Schmetterlinge und Raupen PDF

Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 50 bis 65 Millimetern. Sie haben dunkelbraune Vorderflügeloberseiten, auf denen etwa in der Mitte eine breite gezackte rote Binde verläuft. Die Weibchen haben in dieser fast schmetterlinge und Raupen PDF einen kleinen weißen Fleck.


Författare: Léon Rogez.
Mit diesem Band und seinen klaren Illustrationen lernen Kinder schnell, die gängigsten Tag- und Nachtfalterarten und ihre Raupen zu erkennen und voneinander zu unterscheiden.

Die Spitzen der Vorderflügel sind schwarz gefärbt und tragen einen großen weißen Balken und mehrere kleine weiße Flecken. Balken deutlich kleiner, manchmal nur halb so groß. Kein eindeutiges Merkmal zur Diagnose ist die schmälere rote Binde auf Vorder- und Hinterflügel. Die Unterseite des Vorderflügels entspricht der Oberseite, außer dass der Bereich zwischen Apex und den weißen Flecken hell- und dunkelbraun marmoriert ist, zwei bläuliche Linien oder große blaue Flecken sich zwischen der Zelle und dem subapikalen weißen Flecken befinden. Die Hinterflügelunterseite ist in verschiedenen Brauntönen mit rötlichen, schwarzen und violetten Einsprengungen marmoriert.

Ein weißer oder gelblicher Fleck mittig am Vorderrand hebt sich gut vom restlichen dunklen Flügel ab, am Außenrand verläuft eine unscharf begrenzte graue Binde. Vom Admiral sind zahlreiche Aberrationen bekannt. Die Farbe der roten Binden variiert von gelb über orange bis Karminrot und sie kann auf dem Vorderflüge durch schwarze Schuppen unterbrochen sein. Ebenso ist die Zahl der weißen Flecken nicht konstant. Die stacheligen Raupen werden etwa 40 Millimeter lang. Sie sind in ihrer Färbung je nach Verbreitungsgebiet variabel, grundsätzlich aber gelblich grau oder braun bis schwarz gefärbt und haben an den Seiten eine Fleckreihe aus unterschiedlich großen cremefarbenen Flecken. Diese sind besonders bei dunklen Raupen deutlich.

Manchmal fehlen diese Flecken aber völlig. Die Stürzpuppe ist grau-braun oder rot-grau oder wenn die Raupe hell war, grün-grau mit bronzenem Schimmer, und mit einem Netz feiner dunkler Linien überzogen. Auf der Bauchseite, die golden gesprenkelt ist, verläuft links und rechts eine Reihe kegelförmiger goldener Ausstülpungen. Die weißen Flecken auf dem Vorderflügel sind deutlich kleiner und das orange Band breiter. Er kommt von Nordindien über China bis Japan im Norden und Thailand, Vietnam und den Philippinen im Süden vor. Der Admiral kommt mit der Unterart V.

Nordamerika von der arktischen Tundra bis Guatemala und den Großen Antillen vor, die Nominatart V. In Eurasien erreichen die Falter den 60. Breitengrad und werden dadurch in Sibirien weit entfernt ihrer üblichen gebirgigen Habitate angetroffen. In jedem Gebiet leben speziell an das regionale Klima angepasste Populationen, die innerhalb eines klimatisch ähnlichen Gebiets im Frühjahr nach Norden und im Herbst nach Süden wandern. Die südeuropäischen Populationen fliegen heute nicht mehr nach Mitteleuropa, sondern innerhalb des Mittelmeerraums nach Norden und vor allem in die Gebirge. Aus Nordamerika sind auch große Wanderungen bekannt.

Die Tiere erreichen im Sommer Alaska und das nördliche Kanada und streuen bis Island. Die bekannten Wanderfalter leben in verschiedenen Lebensräumen wie Wäldern, auf landwirtschaftlich genutztem Gelände, aber auch in Gärten und im Siedlungsgebiet. Die Männchen warten hauptsächlich vom Nachmittag bis zum Abend auf erhöhten Stellen wie Hügeln, Büschen oder Dächern auf Weibchen, die später dort vorbeikommen. Die Falter fliegen in Mitteleuropa in einer Generation von Juni bis Oktober, in warmen Gebieten auch in drei bis vier Generationen von Februar bis November. Falter können im Winter angetroffen werden, wobei die Tiere in der Regel beim ersten stärkeren Frost sterben. In Nordamerika fliegen in Colorado zwei Generationen von Ende Juni bis Anfang August und von Ende August mit Überwinterung bis zum kommenden Mai.

Vier oder mehr Generationen über fast das ganze Jahr gibt es im südlichen Texas, Florida und in den niederen Lagen Kaliforniens. Die Weibchen legen ihre blassgrünen Eier einzeln an halbschattig stehenden Futterpflanzen ab. Die junge Raupe spinnt aus jungen Blättern oder deren Teile ein Nest zusammen. Die ältere Raupe beißt Blattstiele durch und spinnt die Blätter zu den typischen auffälligen Blatttüten zusammen, in denen sie lebt. Die Blätter der Röhre werden von der Spitze her gefressen und erst verlassen, wenn die Raupe sie so weit zerfressen hat, dass sie ihr keinen ausreichenden Schutz mehr bietet.