Schuldenfreie Kommunen 2010 PDF

Dieser Artikel behandelt die württembergische Stadt Bietigheim-Bissingen. Schuldenfreie Kommunen 2010 PDF ist nicht mit der badischen Gemeinde Bietigheim zu verwechseln.


Författare: Marc Gnädinger.
Die meisten deutschen Kommunen haben Schulden angehäuft und angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise sowie deren Folgen drohen die Schuldenberge sich auf absehbare Zeit noch zu vergrößern. Fast scheint es, als ob der Marsch in die Verschuldung und mit diesem in eingeschränkte kommunale Leistungsangebote unaufhaltsam voranschreitet. Das edle Motiv der Generationengerechtigkeit bleibt auf der Strecke./Marc Gnädinger geht der Frage nach, auf welche Weise der kommunalen Verschuldung Einhalt geboten werden kann. Eine Lösung findet sich direkt vor der eigenen Haustür, man muss nur richtig hinsehen: In Deutschland gibt es einige Kommunen, die Verschuldungsprobleme offensichtlich nicht mehr kennen. Sie sind schuldenfrei und haben teilweise sogar noch Gelder zurückgelegt. Damit haben sie aus eigener Kraft geschafft, wovon Kommunalpolitiker aller Couleur in anderen Kommunen bis dato nur träumen können./Der Autor: Jahrgang 1978; Diplom-Volkswirt mit Abschluss an der Universität Heidelberg und Magister der Verwaltungswissenschaften mit Abschluss an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer; Promotion an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt mit einer Dissertation zum Themenbereich der Erneuerung der Staatshaushaltswirtschaft; Autor zahlreicher Fachpublikationen zum Thema öffentliche Finanzen; ehemaliges Mitglied im Stadtrat sowie im Finanzausschuss einer Stadt in Baden-Württemberg; derzeit Referent im Hessischen Ministerium der Finanzen. Marc Gnädinger ist ehrenamtlich als Beiratsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Finanz- und Haushaltspolitik e.V. aktiv. In der vorliegenden Arbeit vertritt der Autor ausschließlich seine eigenen Ansichten.

Bietigheim-Bissingen an der Enz ist eine Große Kreisstadt in Baden-Württemberg, die etwa 20 km nördlich von Stuttgart und 20 km südlich von Heilbronn liegt. Neckar- und Taubergäuplatten zählt: An sich eine mit Löß bedeckte Hochfläche, in die sich von Südwesten nach Nordosten die Enz und von Westen nach Osten die hier in die Enz mündende Metter eingeschnitten haben. Im Rahmen der Gebietsreform haben sich zum 1. Zu Bietigheim gehörten seit 1930 der Ort Metterzimmern und der Waldhof, seit 1960 der Wilhelmshof, sowie seit alters her die abgegangenen Ortschaften Burg Ebersberg, Hegnach, Hegenau. Die ehemalige Ortschaft Hofen ist in Bietigheim aufgegangen. Innerhalb Bietigheims werden teilweise Wohnviertel mit eigenem Namen unterschieden, z.

Zu Bissingen zählten der früher zu Großsachsenheim gehörige Ort Untermberg, das Gehöft Schellenhof und die Wohnplätze Elektrizitätswerk und Schleifmühle sowie die abgegangenen Ortschaften Böllingen und Remmigheim. Die Bietigheimer Altstadt liegt oberhalb des nördlichen Metterufers unmittelbar vor der Einmündung der Metter in die Enz. Der Stadtteil Bissingen liegt südwestlich von Bietigheim am rechten Enzufer. Aurain ist er mittlerweile mit anderen Stadtgebieten um den Hauptbahnhof zusammengewachsen. Den Lückenschluss zwischen Bruchwald und Buch stellte das vor allem seit den 1990er Jahren erheblich erweiterte Gewerbegebiet Laiern her.

Noch nicht mit dem übrigen Stadtgebiet verwachsen sind der westlich von Bissingen auf der nördlichen Enzseite gelegene Stadtteil Untermberg sowie der westlich von Bietigheim oberhalb der Metter gelegene Stadtteil Metterzimmern, die ihren dörflichen Charakter bewahrt haben. Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014. Bietigheim-Bissingen bildet zusammen mit der Nachbarstadt Besigheim ein Mittelzentrum innerhalb der Region Stuttgart, deren Oberzentrum Stuttgart ist. Archäologische Funde aus der Jungsteinzeit belegen erste Siedlungen bereits für den Zeitraum um 6000 bis 5000 v.

Nach dem Abzug der Römer legten alemannische Sippen ab dem 4. Jahrhundert ihre Weiler vorzugsweise am Hangfuß unmittelbar über der Talaue an. Endung von Bissingen und Böllingen lässt auf eine Ortsgründung während der alemannischen Landnahme schließen. Siedlungen entstanden sein, die von der verkehrsgünstigen Lage an einer naturgegebenen Furt profitierten. Collegium Matisonensium nachweislich eine Gemeinschaft von Gutshofbesitzern am Metterufer. Burgturm sich im Wappen der Stadt wiederfindet.