Statische Beurteilung historischer Tragwerke PDF

Weitere Datenübertragung Ihres Webseitenbesuchs an Google durch ein Opt-Out-Cookie stoppen – Klick! Stop transferring your visit data to Google by a Opt-Out-Cookie – click! Inhaltsverzeichnis – Sitemap – über 1. Und der doofe Bauherr – wollte er nicht von Anfang an von der größten Planerlusche betrogen werden und hat sein schnödes Vergabeverfahren so eingerichtet, genau und nur statische Beurteilung historischer Tragwerke PDF zu bekommen?


Författare: Stefan M. Holzer.
Das Bauen im Bestand wird zu einem immer wichtigeren Teilbereich des Bauwesens. Die Aufgabe der Beurteilung existierender Tragwerke stellt sich bei Umbauten oder Umnutzungen, und zunehmend auch bei der Einschätzung der Standsicherheit von öffentlich zugänglichen Bauwerken. Gerade historische Holzkonstruktionen für Dachwerke und Deckentragwerke sind für Umwelteinwirkungen und Überlastungssituationen anfällig und daher meist nicht schadensfrei. Bei realistischer Beurteilung können Tragreserven durch Reparaturmaßnahmen aktiviert und somit die Eingriffe auf ein Mindestmaß begrenzt werden, was besonders unter denkmalpflegerischen Randbedingungen erwünscht ist.
In Band 2 werden die handwerklichen Holztragwerke Mitteleuropas untersucht. Das Buch führt kurz in den Holzwerkstoff ein. Die grundsätzliche Vorgehensweise bei der Bestandsuntersuchung wird dargelegt, auch im Hinblick auf Identifikation und Datierung historischer Schäden und Reparaturen. Handnahe Untersuchungen und zerstörungsfreie Prüfungen werden erläutert, ebenso wie die Grundlagen der Standsicherheitsbeurteilung von Tragwerken mit langer Standzeit. Den Hauptteil des Werkes nimmt die detaillierte Diskussion der Konstruktionssysteme und Anschlüsse historischer Decken- und Dachtragwerke ein; das Tragverhalten wird an überaus zahlreichen Berechnungsbeispielen erläutert.
Der vorliegende Band 2 behandelt die Holzkonstruktionen, während in Band 1 die Bogen- und Gewölbekonstruktionen erläutert werden.

Schade nur, daß diese Methoden gerade im öffentlichen Bauen so gern gepflegt werden. Ausichtslos -es war ja immer so gewesen, es muß auch immer weiter sein. Daß mit Mindesthonorar die eigentlich dringend gebotene „bestmögliche“ Planungs- und Bauleitungsintensität nicht erreichbar ist, liegt auf der Hand. Mercedes ist eben Mercedes und aus einer billigen Schrottmühle wird auch bei bestem Zuspruch kein neuer Porsche, auch nicht aus einem Oberklassen-Mazda. Genau das angeblich wirtschaftliche Denken bei der Zuschlagserteilung auf zu niedrige Angebotspreise führt dann zum unwirtschaftlichsten und schadensträchtigsten Ergebnis – gerade im Bestand und am Baudenkmal.

Im Falle des öffentlichen Bauherrn und Auftragsbeeinflussung auch durch wenig zielführende, ausgerechnet die für Kostensicherheit maßgeblichsten Planungsnebenkosten an Baudenkmalen beschränkende Förderrichtlinien. So ist es kein Wunder, daß z. Natürlich ist in gewissen Grenzen nachvollziehbar, daß man den sich als Künstlertyp gerierenden, praktischen Planungserfordernissen und den Fragen der Wirtschaftlichkeit eher abgeneigten Planern – es soll sie ja tatsächlich geben – nicht gerne hohe Honorare gönnt. Eine besonders schöne Technik der Mindestsatzunterschreitung kristallisiert sich dabei in den „Neuen“ Bundesländern heraus.

Erst verspricht man mündlich auskömmliche Honorare, dann verhandelt man um Details möglichst lange und mit der Erzeugung hoher Vorleistungskosten beim Planer, zum Schluß reduziert man das Vertragsangebot unter Verweis auf plötzlich erbärmliche Haushaltszwänge auf „HZ 0 Mindestsatz“, da dann der Planer nicht mehr auskann. Auch am Baudenkmal mag es zwar Wege geben, Planungsqualität durch heiß vorgetragene Denkmalliebe, Dauerpräsenz bei mangels exakter Planungsvorgaben teuren Regieleistungen und Kenntnis der Nomenklatur in die Projektvorbereitung und -durchführung einzubringen. Der Vergleich von Restaurierungs-LVs für komplizierte Instandsetzungsmaßnahmen inkl. Vergleich der dafür geschätzten und abgerechneten Summen hilft da sicher weiter. Auch die Frage nach Baustoffkenntnissen wäre hier interessant. Abgesehen davon, daß bei Zuschlagserteilung auf Mindestsatzunterschreitungen die unberücksichtigten, korrekt bietenden Bewerber Ansprüche auf Schadensersatz erwerben, kann auch der so zum Auftrag gelangende, möglicherweise unterqualifizierte Bieter im Nachhinein sein „Mindestsatzhonorar“ beanspruchen – auch wenn er es tatsächlich nicht wert sein sollte.

