Mozart und Schönberg PDF

Zur Navigation springen Zur Suche mozart und Schönberg PDF Als Periode bezeichnen Musiktheoretiker aus Vergangenheit und Gegenwart unterschiedlich geartete musikalische Abschnitte aufgrund unterschiedlicher Kriterien. Verbinden wir zwei viertaktige Sätze von gleichem oder wesentlich gleichem Inhalt derart miteinander, daß der erste der beiden Sätze mit einem Halbschluß, der zweite mit einem Ganzschluß in der Tonart der Tonika schließt, so wird der erste zum Vorder- und der zweite zum Nachsatz, und das Ganze zu einer achttaktigen Periode.


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Der Band „Mozart und Schönberg. Wiener Klassik und Wiener Schule“ versammelt die Referate des vom 10. bis 13. September 2006 aus Anlass der Wiener Veranstaltungsserie „Mozartjahr 2006“ gemeinsam vom Arnold Schönberg Center sowie vom Wissenschaftszentrum Arnold Schönberg durchgeführten gleichnamigen Symposions. Er nimmt nach allgemeinen Betrachtungen des kulturellen Ambientes im Wien des späteren 18. und des späteren 19. Jahrhunderts sowie nach der Hinterfragung des „Schule“-Begriffs für die drei Meister der Wiener Klassik (Haydn, Mozart, Beethoven) zunächst vor allem das an diesen Komponisten ausgerichtete Traditionsbewusstsein der Wiener Schule in den Blick. Dabei werden insbesondere die hier wie dort vorherrschende sprachanaloge Bauweise der Musik, die Einbeziehung „außermusikalischer“ Inhalte, die grundlegende Basierung auf kontrapunktischer Linienführung sowie die vorrangige Bedeutung des „Thematischen“ als Ausgangspunkt für die musikalischen Entwicklungen analytischen Betrachtungen unterzogen. Auch das Wiederaufgreifen traditioneller Formen, die Vorliebe für „wienerische“ Elemente sowie Überlegungen zur Aufführungspraxis bei den Hauptvertretern der Wiener Schule erfahren grundlegende Darstellungen.

Die Lehre von der Form in der Musik, Leipzig 1904, S. Wie im Folgenden gezeigt wird, ist aber keins dieser Merkmale in der Geschichte des Begriffs zu jeder Zeit ein wesentliches Kriterium für seine Verwendung gewesen. 4 a4 d d8 e fis4 d a’2 fis4. 8 e fis4 d a’2 fis4.

8 g a fis g e4. 4 d4 d2 d4 d cis a d4. 2 d4 d cis a d4. 8 g4 d a‘ a, d2. Jahrhundert zunächst recht allgemein geschlossene musikalische Abschnitte. Umfang und die Gliederung solcher Abschnitte sagt das Wort in dieser Zeit also nichts aus. Wiederholung des Vordersatzes beginnt, wird seit 1865 in einigen Handbüchern und Lexika eigens hervorgehoben.

In manchen anderen Quellen bleibt dieser Aspekt unerwähnt, bzw. Die Periode unterscheidet sich vom Satz dadurch, daß sie die Wiederholung hinausschiebt. Motivformen verbunden, um die erste Hälfte der Periode, den Vordersatz, zu bilden. Verständnis des regulären Schemas der vollständigen achttaktigen Periode. In: Handwörterbuch der musikalischen Terminologie, hrsg. A Theory of Formal Functions for the Instrumental Music of Haydn, Mozart, and Beethoven. Oxford University Press, New York 1998, ISBN 978-0-19-514399-7.

Oxford University Press, New York 2013, ISBN 978-0-19-998730-6. Carl Dahlhaus: Satz und Periode: Zur Theorie der musikalischen Syntax. Auflage, Bärenreiter, Kassel 2001, ISBN 3-7618-1392-9. Hugo Riemann: System der musikalischen Rhythmik und Metrik. Arnold Schönberg: Fundamentals of Musical Composition , posthum hrsg. Für eine ausführliche Übersicht der Auffassungen des Begriffs in der Musiktheorie seit dem Mittelalter, siehe Blumröder 1996.