Nationalsozialistische Schulpolitik 1933-1945 PDF

Bereits vor Ende des Polenfeldzuges im September 1939 wurde im westlichen Polen der deutsche Militärbezirk Posen eingerichtet. Dieser umfasste ganz oder teilweise die westlichen Woiwodschaften Polens. Oktober 1939 wurde der Militärbezirk Posen in das Deutsche Reich eingegliedert, und zwar nicht als neue Provinz in das Land Preußen, sondern in seinen bisherigen Grenzen als neuer Reichsgau Posen mit Verwaltungssitz in Posen. Die zunächst noch ungeklärte Grenze zum neuen Generalgouvernement für die nationalsozialistische Schulpolitik 1933-1945 PDF polnischen Gebiete wurde am 9.


Författare: Daniel Böhme.

Examensarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa – Deutschland – Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: 1,0, Technische Universität Dresden, 20 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der nationalsozialistischen Schulpolitik von 1933 bis 1945. In der Bundesrepublik begann die Bearbeitung dieses historischen Problemfeldes mit einer systematischen Studie zur Schulpolitik dieser Zeit in der Mitte der sechziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts. Darin wurden vor allem die strukturellen Veränderungen im Bildungswesen sowie die entscheidenden inhaltlichen Eingriffe und Umorientierungen untersucht. Wenig später erschien die erste Quellensammlung. Ende der sechziger und Mitte der siebziger Jahre wandte sich die Forschung verstärkt dem nationalsozialistischen Erziehungs- und Bildungswesen zu. Die NS-Pädagogik, einzelne Schulfächer und spezielle NS-Erziehungsinstitutionen wurden dabei besonders beleuchtet. Arbeiten zu diesem Thema, die sich zeitlich zwischen Krebs und Amlung bewegen, fehlen jedoch. So bleibt die Grundlage einer neueren Aufarbeitung für die Dresdner Schulzeit von 1933 bis 1945 eher dürftig. Dennoch will ich neben der Darstellung allgemeiner struktureller und inhaltlicher Veränderungen des deutschen Schulwesens auch deren Auswirkungen für die Stadt Dresden beleuchten und somit einen Beitrag zur Aufarbeitung der Dresdner Schulgeschichte für diese Zeit leisten.

November 1939 endgültig abgerundet und festgelegt. Januar 1940 galt für den Reichsgau die Bezeichnung Wartheland. Im östlichen Teil des Warthelandes, das auch vor 1919 nicht zum deutschen Staatsgebiet gehört hatte, gab es lediglich einige im 18. SS aus dem Warthegau ins Generalgouvernement deportiert. Verantwortlich für die Umsetzung dieser Politik war der Leiter des Reichssicherheitshauptamts Heinrich Himmler. Der sogenannte Erste Nahplan wurde bis zum 17.

Dezember 1939 realisiert und umfasste die Deportation von 87. Im Zuge des Zwischenplans wurden vom 10. Die größten Deportationen fanden im Rahmen des Zweiten Nahplans statt und betrafen insgesamt 121. Der Zweite Nahplan wurde von Mai 1940 bis zum 20. Darüber hinaus wurden bis zum 15. Diese Angaben ergeben zusammen eine Deportiertenzahl von 280.

Einige Historiker gehen sogar von einer höheren geschätzten Deportiertenzahlen aus, bis zu einem Maximum von 650. Zusätzlich zur Deportation polnischer und jüdischer Menschen aus dem Wartheland wurden im Rahmen des Holocaust im Wartheland mehrere jüdische Ghettos errichtet. Das Vernichtungslager Kulmhof war im Dezember 1941 durch den Einsatzgruppenleiter Herbert Lange eingerichtet worden, ab 1942 wurde es von Hans Bothmann geführt. Vor der Öffnung des Lagers waren durch das Sonderkommando Lange bereits Tausende psychisch Kranke mit Hilfe von Gaswagen ermordet worden.

Deutsche Ansiedler im Wartheland, Siedlungsplanung nach Herkunftsregion. Das Ende des Reichsgaus Wartheland kam mit der Großoffensive der Roten Armee im Januar 1945. Nachdem die Ostfront für mehrere Monate ruhig gewesen war, starteten die sowjetischen Truppen am 12. In nur einer Woche wurde fast das gesamte Gaugebiet erobert, so die größeren Städte Leslau und Hohensalza am 20. Januar erreichten die Angriffsspitzen der Roten Armee die Verwaltungshauptstadt Posen, die wenige Tage zuvor zur Festung erklärt worden war.