Logistische Netzwerke PDF

Die Artikel Soziale Netzwerkanalyse und Netzwerkforschung überschneiden sich logistische Netzwerke PDF. Mit Netzwerkforschung beschäftigen sich zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen, z. Die Historische Netzwerkforschung beschäftigt sich mit der Vernetzung und Interaktion von historischen Personen.


Författare: Björne Raetzell.

Der durch die Globalisierung hervorgerufene Wandel der Rahmenbedingungen und Arbeitsweisen stellt auch die Unternehmen der Logistikbranche vor die Herausforderung einer neuen strategischen Ausrichtung. Die gestiegenen Anforderungen überfordern jedoch teilweise die Möglichkeiten der noch weitgehend durch kleine und mittelständische Unternehmen geprägten Branche. Eine Möglichkeit, diese Ressourcen- und Wissensengpässe zu überwinden, besteht in der Bildung von Netzwerken, um sowohl eine größere räumliche als auch funktionale Abdeckung zu erlangen. In dieser Arbeit wird daher untersucht, wann die Bildung von solchen logistischen Netzwerken die beste Lösung darstellt und unter welchen Vorraussetzungen es sich für einzelne logistische Dienstleistungsunternehmen lohnt, an diesen teilzunehmen.

Es finden sich Anwendungen in zahlreichen Disziplinen, z. In der Netzwerkforschung werden Graphen als Repräsentant von Zusammenhängen zwischen zu untersuchenden Objekten analysiert. Die Netzwerk- und soziale Unterstützungsforschung hat ihre Anfänge in den 1970er Jahren, seither kann auf eine stetige Theorieentwicklung Bezug genommen werden. Psychosoziale Beratung konnte durch eine spezifische Ressourcen- und Lebensweltorientierung einen eigenen Ansatz neben der Psychotherapie entwickeln. Auskunft darüber, ob ein Individuum, eine Organisation oder Beziehungen zwischen Organisationen im Fokus der Betrachtung liegen. Innerhalb der Netzwerkforschung werden drei Analyseebenen unterschieden, die Mikro-, Meso- und Makroebene. Auf der Mikroebene steht das Individuum als Akteur innerhalb eines Netzwerkes im Fokus der Betrachtung.

Untersucht werden Einzelpersonen und deren Beziehungen zu anderen Personen z. Organisationen, Unternehmen, Behörden oder auch Gemeinden enthalten. Der Fokus liegt hier auf der Betrachtung von Gruppen als Akteuren und nicht wie auf der Mikroebene auf Einzelpersonen. Ein Mesosystem umfasst die Wechselbeziehungen zwischen den Lebensbereichen, an denen eine Person aktiv beteiligt ist. Beispiele hierfür sind strategische Allianzen, Weltgesellschaft, Bund-Länder-Beziehungen oder zwischenstaatliche Beziehungen. Zwischen den Ebenen findet eine wechselseitige Beeinflussung statt. Einflüsse von Individuen und Gruppen auf Organisationen werden als Mikroeinflüsse, von Organisationen auf Individuen hingegen als Makroeinflüsse bezeichnet.

Neben der Unterscheidung, auf welcher Ebene Akteure untersucht werden, können auch verschiedene Aggregationsebenen betrachtet werden, nämlich ob zwei, mehrere oder alle Akteure eines Netzwerks Untersuchungsgegenstand sind. Akteure können Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen sein. Die Beziehung zwischen zwei Akteuren steht im Fokus der Betrachtung. Sie stellt die Basiseinheit jeder Netzwerkanalyse dar. Die Beziehung zwischen drei Akteuren wird betrachtet.

Dies umfasst alle Beziehungen aus der Perspektive eines Akteurs. Der fokale Akteur wird dabei als Ego, die anderen Akteure zu denen der fokale Akteur Beziehungen hat, als Alters bezeichnet. Egozentrische Daten mehrerer Akteure liegen vor. Untersuchungsgegenstand sind alle Beziehungen zwischen einem abgegrenzten Satz von Akteuren.

In der Netzwerkforschung können zwei wissenschaftliche Untersuchungsperspektiven unterschieden werden. Bei der strukturellen Perspektive liegt der Fokus der Betrachtung auf Muster von Beziehungen. So werden beispielsweise Verhalten, Einstellungen, Überzeugungen und andere Outcome-Variablen der Netzwerkform zugeschrieben, also über die Position eines Akteurs in seinem eigenen Netzwerk. Zugang zu strukturellen Informationen erhält man über Fragen wie z.

Relationelle Informationen erhält man über Fragen deren Antworten inhaltliche Erkenntnisse generieren, z. Frank Nestmann: Netzwerkinformation und soziale Unterstützung fördern: Effektivität und Maximen der Nachhaltigkeit. In: Ullrich Otto, Petra Bauer: Mit Netzwerken professionell zusammenarbeiten. 1 Soziale Netzwerke in Lebenslauf- und Lebenslageperspektive, dgvt-Verlag, Tübingen 2005, S.