen Kaisers Joseph II. Das Gebiet des frühmittelalterlichen Ostfrankenreichs wurde erstmals im 11. Neben den propagandistischen gab es auch heilsgeschichtliche Gründe für die Anknüpfung des römisch-deutschen Kaisertums an das antike Römische Reich. Die Studien zum Kaiseramt in der Frühen Neuzeit PDF war auch noch im Spätmittelalter lebendig, als die Macht des Kaisertums bereits beträchtlich geschwunden war.


Författare: Karl-Heinz Duchhardt.

Wie die beiden Spitzen der christianitas, die jeweils von Wahlkörperschaften in ihr Amt beförderten Päpste und Kaiser, sich in einer sich wandelnden Welt mit ihren Ansprüchen zu behaupten suchten, zählt zu den spannendsten Prozessen der Ausbildung eines Staatensystems. Die hier vorgelegten Studien veranschaulichen, wie beim Herrschaftsantritt sich mehr und mehr ganz pragmatische Gesichtspunkte statt eines dezidiert symbolischen Handelns in den Vordergrund schoben, und wie eine Chance vertan wurde, mittels eines Mediums der Kommunikation der Öffentlichkeit ein stringentes Herrschaftsprogramm zu präsentieren.

Noch die neueste Literatur beklagt, wie sehr die Erforschung des frühneuzeitlichen Kaisertums lange Zeit vernachlässigt wurde. Die hier vereinten Fallstudien geben neue Impulse.

Literatur erstmals 1438 auf, im Antrittsjahr von Albrecht II. 1486 wurde er erstmals in einem Gesetzestext erwähnt. Die Betonung des deutschen Charakters des Römischen Reiches verstärkte sich seit Ende des 15. Jahrhunderts, als die Macht des Kaisers in Reichsitalien de facto nicht mehr ins Gewicht fiel und sich im Wesentlichen auf das deutsche Herrschaftsgebiet beschränkte. Bestätigung durch den Papst in das Kaiseramt nachrückte. Nach der Kaiserkrönung wurde die Titulatur um den Zusatz semper Augustus ergänzt, der aber teilweise auch schon vor der Kaiserkrönung gebraucht wurde. Seit der Annahme des Titels Erwählter Römischer Kaiser durch Maximilian I.

Königen beim Antritt der Alleinherrschaft und der offiziellen Krönung verwendet, etwa durch Karl V. Der letzte Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, Franz II. Jahrhundert tauchten diese Bezeichnungen in offiziellen Dokumenten auf. Der Titel des römisch-deutschen Kaisers ist zumindest einmal auch offiziell vom Kaiser selbst verwendet worden, nämlich in der Urkunde, mit der sich Franz II. 1804 die erbliche österreichische Kaiserwürde schuf. Schulze: Grundstrukturen der Verfassung im Mittelalter. Carlrichard Brühl, Die Geburt zweier Völker, Köln 2001, S.

Moraw, Heiliges Reich, in: Lexikon des Mittelalters, Bd. Otto Posse: Die Siegel der deutschen Kaiser und Könige. Diese Seite wurde zuletzt am 22. September 2018 um 16:48 Uhr bearbeitet.