Konzil, Dialog und Demokratie PDF

Ihnen Beiträge zu Themen der katholischen Welt. Die Beiträge unterliegen in der Regel dem Urheberrecht. Exkommunikation der Bischöfe Bernard Tissier de Mallerias, Richard Williamson, Alfonso de Galarreta und Bernard Fellay auf, welche dieselben sich zugezogen hatten, als sie sich am 30. Juni 1988 gegen das Verbot des Papstes von Konzil, Dialog und Demokratie PDF Marcel Lefebvre zu Bischöfen weihen ließen.


Författare: Stefan Voges.
Das Zweite Vatikanische Konzil (1962– 1965) war ein kirchengeschichtliches Weltereignis, das die Kirche bis in die Gegenwart verändert. Entscheidend dafür war, dass die Ortskirchen sich die Konzilsbeschlüsse aneigneten.
In Deutschland fiel dieser Rezeptionsprozess in die von politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Umbrüchen geprägten späten 1960er Jahre. Kirchlicherseits signalisierte das Bild der Kirche als »Volk Gottes« ein neues Selbstverständnis. Im Stichwort »Dialog« kam eine veränderte Haltung der Kirche zur Welt zum Ausdruck. Der gesellschaftliche Diskurs war von der Forderung nach mehr Demokratie bestimmt und von einer ungeheuren Diskussionslust vor allem in der Studentenbewegung begleitet.
Die daraus resultierenden Spannungen zu traditionellen Ordnungsvorstellungen in Kirche und Gesellschaft entluden sich in explosiver Weise 1968 auf dem 82. Deutschen Katholikentag in Essen und ließen die Forderung nach einem Nationalkonzil laut werden. Dieser Impuls führte zu einer intensiven Vorbereitung und fruchtbaren Durchführung der »Gemeinsamen Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland«, die von 1971 bis 1975 in Würzburg tagte. In der Vorbereitungsphase arbeiteten Bischöfe und Laien konstruktiv, wenn auch nicht immer spannungsfrei zusammen. Auf diese Weise wurde der Weg zur Würzburger Synode zum entscheidenden Testfall für die Aneignung des konziliar erneuerten Kirchenbildes in Deutschland.
Erstmals wird dieser Weg vom Konzil zur Synode auf der Grundlage unveröffentlichter kirchlicher Akten und Dokumente detailliert nachgezeichnet. Der Autor beschreibt die nachkonziliare Entwicklung der Akteure und ordnet die Vorbereitung der Synode in verschiedene Rezeptionsprozesse ein. Er sondiert kirchliche und gesellschaftliche Einflüsse und analysiert die Genese der Synodenverfassung. In ekklesiologischer Hinsicht wird die Würzburger Synode als Ereignis der deutschen Kirchengeschichte bis heute wenig beachtet. Zu Unrecht, denn bei näherem Hinsehen erweist sie sich als ein theologisch innovatives Experiment innerkirchlicher Willensbildung und damit als kreative Rezeption des Zweiten Vatikanischen Konzils.

Pressemitteilung des Generaloberen der Piusbruderschaft vom 24. Ob die Aufhebung der Exkommunikationen schon bedeutet, dass die volle Einheit zwischen der Priesterbruderschaft St. Kirche wiederhergestellt ist, wage ich nicht zu behaupten. Denn auch die Exkommunikation des Patriarchen von Konstantinopel hat schon Papst Paul VI. Benjamin Greschner, dem Chefredakteur von kathnews, am 23. Januar, ein Tag vor der Bekanntgabe. Die Bischofskongregation veröffentlichte heute ein Dekret zur Aufhebung der Exkommunikation über die vier Bischöfe, die Erzbischof Marcel Lefebvre im Jahr 1988 ohne päpstlichen Auftrag geweiht hatte.

Petrus möchte ihre Freude über diesen neuen wichtigen Schritt in Richtung Einheit ausdrücken. Seit ihrer Gründung bezeugte die Priesterbruderschaft St. Petrus ihre Anhänglichkeit sowohl an den Hl. Stuhl als auch an die Tradition der Kirche, indem sie inständig um eine Versöhnung der Bruderschaft St. In dieser Stunde schließt sich die Priesterbruderschaft St. Schritt nun eine umgehende Verwirklichung der vollen Gemeinschaft mit der Kirche seitens der ganzen Bruderschaft St.