Pathologie der Halslymphknoten PDF

Nach dem Abitur studierte Emil Vodder neben Kunstgeschichte und vergleichenden Sprachstudien auch acht Semester Medizin. Dieses Studium konnte er jedoch wegen einer Malariaerkrankung nicht beenden und wandte sich fortan der pathologie der Halslymphknoten PDF Therapie zu.


Författare: Karl Lennert.

Das fUr die Deutsche Otologcn-Tagung 1963 erstattcte Referat uber die Pathologie der Halslymphknoten ist so freulldlieh aufgenommen worden, daB ieh mieh clem ‚Yunseh naeh einer – leieht redigierten – Veroffentliehung fiir einen breitercn Lescrkreis nieht entzichen machtI‘. Ieh werde darin bestiirkt durch zwei Tatsaehen. Erstens: Bs gibt derzeit keine monographische Darstellung der gesamten Lymphlmotenpathologie und auch nicht der Pathologie del‘ Halslymphknoten. So kann der ge­ botene skizzenhafte AbriB diese Liie!;:e wenigstens provisoriseh sehlieBen. Zweitens: Ieh bin noeh den Teil B meines Beitrages im Handbuch der speziellen pathologisehen Anatomie schuhlig. Durch die Bewegtheit del‘ lctz,ten Jahre fand ieh nieht die :\luBe, das begonnene ‚Verk abzu­ schlie Ben. So soll das vorliegende Biichlein die fiir die Praxis wiehtigsten Tatsachen vorweg bringen. Freilich gibt es auch cin ge"’iehtiges Argument gegen die Veraffent­ lichung dieses Abrisses: In del‘ pathologisehen Histologie der malign en Lymphknotenerkrankungen sincl noeh viele Lucken, die eine systema­ tisehe Darstellung verfriiht erseheinen lassen. Dies gilt z. B. fUr das groB­ follikuliire Lymphoblastom (BRILL-SnmERs) oder die Reticulosen. Ich habe trotz diesel‘ Bedenken der Veraffentlichung zugestimmt, weil das Ende auf dem ‚Wege der morphologisehen Erforsehung del‘ malignen lymphoretikuliiren Neubilclungen noeh nieht abzusehen ist und weil cler Alltag des Pathologen und vielleieht auch des Klinikers einen Zwischcn­ bericht geradezu fordert. Vielleicht kann dieser Versuch abel‘ noeh mehr sein als eine Bestands­ aufnahme: Mochte er dazu dienen, daB sich Kliniker und Morphologen enger zusammensehlieBen und Seite an Seite den noeh offenen Fragen zu Leibe rucken.

Sie wird bei verletzungs- oder operationsbedingten bzw. Fehlbildungen des Lymphsystems verursachten Schwellungen oder bei Gelenkerkrankungen angewandt. 1932 arbeitete Vodder als Masseur an der Côte d’Azur in Frankreich, wo sich damals viele Engländer mit geschwollenen Halslymphknoten zur Kur aufhielten. Vodder große Schwierigkeiten, seine neue Technik zu authentifizieren. Die manuelle Lymphdrainage wurde der so genannten Alternativmedizin zugerechnet und deshalb von vielen Ärzten und Wissenschaftlern nicht akzeptiert.

1963 lernte der deutsche Arzt Johannes Asdonk die manuelle Lymphdrainage durch seine spätere Ehefrau Christa Bartetzko kennen. Bartetzko war Kosmetikerin und zu jener Zeit in Asdonks Praxis als Arzthelferin beschäftigt. Sie hatte einen ML-Kurs bei Emil Vodder besucht. Gesellschaft für manuelle Lymphdrainage nach Dr. Emil Vodder, Johannes Asdonk und Günther Wittlinger, einem Masseur aus Walchsee, gegründet.

Die Gesellschaft führte jährlich wissenschaftliche und praktische Arbeitstagungen mit dem Ziel durch, die Wirksamkeit der manuellen Lymphdrainage zu beweisen. Das erste Buch Lehrbuch der Manuellen Lymphdrainage nach Dr. Vodder wurde von Günther und Hildegard Wittlinger auf Anregung von Emil Vodder geschrieben und im Haug Verlag Heidelberg 1978 veröffentlicht. In den 1990er Jahren wurde die manuelle Lymphdrainage, Bandagierung, Ödemgymnastik und Hautpflege als Teil der sog.

Behandlung von Lymphödemen von Arm und Bein eingeführt. November 1984 wurde Emil Vodder die Wilhelm-Rohrbach-Medaille verliehen. Anerkennung besonderer Verdienste im Bereich der physikalischen und Massage-Therapie verliehen. Emil Vodder war der achte Empfänger dieser Medaille. Emil Vodders Frau Estrid, die ihn all die Jahre über unterstützt und auf einer Reihe von Vorträgen begleitet hatte, starb zehn Jahre nach ihrem Mann, kurz vor ihrem 100.

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Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Dies ist ein als exzellent ausgezeichneter Artikel. Hodgkin-Lymphoms beträgt zwei bis vier Erkrankungen pro 100. 000 Personen, das Verhältnis von Männern zu Frauen liegt bei 3:2. Bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland tritt das Hodgkin-Lymphom mit einer Häufigkeit von 0,7 Fällen pro 100. 000 Kindern und Jugendlichen im Alter bis 14 Jahren auf. Im Vergleich hierzu liegt die entsprechende weltweite Rate bei 0,6 Fällen pro 100.