Strategien zum Erfolg PDF

Vermittlung von Lerninhalten und -formen wie auch Wirkungen auf die Sozialisation strategien zum Erfolg PDF von Lehrplänen oder Schulordnungen. Der heimliche Lehrplan kann dem offiziellen Lehrplan widersprechen, ihn unterlaufen oder unwirksam machen oder ergänzen.


Författare: Heinz Benölken.
Angesichts von Margenverfall, abnehmender Kundenloyalität, Wettbewerbsdruck und vielfach als Bedrohung empfundenen Auswirkungen des soziodemographischen Wandels würde man von den Unternehmen große Anstrengungen im Sinne einer ganzheitlichen Strategie erwarten. Dennoch verwundert es, dass die Praxis noch vielfach lückenhafte strategische Analysen und schwache methodische Fundierung ganzheitlicher Strategieentwicklung prägen, begleitet von einer unreflektierten Bereitschaft, Strategieempfehlungen von dritter Seite zu übernehmen (Teil A).
Das Herzstück dieses Handbuchs bildet der im Teil B mit vielen Praxisbeispielen unterlegte Leitfaden für eine ganzheitliche Strategieentwicklung in zehn Bausteinen zur umfassenden Analyse der strategischen Ausgangssituation, der Etappen eines strategischen Entwicklungsprozesses sowie der darauf aufbauenden Umsetzungs- und Maßnahmenplanung, abgerundet durch ein begleitendes Strategie-Controlling und durch Praxisbeispiele der Umsetzung von Strategieprojekten.
An diesem konsistenten Leitfaden spiegelt eine umfassende empirische Untersuchung der Dr. Benölken Unternehmensberatung den Stand der Strategiekultur in den einzelnen Bereichen der Finanzdienstleistungs-Industrie. Dabei bestätigen sich nicht nur grundsätzlich die Highlights aus Teil A, sondern Baustein für Baustein werden die noch vorhandenen strategischen Defizite transparent.
Ein Aufzeigen der Perspektiven der Strategiekultur für die langfristige Zukunftsfähigkeit von Unternehmen rundet dieses umfassende Handbuch ab.
Dieses Strategie-Handbuch, das kaum eine Frage für den Praktiker unbeantwortet lässt, liefert ihm die Blaupause für seinen unternehmensindividuellen Leitfaden zur ganzheitlichen Strategieentwicklung.

Die Idee von Einflüssen außerhalb des beabsichtigten Lehrplans finden sich bereits früher in der Literatur. Verschiedene Ansätze zur Erklärung des heimlichen Lehrplans wurden entwickelt, um ihre Rolle in der schulischen Sozialisation zu erklären. Dies wurde unter anderem in Zusammenhang mit den PISA-Studien bestätigt. Um 1970 wurde der Begriff heimlicher Lehrplan in der Erziehungswissenschaft vornehmlich in gesellschaftskritischer Absicht verwendet. In jüngerer Zeit wird verstärkt darauf hingewiesen, dass heimliche Lehrpläne Benachteiligungen zum Beispiel aufgrund des Geschlechts oder der Herkunft bewirken oder festigen können. So wird beim Bemühen um interkulturelle Erziehung darauf hingewiesen, dass eurozentristische Unterrichtsinhalte ausländische Schüler benachteilige.

Dass Schule nicht nur Unterricht ist, sondern darüber hinaus gesellschaftliche Funktionen erfüllt, stellte bereits in den 1950er Jahren der Begründer der soziologischen Systemtheorie, Talcott Parsons fest, allerdings in völlig unkritischer Absicht. Oben und Unten, an Gutsein und Schlechtsein, an Auffälligwerden und Durchwursteln zu gewöhnen. Um es in den gängigen Fremdwörtern zu formulieren: es geht um die Einübung in hierarchisches Denken, in Leistungskonkurrenz und Normkonformität. Der Pflichtcharakter des schulischen Lernens beeinflusst die Auffassung vom Lernstoff und die Einstellung dazu. Die Hierarchie der schulischen Organisation prägt die Selbstwahrnehmung des eigenen Lernprozesses.

Die Persönlichkeit wird emotional und im Handeln auf die Schülerrolle reduziert. Der Lernende wird Objekt des Lernprozesses. Das Lernen richtet sich an äußeren Vorgaben aus. Das Lernen stellt sich auf Bewertung und formale Leistungskriterien ein. Die Anpassung an Lehrererwartungen wird vermittelt. Die Lernenden fügen sich in die Notwendigkeiten institutionell vorgegebener zeitlicher und räumlicher Strukturen, z. Sie üben Rituale und Interaktionsformen ein, die nicht demokratisch und selbstbestimmt sind.