Räuberische Chinesen und tückische Japaner PDF

Dieser Artikel befasst sich mit Waffenhersteller. Waffenhersteller sind Personen und Unternehmen, die gewerbsmäßig Waffen herstellen. Waffen waren schon räuberische Chinesen und tückische Japaner PDF früher Zeit technisch spezialisierte Waren und Handelsgut.


Författare: Csaba Oláh.
Die Untersuchung behandelt den Ablauf der offiziellen sino-japanischen Beziehungen in der Ming-Zeit (15.–16. Jh.), wobei der gegenseitigen Diplomatie und dem Handel besondere Berücksichtigung beigemessen werden. Das Werk verfolgt im Wesentlichen zwei Ziele. Erstens wird anhand japanischer Quellen dargestellt, wie die Japaner in dem durch China vorgegebenen Rahmen ihre Gesandtschaften in Japan organisierten und welche allgemeinen Regeln und Besonderheiten in Bezug auf Diplomatie und Handel den oft Jahre andauernden Prozess von der Entscheidung bis zur Entsendung einer Gesandtschaft in Japan charakterisierten. Dabei wird auch das Verfassen der erforderlichen diplomatischen Dokumente, die der japanische Sho-gun nach China schicken musste, untersucht. Zweitens wird auf Grundlage japanischer Reiseaufzeichnungen während solcher Gesandtschaften (nyuminki) – die ergänzend zu den wenig aussagekräftigen chinesischen Quellen ausgewertet wurden – im Detail dargestellt, wie diese Gesandtschaften ihre Aufgaben bezüglich Tribut und Handel trotz oftmals zahlreicher Schwierigkeiten in China bewältigten. Da auf japanischer Seite der Handel das wichtigste Ziel dieser vermeintlich „diplomatischen“ Gesandtschaften war, werden auch die Besonderheiten des Handels und des Warenaustausches vorgestellt. Die Untersuchungen führen ferner zu neuen Erkenntnissen in Bezug auf die Frage, wie sich die innenpolitische Situation in China und Japan auf die Verwaltung der gegenseitigen Außenbeziehungen auswirkte.

Noch heute spiegelt die Waffenherstellung in verschiedenen Regionen Tradition, zur Verfügung stehenden Rohstoffe, Fachkräfte, Handwerkskunst Produktionskapazität und Innovationskraft der Regionen. Dies ist bereits zu der Steinzeit erkennbar setzt sich bis heute in regionalen Konzentrationen von Waffenherstellern fort. Das berühmteste europäische Waffenschmiedezentrum war Nürnberg, das als Ruhrgebiet des Mittelalters bezeichnet wurde. Die Eisenerzvorkommen in der nahe gelegenen Oberpfalz dienten als Rohstoffquelle. Das Nürnberger Handwerk spezialisierte sich in der Manufaktur von Eisenwaren aller Art. Auch im Thüringer Wald gab es ideale Bedingungen.

Schwerter, Lanzen und andere japanische Waffen, zumeist aus Kyoto, waren seit dem 15. Jahrhundert ein stark nachgefragtes Handelsgut in China. Die Konzentration der Schmiedezentren mit ihrer hohen Produktivität, die die Nachfrage der lokalen Abnehmer in Weitem übertraf, führte zwangsläufig zu Waffenexporten. Ab etwa 1850 wurden vermehrt Maschinen in die Produktion einbezogen und diese automatisiert. Mit der Erfindung der Perkussionswaffe begann eine rasante Entwicklung. Internationales Ansehen genießen bis heute die vor dem Zweiten Weltkrieg in der Waffenstadt Suhl gegründeten Waffenhersteller J. Die gestiegene Nachfrage nach Jagd- und Sportwaffen aus dem Bürgertum in der Mitte des 19.