Online-Communities als soziale Systeme PDF

Zur Online-Communities als soziale Systeme PDF springen Zur Suche springen Ein soziales Netzwerk ist ein Onlinedienst, der die Möglichkeit zu Informationsaustausch und Beziehungsaufbau bietet. Eine Kontaktliste oder Adressbuch samt Funktionen, mit denen die Verbindungen zu den hier verzeichneten Mitgliedern der Netzgemeinschaft, etwa Freunde, Bekannte, Kollegen usw.


Författare: Ullrich Dittler.
Mit Beiträgen von Mohammed Amine Chatti, Patrick Danowski, Ulrich Dittler, Susanne Draheim, Birgit Gaiser, Martin Gasteiner, Gernot Hausar, Kurt Jansson, Marco Kalz, Ralf Klamma, Michael Kindt, Hanna Knäusl, Rob Koper, Jakob Krameritsch, Jörg Marschall, Florian Mayer, Stefanie Panke, Jan Schmidt, Christine Schwarz, Marcus Specht, Thomas Sporer, Christa Stocker, Anne Thillosen, Jakob Voß, Alexander Warta, Barbara Wenninger.
Der Sammelband beschreibt innovative Beispiele für die Anwendung von Wikis, Weblogs und Social Software: in virtuellen Autoren-Kollektiven, Wirtschaftsunternehmen und studentischen Initiativen. Die wissenschaftlich fundierten Beiträge vermitteln einen guten Einblick in Online-Communities aus der Perspektive des E-Learnings.
Merz. Medien und Erziehung, 3/2007

Der Empfang und Versand von Benachrichtigungen über diverse Ereignisse wie Profiländerungen, neu eingestellte Bilder, neue Kritiken usw. Erstellen von Blogs oder Mikroblogging-Funktionen bzw. Spiele dienen der Kommunikation und Kooperation der Plattformnutzer. Vorrangiges Ziel ist dabei der Aufbau von sozialen Kontakten sowie die Eingliederung in die spielinternen Gemeinschaften. Teilen von Fotos und Videos mit anderen Usern bzw. Erstellen von Gruppen innerhalb des Netzwerkes, um gleiche Interessen zu bündeln.

Im Frühjahr 2008 nutzten in Europa die Briten mit 9,6 Millionen Benutzern soziale Netzwerke am stärksten. Frankreich stellte mit 8,9 Millionen die zweitgrößte Nutzergruppe der sozialen Netzwerke, Deutschland folgte demnach mit 8,6 Millionen auf Platz drei. Auch das US-amerikanische Unternehmen Facebook hatte Probleme, auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen. Es konnte diese Probleme später überwinden und ist seit 2009 das größte soziale Netzwerk Deutschlands. Diese präsentieren sich dort mit einem Unternehmensprofil.

Diese Systeme erlaubten den Austausch von Daten und Nachrichten zwischen mehreren Benutzern auf einer Plattform. Ebenfalls in dieser Zeit entstand das Usenet, eine Plattform für Diskussionen und Nachrichtenaustausch über das Internet. Als Ende der 1980er und Anfang der 1990er die Anwendungen Compuserve, Prodigy und AOL erschienen, waren die Grundfunktionen, die heute ein soziales Netzwerk ausmachen, gelegt: Im Gegensatz zu Bulletin-Board-Systemen konnten persönliche Profile erstellt, Veranstaltungen publik gemacht, gechattet und öffentliche und private Nachrichten versendet werden. Im öffentlich zugänglichen World Wide Web existieren soziale Netzwerke, deren Funktionen über die von reinen Internetforen und Chats hinausgehen, seit Mitte der 1990er Jahre. Eines der ersten Beispiele ist die 1995 gegründete US-amerikanische Schulfreunde-Gemeinschaft Classmates.

Einen großen Beliebtheitssprung erlebten soziale Netzwerke wenige Jahre nach der Jahrtausendwende, als immer größere Teile der Bevölkerung eine Internetverbindung zur Verfügung hatten und sich ein großer Teil der privaten Kommunikation ins Web verlagerte. Im Juli 2005 wurde Myspace für 580 Millionen US-Dollar von der News Corporation gekauft. August 2006 meldete Myspace 100 Millionen Nutzer, womit Soziale Netzwerke erstmals einer breiten Schicht bekannt waren. Im November 2005 wurde in Deutschland das Studentenverzeichnis studiVZ gegründet. Anfang 2007 wurde studiVZ von der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck übernommen, über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Dadurch wurde es möglich, Inhalte verschiedener sozialer Netzwerke durch eine einheitliche Methode zusammenzuführen. Oktober 2007 einen Anteil von 1,6 Prozent an Facebook und bezahlte dafür 240 Millionen US-Dollar.