Menschen und Bibliotheken PDF

Carnegie war einer der reichsten Menschen seiner Zeit. Er war auch als Philanthrop berühmt und spendete insgesamt mehr als 350 Millionen US-Dollar, was heute etwa 4,menschen und Bibliotheken PDF Milliarden US-Dollar entspricht.


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Nur wenige AutorInnen werden leugnen, dass Bibliotheken Sehnsuchtsorte sind: Man findet unzählige Bücher, vor allem von anderen – und natürlich auch die eigenen, diese allerdings nie zahlreich genug …
Bibliothekare – und vor allem Bibliothekarinnen – sind Menschen, die Bücher kennen, lieben und brauchen – und vor allem lesen! Und das überall …
Lessing, Casanova, Musil oder Borges waren beides: Autoren und Bibliothekare. Und hier setzt dieses Buch an: bei österreichischen Autorinnen und Autoren, die in Bibliotheken gewirkt haben.
Ein wesentlicher Fokus wird dabei auf die große Lyrikerin Christine Busta gelegt, die in Wien die Hauptbücherei leitete und deren Sternenmühle für viele die erste Begegnung mit Literatur war …
Mit Beiträgen von: Christine Busta, Franz Theo-dor Csokor, Ernst David, Jeannie Ebner, Vera Ferra-Mikura, Gerhard Fritsch, Hermann Hakel, Eva Loewenthal, Heide Loisel, Anton Mantler, Robert Menasse, Peter Probst, Ingeborg Rinner, Hans Swoboda, Paul Wimmer u.v.a.m.

Andrew Carnegie wurde 1835 in der schottischen Stadt Dunfermline als Sohn des Webers William Carnegie und Margaret Morrisons, der Tochter des Schuhmachers und Gerbers Thomas Morrison, geboren. Er wurde erst mit acht Jahren eingeschult. Die Erwerbssituation für Carnegies Vater wurde schlechter, da die einsetzende Maschinisierung das Weben von Hand zunehmend unrentabel machte. Schon im Alter von 13 Jahren arbeitete Carnegie als Spuler in einer Baumwollspinnerei.

Dort verdiente er 1,20 US-Dollar pro Woche. Neben seinem Zwölf-Stunden-Arbeitstag lernte er an einer Abendschule. Mit 14 Jahren wechselte Carnegie zu einem Telegraphenamt in Pittsburgh und lernte dort das Telegraphieren. Dort wurde auch der Leiter der Western Division der Pennsylvania Railroad Thomas A. Scott auf die Fähigkeiten Carnegies aufmerksam und machte ihn zu seinem Sekretär. Nach Kriegsende erbte Andrew Carnegie von Thomas A.

Scott die Leitung der Western Division der Pennsylvania Railroad. 1865 verließ Andrew Carnegie die Eisenbahngesellschaft, um sein eigenes Unternehmen aufzubauen. Geschickt investierte Carnegie in mehrere Unternehmen, darunter mehrere Eisenhütten und Eisenwerke. Obwohl er mehrere Partner in sein Unternehmen brachte, bestand Carnegie immer darauf, die Mehrheit an seinen Unternehmen zu halten. Diese Mehrheit behielt er auch, als er 1881 seine Firma mit der von Henry Clay Frick fusionierte. 1889 zog sich Carnegie aus dem operativen Geschäft zurück und überließ die Führung seinem Geschäftspartner Henry Clay Frick.

Zu dieser Zeit bestand die Firma aus mehreren Stahlwerken und Hochöfen im Raum Pittsburgh. Frick fasste 1892 alle Geschäftsteile in der Carnegie Steel Company zusammen. Das Unternehmen war zu dieser Zeit das größte Stahlunternehmen der Welt. Weitere Konflikte zwischen Frick und Carnegie führten dazu, dass 1899 Carnegie Frick für 15 Millionen US-Dollar dessen Unternehmensanteil abkaufte. Als Carnegie sich 1901 zur Ruhe setzte, konnte er sein Unternehmen für 480 Millionen US-Dollar an den Bankier J. Gary gründeten 1901 die Firma US Steel durch die Fusion der Stahlproduktionsstätten Carnegies mit ihren eigenen, die in der Federal Steel Company lagen.

Nach der Kaufkraft von 2014 besaß er ein Vermögen von 372 Milliarden US-Dollar und lag damit nach John D. Rockefeller und Cornelius Vanderbilt an dritter Stelle der reichsten US-Bürger. Andrew Carnegie starb 1919 in Lenox. Er wurde auf dem Sleepy Hollow Cemetery in Tarrytown beerdigt.