Leistungsphasen, zutreffende Honorarzone, vollständige anrechenbare Baukosten inkl. 27, zusätzlich vergütete Besondere Leistungen der Bestandsaufnahme vor, während und nach der Bauabwicklung, usw. Wettbewerbs-Störer auf HOAI-Treue ist bisher – bis auf wenige Kommunalbauämter – jedenfalls nicht erfolgt. So bleibt den zu kurz Gekommenen nur der Rechtsweg. Er sieht im Hinblick auf nachträgliche Geltendmachung des entgangenen Mindestsatz-Honorars erfreulich gut aus und wird deswegen zunehmend beschritten. Mehr und mehr schöne Entscheidungen machen den Planern hier Mut und Hinterbeine. Schade, daß man sich dabei zunächst als der Gesetzloseste der Gesetzlosen erweisen und das Risiko der Kollegenanschwärzung betr.

Sehr eindeutig klärt den Sachverhalt rund um den Mindestsatz ein Aufsatz von Rechtsanwalt Malte Müller-Wrede, Hauptgeschäftsführer der AHO in Bonn, erschienen in der Zeitschrift für Vergaberecht ZVgR, 1. Die Bedeutung der Mindestsatzregelung der HOAI für die Vergabe von Planungsleistungen im Rahmen der VOF Seit dem 1. Bei der überwiegenden Anzahl der Aufträge an Freiberufler handelt es sich um solche, die der Auftragnehmer durch eine geistige Leistung zu lösen hat. Regelmäßig wird diese Leistung im voraus nicht vom Auftraggeber hinreichend präzise beschreibbar sein. 1 HOAI definierten Anwendungsbereich hinaus keinerlei ergänzende Bedeutung zukommt. Daher verbietet sich aufgrund der Rechtsqualität und des lediglich beispielhaften Charakters der Honorarvorschriften ein Rückgriff auf die HOAI, um Architekten- und Ingenieurleistungen eindeutig und erschöpfend beschreiben zu können.

Von wenigen Ausnahmen abgesehen, setzt eine derartig detaillierte Leistungsbeschreibung gerade die Planungsleistung voraus, die nachgefragt wird. Selbst wenn man etwa die Bauüberwachung als ausführende Funktion ansehen würde, wäre sie dadurch nur nicht eindeutig und erschöpfend beschreibbar, da der Architekt oder Ingenieur als Objektüberwacher vielfältige Entscheidungen treffen muß, die sich im Vorfeld keineswegs nach den genannten Kriterien beschreiben lassen. 3 VOF 200 000,00 ECU ohne Umsatzsteuer oder mehr beträgt. Zusammenfassend ist festzustellen, daß die HOAI trotz der fehlenden Fortschreibung der Honorartafeln und der begrenzten Anzahl von Leistungsblidern für die überwiegende Anzahl von Fällen einschlägig ist, in den Architekten- und Ingenieurleistungen zu erbringen sind. Aufgrund des ausdrücklichen Vorbehalts zugunsten nationaler Honorarregelungen in Art. 1 DLR und der Unabdingbarkeit der Honorarvorschriften nach HOAI kann sich die Entlohnung von Planungsleistungen nur innerhalb der Vorgaben der Honorarordnung bewegen. 2 VOF die Klarstellung, daß bei der Entscheidung über die Auftragsvergabe einer Leistung, die nach einer gesetzlichen Gebühren- oder Honorarordnung zu vergüten ist, der Preis nur in dem dort vorgeschriebenen Rahmen zu berücksichtigen ist.

Demnach kommen die Parameter der HOAI nicht erst bei der eigentlichen Honorarfindung zur Anwendung, sondern sie sind bereits ein Kriterium bei der Entscheidung über die Auftragserteilung. Hierbei ist zu beachten, daß aufgrund des frühen Stadiums ein gewisser Toleranzrahmen bei dem Honorarangebot berücksichtigt werden muß. 37 DLR vorgesehenen Aufklärung über die Umstände des unangemessen niedrigen Angebotspreises bedarf es bei Architekten- und Ingenieurleistungen, die von der HOAI erfaßt sind, gerade nicht, da die Parameter der Honorarordnung den Auftraggeber in die Lage versetzen, die Mindestsatzunterschreitung ohne weitere Nachprüfungen festzustellen. Somit ist grundsätzlich eine Honorargestaltung nur innerhalb der Mindest- und Höchstsätze zulässig. 2 HOAI unterschritten und die Höchstsätze nach Abs. Eine Überschreitung kommt in der Praxis so gut wie nie vor .

Dagegen kommt dem Mindestsatz aufgrund des Zuschlagskriteriums „Preis“ eine erhebliche Bedeutung zu. Nach der nunmehr geltenden Rechtslage können Planerhonorare unterhalb der Mindestsätze nur noch in Ausnahmefällen schriftlich vereinbart werden. Fehlt eine der genannten Voraussetzungen, so ist eine entsprechende Vereinbarung unwirksam. 4 HOAI zur Folge, daß der Auftragnehmer grundsätzlich berechtigt ist, nach den Mindestsätzen abzurechnen. Die zulässigen Ausnahmefälle dürfen einerseits nicht dazu führen, daß der Zweck der Mindeststzregelung gefährdet werde, „einen ruinösen Preiswettbewerb“ unter Architekten und Ingenieuren zu verhindern. Andererseits könnten all die Umstände eine Unterschreitung der Mindestsatzregelung rechtfertigen, die das Vertragsverhältnis im übrigen deutlich von den übrigen Vertragsverhältnissen unterschieden, so daß ein unter den Mindestsätzen liegendes Honorar angemessen sei.