Obligatorischer Schulabschluss – wie weiter? PDF

Dieser Artikel beschäftigt sich nicht mit einer obligatorischer Schulabschluss – wie weiter? PDF Schule im Sinne beruflicher Ausbildung, sondern mit einer Schulform der DDR, die Allgemeinbildung und polytechnische Grundausbildung kombinierte. Zur Schule reiner beruflicher Qualifikation siehe Polytechnikum. Schulform im Schulsystem der DDR und umfasste zehn Klassen.


Författare: Sybille Bayard.

Fast ein Viertel aller Jugendlichen in der Schweiz bewältigt den Übertritt von der obligatorischen Schule in eine zertifizierende nachobligatorische Ausbildung nicht direkt, sondern absolviert eine oder mehrere Zwischenlösungen. Obwohl Personalverantwortliche die Bedeutung von Kompetenzen wie Leistungsbereitschaft oder Fähigkeit zur Teamarbeit bei der Auswahl von Lehrlingen immer wieder betonen, beschränken sich bisherige Studien fast ausschliesslich auf die Rolle schulischer Leistungsausweise. Diese Studie untersucht die Relevanz von Kompetenzeinschätzungen aus der Sicht von Jugendlichen, Eltern und Lehrpersonen für die Transition in eine nachobligatorische betriebliche oder schulische Ausbildung. Dabei wird nicht nur untersucht, ob Kompetenzen (z.B. Ressourcenmanagement, prosoziales Verhalten) bedeutsam sind. Es geht auch darum, inwieweit Kompetenzeinschätzungen aus verschiedenen Sichtweisen divergieren und welche Einschätzung die Transition begünstigt. Nehmen Eltern oder Lehrpersonen die Kompetenzen je nach Geschlecht oder Migrationshintergrund der Jugendlichen unterschiedlich wahr? Beeinflussen sie damit als Gatekeeper den Übertritt in eine nachobligatorische Ausbildung?

Sie entstand 1959 aus einer Reform der achtjährigen Grundschulen bzw. Zur vorschulischen Erziehung sah der Gesetzgeber Kindergärten und andere Einrichtungen vor, die örtlich organisiert wurden. Es bestand keine Pflicht zum Besuch dieser Einrichtungen als Kriterium für die Einschulung in die POS. Die Einschulung in die POS erfolgte mit sechs oder sieben Jahren.

Mai eines Jahres sechs Jahre alt wurde, wurde in demselben Jahr eingeschult, die später Geborenen im Folgejahr. Noch nicht schulreife Kinder konnten ein Jahr zurückgestellt werden. Klasse einer POS berechtigte zur Aufnahme einer Berufsausbildung zum Facharbeiter in einem Betrieb und zum Fachschulstudium. Amtlich hieß die POS seit ihrer Einführung im Gesetz über die sozialistische Entwicklung des Schulwesens 1959 zehnklassige allgemeinbildende polytechnische Oberschule, verkürzt polytechnische Oberschule. Das Attribut polytechnisch wurde vorerst kleingeschrieben. Das Ministerium für Volksbildung bezeichnete die POS in den amtlichen Dokumenten allerdings des Öfteren uneindeutig als Oberschule.

Teile der neuen Eigenschaften der Schule im Namen. Das Attribut zehnklassig beschreibt die Schule als integrativen Schultyp ohne Gliederung und institutionelle Separation und Selektion, welcher die Klassen 1 bis 10 umfasste und somit eine vollausgebaute Schule ohne Mehrstufenklassen darstellte. Das Attribut allgemeinbildend beschreibt die Ausrichtung der Schule. Das Ziel war eine moderne, allseitige Allgemeinbildung, die keine Geringschätzung bestimmter Fächergruppen zuließ.