Platonismus im Christentum PDF

Justin war ein Kirchenlehrer des 2. Jahrhunderts, der unter die Apologeten eingereiht wird. Justin wurde so während platonismus im Christentum PDF Regierungszeit des Kaisers Marc Aurel mit sechs anderen Christen verhaftet, im folgenden Prozess zu deren Wortführer und schließlich verurteilt und hingerichtet.


Författare: Werner Beierwaltes.
Christliche Theologie ist seit ihrer Entstehung und in ihrer weiteren Entwicklung nicht ohne Philosophie denkbar: begriffliches Denken wird zur reflektierenden Selbstdurchdringung des Glaubens. So ist für die Ausformung von Theologie als „Wissenschaft" seit den Anfängen die griechische Metaphysik – besonders in der Gestalt des Platonismus und Aristotelismus – in je verschiedener Intensität maßgebend geworden. Die darin sich vollziehende Übernahme und Umformung philosophischer Theoriepotentiale, Denkformen und terminologischer Sprache ist nicht nur formaler Natur, sondern prägt ebensosehr die „Sache" der Theologie. Daher ist innerhalb der geschichtlichen Entwicklung dieses Verhältnisses immer wieder die Phobie einer „Hellenisierung", d.h. einer „Verweltlichung" des Christentums aufgekommen.
Dies Buch folgt den Fragen: In welchem Maße bleibt Philosophie im neuen Kontext in ihrer ursprünglichen Intention wirksam? Wird die aufnehmende Seite (das Christentum) durch Philosophie irritiert oder gar verdeckt, verfremdet, destruiert? Oder ist das Neue, das aus einer intensiven Begegnung mit dem „Alten" Entstandene, als eine – freilich schwer errungene – produktive Synthese oder Symbiose das sachlich Interessantere als eine gewalttätig scheidende Apologetik? Diese Fragen werden anhand einiger Paradigmen aus der Spätantike (Marius Victorinus, Dionysius Areopagita), dem Mittelalter (Bonaventura, Meister Eckhart) und der Renaissance (Nicolaus Cusanus, Marsilio Ficino) aus dem philosophischen Horizont des spätantiken Neuplatonismus (Plotin, Porphyrios, Proklos) heraus erörtert. Darin kommen Grundbegriffe metaphysischen Denkens zur Sprache, die auch für die jeweilige Lebensform leitend geworden sind.

Von seinen vielen Schriften sind nur drei überliefert. Neben der Aufnahme der Philosophie in das Christentum wird mit Justin auch der Beginn der Auslegung der biblischen Schriften, vor allem des Alten Testamentes verbunden. Die katholische Kirche verehrt Justin als Heiligen und Patron der Philosophen. Helmut Echternach: Kirchenväter, Ketzer und Konzilien. Goodenough: The Theology of Justin Martyr. Band 3, CNRS Éditions, Paris 2000, ISBN 2-271-05748-5, S. Band 3, Bautz, Herzberg 1992, ISBN 3-88309-035-2, Sp.

Kleine Einführung in Leben und Werk,Freiburg 1967, S. Papst: Durch die Philosophie zu Jesus Christus 21. Diese Seite wurde zuletzt am 7. Dezember 2018 um 08:53 Uhr bearbeitet. Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Der Begriff Reinkarnation bezeichnet keine bestimmte Lehre, sondern fasst eine Vielzahl verschiedener Lehren zusammen, die in verschiedenen Ausprägungen Bestandteil von diversen Religionen sind.

Die zahlenmäßig bedeutendsten Glaubensrichtungen, in denen Reinkarnation eine zentrale Rolle spielt, sind der Hinduismus mit weltweit etwa 900 Mio. In diversen europäischen Staaten und den USA werden seit den 1960er Jahren statistische Erhebungen über die Verbreitung des Glaubens an Reinkarnation in der Bevölkerung durchgeführt. Fragestellung das Ergebnis stark beeinflusste, während sich sonst kaum irgendwelche Trends ableiten lassen. In den ältesten Texten des indischen Hinduismus, den Veden, kommt die Idee der Reinkarnation noch nicht vor. In den Upanishaden, deren älteste auf die Zeit von etwa 800 bis 600 v.

Thema, das seither in vielfältiger Weise variiert wurde. Wo der Jiva sich nach dem Tod des Körpers bis zur erneuten Verkörperung aufhält, darüber bieten hinduistische Überlieferungen keine eindeutigen Angaben. Während einige hinduistische Richtungen das Gesetz des Karma, wonach das Individuum ausschließlich selbst für seine Erlösung verantwortlich ist, als unerbittlich ansehen, vertrauen andere Hindus auf die göttliche Gnade, die Karma vernichten und das Individuum erretten kann. Diese göttliche Hilfe ist ein Hauptthema in hinduistischen Gebeten. Auf individueller Ebene bedeutet Karma Tat, Handeln, Wirken, und dessen Folgen in diesem und folgenden Leben. Der Erleuchtete kann jedoch weitere Verkörperungen auf sich nehmen, um anderen Menschen auf dem Weg zur Erleuchtung und Erlösung zu helfen. Das ist der Weg des Bodhisattva, den Gautama Buddha einschlug und der im Mahayana-Buddhismus auch anderen Menschen offensteht.