Sechs Partiten PDF

Johann Sebastian Bach gehören heute zu den meistgespielten Kompositionen für ein solistisches Streichinstrument. Die älteste Quelle ist eine Kopie, die Johann Peter Kellner um 1726 anfertigte. Nachlässigkeit vor allem bei sechs Partiten PDF Bindebögen und ganz allgemein der Artikulation erklären. Heutige Notenausgaben beruhen aber zum überwiegenden Teil auf der Abschrift, die Anna Magdalena Bach zwischen 1727 und 1731 angefertigt hat.


Författare: Johann Sebastian Bach.
Auf vielfachen Kundenwunsch fasst die Wiener Urtext Edition die bewährte zweibändige Ausgabe der sechs Partiten Johann Sebastian Bachs (Klavierübung Teil I) nun in einem Band zusammen.
In diesem Rahmen wurde die Ausgabe dieses Meisterwerks der Bachschen Suitenkunst neu überarbeitet und mit noch mehr benutzerfreundlichen Wendestellen versehen.
Besetzung:
Klavier
BWV 825-830

In den letzten Jahrzehnten wurden zwei weitere anonyme Handschriften aus der Zeit nach Bachs Tod entdeckt, die in Berlin im Umkreis Carl Philipp Emanuels entstanden sein müssen. Nach dem Erstdruck von 1824 und einer Interpreten-Ausgabe von Friedrich Dotzauer im Folgejahr wurde 1879 in der Gesamtausgabe der Bach-Gesellschaft Leipzig die erste quellenkritische Ausgabe veröffentlicht. 91 folgte die Neue Bach-Ausgabe durch Hans Eppstein. Die gemeinsame Überlieferung der sechs Werke in einer Sammelhandschrift legt nahe, dass auch Bach sie als zusammengehörig betrachtete. Tonart wiederholt sich, und das Werk umfasst zwei Gruppen aus je zwei Durtonarten, die eine Molltonart umschließen. Bei aller Einheitlichkeit der Tanzfolgen sollen die Einzelsätze offenbar, ganz besonders die Préludes, ein möglichst buntes, vielfältiges Bild geben.

Die Komposition stellt offenbar ein Schwesterwerk dar zu den Sei Solo für Violine solo. Cellosuiten bildeten entsprechend das zweite Buch einer zweiteiligen Sammlung. Einsicht des Komponisten gefolgert werden, der tiefen Lage des Instruments sei eine mehrstimmige Satzweise weniger angemessen. Bach aber Beispiele der Kultur solistischer Gambenmusik. Da das Kompositionsautograph fehlt, ist eine Datierung nur nach stilistischen Kriterien möglich. Dies ist selbst mit heutigem Wissen nicht gerade einfach. Wie erwähnt, folgen alle sechs Kompositionen der strengen Suitenform, die Bach später in seinen Suiten für Orchester, aber auch schon in der E-Dur-Partita für Violine solo verließ.

Cellosuiten sind eher durch ein Motiv ausgelöst, als ein echtes Thema zu entwickeln, und ähneln so dem sicher früher entstandenen Prélude der ersten Suite. Dennoch ist zweifelhaft, ob die Suiten von vornherein als sechsteilige Sammlung konzipiert wurden. Einzelwerk, möglicherweise auch für Laute oder Gambe. Möglicherweise hat die Komposition der sechsten Suite und Fertigstellung der Sechs Suiten erst in Leipzig in der gleichen Zeit stattgefunden. In diesem Zusammenhang könnte dann auch die Partiturreinschrift entstanden sein. Komponistin ist dann Anna Magdalena Bach vorgeschlagen worden. Derartige Spekulationen dürfen jedoch inzwischen als widerlegt gelten.