Standards in der Altenpflege PDF

586 12H10zm-6 4h4v-5a1 1 0 0 1 standards in der Altenpflege PDF-1h5V2H4v14zm5 2H3a1 1 0 0 1-1-1V1a1 1 0 0 1 1-1h12a1 1 0 0 1 1 1v9. 502 0 0 0 7 4.


Författare: .
Stimmt die Qualität derer, die die Qualität prüfen?
Stimmt die Qualität derer, die die Qualität prüfen?
Professionelle Pflege ist längst keine ausschließlich erfahrungsbasierte Tätigkeit mehr, sondern sie bedient sich evidenzbasierter Erkenntnisse.
Das vorliegende Nachschlagewerk präsentiert die zentralen Pflegethemen in der Altenhilfe und ihre jeweiligen Grundlagen nach den Standards der derzeitigen pflegewissenschaftlichen Erkenntnisse.
Diese werden innerhalb der drei Bereiche Dokumentation, Bewohnerin/Bewohner und Umgebung dargestellt. Bei jedem Thema wird zunächst die Relevanz für die qualitätsvolle Pflege verdeutlicht, ergänzend dazu ist im Literaturverzeichnis die verwendete Literatur aufgeführt. Interessierte haben so die Möglichkeit, sich vertiefend mit einem Thema auseinanderzusetzen oder sich bei schwierigen Themen Anregungen zu holen.
Das Buch ist hilfreich als Orientierung für die Pflege im Alltag, als Grundlage für die Pflegevisite oder als Evaluationsinstrument.
Die Autorinnen und Autoren sind Studierende einer Projektgruppe der Hochschule Esslingen unter Leitung von Prof. Dr. Annette Riedel in Kooperation mit der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e.V. Projektauftrag war die pflegewissenschaftliche Analyse von Begehungsberichten der Heimaufsichtsbehörden.

Juli 1953 einen Ethikkodex für Pflegende, der zuletzt 2006 überarbeitet wurde. Es werden hier die einzelnen Schritte dargestellt, die aus einer spontanen, ungeplanten Pflege einen geplanten Prozess werden lassen. Dieses gesamte Vorgehen ist prozesshaft und nicht nur einmalig zu erledigen. Alle Unterlagen zur Pflegeplanung – z. Pflegeziele festgelegt und in den Pflegeplan geschrieben. Es folgt die Nennung der pflegerischen Maßnahmen, die zum Erreichen der vorgegebenen Ziele angewendet werden sollen. Der zentrale Schritt des Pflegeprozesses ist die fachgerechte Durchführung der Pflegemaßnahmen.

Eine regelmäßige Überprüfung des Pflegeplanes, um Wirksamkeit, Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit der Pflegemaßnahmen zu beurteilen, ist von Anfang an vorzusehen. Die Ursprünge der Pflegeplanung stammen aus den USA der 1950er Jahre. 1960 erschienen die ersten Fachartikel über die Pflegeplanung. Die systematische Einführung in amerikanischen Kliniken erfolgte ab 1970.

Kurze Zeit später erreichte diese Idee Großbritannien. Dort erschien 1979 das erste Lehrbuch zur Pflegeplanung. Im deutschsprachigen Raum übernimmt Liliane Juchli bereits 1974 das auf Henderson basierende Konzept in ihr Lehrbuch. Diese Form der Pflegeplanung erwies sich für die Pflegepraxis in Deutschland als wenig praktikabel.

Im Jahr 1985 wird mit der Verabschiedung des neuen Krankenpflegegesetzes eine geplante und dokumentierte Pflege gefordert. Seit den 1990er Jahren setzt sich die Pflegeplanung auch in Deutschland zunehmend durch. Die Qualitätsmaßstäbe der gesetzlichen Pflegeversicherung setzten die Pflegeplanung ab 1995 als State of the Art der Arbeitsvorbereitung voraus. Der Pflegeprozess in der Kranken- oder Altenpflege entsteht durch eine systematische, auf die Bedürfnisse des jeweiligen Menschen orientierte Planung und die Durchführung der Pflege. Werkzeug für diese notwendige pflegerische Arbeit. Sie ist mit der Arbeitsvorbereitung in der Industrie oder dem Kostenvoranschlag im Handwerk durchaus vergleichbar. Der Begriff „Pflegeprozess“ betont das Gesamtgeschehen.

Hebamme ist die Berufsbezeichnung für Frauen, die das Geburtsgeschehen während der Schwangerschaft, der Geburt und im Wochenbett betreuen. Altenpflegerinnen und Altenpfleger pflegen und betreuen kranke alte bzw. In einigen Bundesländern, so auch in Bayern und Baden-Württemberg gibt es einjährige Berufsausbildungen zu Altenpflegehelferinnen oder Altenpflegehelfern. Uwe Brucker, Gerdi Ziegler: Grundsatzstellungnahme: Pflegeprozess und Dokumentation. Handlungsempfehlungen zur Professionalisierung und Qualitätssicherung in der Pflege. MDS im Selbstverlag Medizinischer Dienste der Spitzenverbände der Krankenkassen e. Thomas Klie: Pflegewissenschaftlich überholt, sozialrechtlich brisant: Die Abgrenzung von Grund- und Behandlungspflege.

Barbara Messer: Pflegeplanung für Menschen mit Demenz – was sie schreiben können u. Eine Untersuchung individueller Pflegeauffassungen als Beitrag zu ihrer Präszisierung. Erneuerung der Pflege durch Veränderung der Standards. Verlag Raabe, J Stuttgart, 2008, ISBN 3818305447. Dirk Hunstein: Der Pflege die Pflege zurück geben: Pflegeassessment als Grundlage für Begründung und Transparenz der Pflege. Beate Swoboda: Pflegeplanung in der Altenpflege – ein Plädoyer für die Arbeit mit dem DBVA-Modell.