Russische Revue, 1873, Vol. 3 PDF

Dies ist ein als exzellent ausgezeichneter Artikel. Mata Hari war in der Russische Revue, 1873, Vol. 3 PDF vor und während des Ersten Weltkrieges als exotische Nackttänzerin und exzentrische Künstlerin berühmt. Daneben wurde sie als deutsche Spionin bekannt.


Författare: Carl Röttger.

Bauernopfer des französischen Militärgerichts, weil die Kriegsbegeisterung merklich nachließ und ein Sündenbock für die Niederlagen und Verluste hilfreich schien. Finale des Idols seine dramatisch-romantische Verklärung ein. Die Berichte über Leben und Hintergrund der Mata Hari sind so zahlreich wie widersprüchlich. Viele Details aus ihrer Biografie sind bis heute umstritten.

Mata Hari hat sich im Laufe der letzten zwanzig Jahre eine ziemlich umfangreiche Literatur angesammelt. Gerichtsakten noch unzugänglich sind, müsste eigentlich den Informationen direkter Augenzeugen und Zeitgenossen besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. De levensgeschiedenis mijner dochter en mijne grieven tegen haar vroegeren echtgenoot. Die Lebensgeschichte meiner Tochter und meine Verärgerung über ihren früheren Ehemann. In dieser Leeuwarder Straße, genannt Kelders, stand Mata Haris Geburtshaus.

Im Haus vorne rechts lebte Mata Hari von 1883 bis 1889. Leeuwarden, der Hauptstadt der niederländischen Provinz Friesland, geboren. Eine erfolgreiche Börsenspekulation ermöglichte Margarethas Vater, auf vergleichsweise großem Fuß zu leben. 1883 erwarb er ein altes Patrizierhaus in der Grote Kerkstraat 28, das damals größte Haus am Platz. Sie erhielt zu ihrem sechsten Geburtstag von ihm eine Kutsche, die von Ziegen gezogen wurde.

Die finanzielle Sorglosigkeit der Familie hielt allerdings nicht lange an. Anfang 1889 musste der Vater infolge von dieses Mal verlustreichen Spekulationen Insolvenz anmelden und das geräumige und luxuriöse Stadtpalais gegen eine Wohnung im ersten Stock an der Willemskade 30 eintauschen. Damit war das bis dahin beträchtliche Ansehen des Hutmachers in dem damals erst rund 27. März 1891 zog der Vater nach Amsterdam, wo er eine Tätigkeit als Handelsreisender annahm.

Zu einer offiziellen Ehescheidung kam es nicht, da Antje Zelle am 9. Die Großmutter mütterlicherseits nahm sich der Kinder an und zahlte auch für deren Erziehung. Margaretha kam in das Haus ihres Patenonkels, eines Herrn Visser in Sneek, der mit einer Schwester von Adam Zelle verheiratet war. Durch eine Zeitungsannonce in Nieuws van den Dag lernte Margaretha 1895 ihren zukünftigen Ehemann kennen. Die Ehe wurde im Rathaus zu Amsterdam geschlossen, und das Paar zog zu Johns Schwester Frida in deren Haus an der Leidsekade, das diese seit dem Tod ihres Mannes allein bewohnte.

Die Flitterwochen verbrachten sie in Wiesbaden. Schnell traten auch die ersten Probleme auf. Die Schwägerinnen verstanden sich nicht, und es kam auch zwischen den Eheleuten immer öfter zum Streit, weil Margaretha, die sich nun Greta oder Gresha rufen ließ, unzufrieden mit ihren Lebensverhältnissen war. Java in der damaligen Kolonie Niederländisch-Indien zu reisen.

Malang galt schon während der Kolonialzeit wegen seines angenehm kühleren Klimas in den ostjavanischen Bergen auf etwa 500 m Seehöhe als beliebter Aufenthaltsort und bot entsprechende Vergnügungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten. Margaretha, die zuvor unter Langeweile und den klimatischen Bedingungen gelitten hatte, blühte auf und beteiligte sich intensiv am kulturellen Leben. Durch den Umzug war das Paar etwa sieben Monate getrennt. In dieser Zeit kam es auch in ihrem Brief- und Telegrammkontakt zu weiteren Schwierigkeiten und persönlichen Auseinandersetzungen.

Juni 1899 starb Söhnchen Norman an den Folgen einer Vergiftung. Die genauen Umstände des Todesfalls blieben ungeklärt. Margaretha wollte unbedingt zurück nach Europa, doch John zögerte, da ihm bewusst war, dass seine Pension für ein angemessenes Leben dort nicht ausreichen würde. John kam seiner Unterhaltspflicht Margaretha gegenüber nicht nach, so dass sie gezwungen war, selbst für ihren Lebensunterhalt zu sorgen. Im Oktober 1903 reiste sie mit der vagen Vorstellung nach Paris, eine Karriere als Mannequin zu beginnen. Ende stand vor den entrückten Damen und Herren der Gesellschaft eine nackte Schönheit.