Lehrbuch der Geschichte der Medicin und der Epidemischen Krankheiten, Vol. 2 PDF

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Paracelsus kritisierte das lehrbuch der Geschichte der Medicin und der Epidemischen Krankheiten, Vol. 2 PDF Lehrgebäude der Humoralpathologie nach Galen und das bloße Buchwissen damaliger medizinischer Gelehrter. Paracelsus hinterließ zahlreiche deutschsprachige Aufzeichnungen und Bücher medizinischen, astrologischen, philosophischen und theologischen Inhalts, die größtenteils erst nach seinem Tod gedruckt wurden.


Författare: Heinrich Haeser.

Nach dem frühen Tod der Mutter zog der Vater mit seinem Sohn 1502 nach Villach in Kärnten, wo er eine stadt- und werksärztliche Praxis aufbaute und führte. Durch seinen Vater erhielt Paracelsus erste Einblicke in Medizin, Bergbau und Scheidekunst. Es schlossen sich etwa zwölf Wanderjahre des jungen Theophrastus an. Nachgewiesen sind dabei Aufenthalte bei bekannten Alchemisten wie Sigmund Füger von Schwaz und Abt Bruno von Spanheim. 25 in Salzburg nieder, machte sich durch seine Unterstützung der Aufständischen im Deutschen Bauernkrieg beim Erzbischof von Salzburg, Matthäus Lang von Wellenburg, unbeliebt und verließ Salzburg daraufhin fluchtartig. Erste bemerkenswerte streitbare Auftritte im akademischen Umfeld sind um 1525 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Universität Straßburg nachgewiesen.

Gepflogenheiten in deutscher Sprache statt Latein. Schüler traten in das Leben des Paracelsus. 1529 stellte er die Bücher Paramirum und Paragranum sowie eine Reihe weiterer kleinerer Schriften medizinischen Inhalts fertig, die jedoch nicht veröffentlicht wurden. 1530 hielt er sich in Beratzhausen in der Oberpfalz auf. Vermutlich von Fürst Ernst von Bayern berufen, zog Paracelsus 1541 zurück nach Salzburg, wo er am 24.

September 1541 im Alter von 47 Jahren starb. Er wurde auf dem Sebastiansfriedhof in Salzburg beigesetzt und 1752 an den Eingang zur Kirche St. Paracelsus’ frühen Tod wurde viel spekuliert: Man habe ihn vergiftet, man habe ihn einen Felsen hinabgestürzt, er sei infolge seines Alkoholkonsums an Leberkrebs gestorben oder im Rausch eine Treppe hinuntergestürzt und so fort. Quecksilber ist seit der Antike gegen Leprasymptome und verschiedene Hauterkrankungen eingesetzt worden. Jahrhunderts die Syphilis nach Europa eingeschleppt wurde, war es naheliegend, das Schwermetall zur Behandlung der Krankheit einzusetzen.

Weil aber vielfach falsch und zu hoch dosiert, brachte es die Patienten reihenweise um. Paracelsus war nicht nur ein ausgewiesener Fachmann auf dem Gebiet der Quecksilbertherapie zur Behandlung der „Franzosenkrankheit“, wie die Syphilis auch genannt wurde. Er hatte sich auch mit den Symptomen einer chronischen Quecksilbervergiftung auseinandergesetzt, die er bei Bergleuten beobachtet hatte. Aus diesem Werk geht ebenfalls hervor, dass sich der Autor selbst über die Gefährlichkeit der Quecksilberdämpfe im Klaren war. Sogar wenn man eine schleichende und daher nahezu unmerkliche Verschlechterung des eigenen allgemeinen Gesundheitszustands annimmt, kann eine versehentliche Selbstvergiftung aufgrund der hohen Sachkenntnis, die der Arzt besaß, nicht vermutet werden und ist nahezu auszuschließen. Bildung fester Formen in der Erde ausdrückte.

Die Medizin hat nach Paracelsus auf Natur- und Gotteserkenntnis zu fußen. Denn der Mensch kann nur vom Makrokosmos aus erfasst werden, nicht aus sich selbst heraus. Für Paracelsus ist der materielle Körper lediglich ein Teil des für den gewöhnlichen Betrachter zu großen Teilen nicht-sichtbaren vollständigen Körpers. Erleuchtung, des göttlichen Feuers teilhaftig würde, der könne die Welt mit anderen Augen, d. Einer, der ein Philosoph sein und sich vor Falschem bewahren will, der muss seiner Philosophie eine solche Grundlage geben, dass er Himmel und Erde in einem Mikrokosmos zusammenfasst.

So nun der Mensch in seiner ganzen Zusammensetzung begriffen werden soll, durch einen jeden Arzt, so wisset jetzt, dass die Astronomie der zweite Grund ist und die obere Sphäre der Philosophie darstellt. Denn die Natur ist so subtil und scharf in ihren Dingen, dass sie nicht ohne große Kunst angewendet werden mag. Denn sie bringt nichts an den Tag, das für sich selbst vollendet wäre, sondern der Mensch muss es vollenden. Darum so lerne Alchimiam, die sonst Spagyria heißt, die lehrt zu scheiden das Falsche vom Gerechten. Darum soll der Arzt des Volkes Glauben besitzen, so hat er ihn auch bei Gott. Nach Paracelsus lässt sich jede Krankheit auf eine oder mehrere dieser Ursachen zurückführen. Zum Erstellen einer korrekten Diagnose muss der Arzt daher die Gesamtheit aller fünf Entia berücksichtigen.