Kontingenz, Berührung, Überschreitung PDF

Sartre ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Der Vater starb schon 15 Monate nach der Geburt seines Sohnes Jean-Paul an Gelbfieber, einer Tropenkrankheit. Veränderungen, die der Zwölfjährige nur schwer verkraftete. Hinzu kam, dass sein Großvater empört mit ihm brach, als er erfuhr, dass der Junge Geld aus der Haushaltskasse genommen hatte, um sich kontingenz, Berührung, Überschreitung PDF Süßigkeiten bei seinen neuen Klassenkameraden einzuschmeicheln.


Författare: Johannes Hoff.
Vor dem Hintergrund einer komprimierten Lektüre der Zeichen der Zeit erforscht diese Monographie die Logik der cusanischen Symbolwissenschaft, indem sie unter spätmodernen Vorzeichen die christlich-mystagogische Transformation heidnischen Denkens rekapituliert. Ausgehend vom mathematikphilosophischen Problem der Kreisquadratur rekonstruiert Johannes Hoff einen der letzten groß angelegten Versuche, die mittelalterliche Vision einer Konkordanz von Wissenschaft und Spiritualität über die Schwelle der Neuzeit zu retten. Unter der Oberfläche wissenschaftstheoretischer Problemstellungen wird eine radikal orthodoxe Konzeption christlicher Theologie freigelegt. Gemessen an diesem Maßstab erscheint die „moderne, romantisch-idealistische Strategie, das Christentum durch eine subjektphilosophische Mixtur aus Mythos und Metaphysik vor dem Untergang zu bewahren,“ als ein Holzweg, der hinter einer dekonstruktivistisch gebrochene Reformulierung der cusanischen Philosophie perennis zurück tritt. Das realistische Selbstverständnis neuzeitlicher Tatsachenwissenschaften wird in eine allegorische Ontologie integriert, die sich in der kontemplativen Praxis der cusanischen „Wissenschaft des Lobes“ vollendet. Damit einher geht eine Revision der Interpretationsstandards der Cusanusforschung des 20. Jahrhunderts, die den Versuch, Cusanus als einen Wegbereiter der Moderne zu deuten, als unhaltbar zurückweist und genau darin Bedeutung für das religiöse Sinnvakuum der Spätmoderne entdeckt.

Hier freundete er sich mit einem Klassenkameraden an, dem späteren Schriftsteller-Kollegen Paul Nizan, der ihn in die zeitgenössische Literatur einführte. 1923 konnte Sartre eine Novelle und einige Romankapitel in kleinen Zeitschriften unterbringen, zugleich begann er, sich für Philosophie zu interessieren. Sein Wohnheimzimmer dort teilte er mit dem ebenfalls aufgenommenen Nizan. Die vier Jahre auf der ENS waren eine glückliche Zeit für Sartre: Er las viel und arbeitete regelmäßig jeden Tag von 9 bis 13 und von 15 bis 19 Uhr, was er sein ganzes Leben lang beibehielt.

Leben ein Zufallsprodukt sei und nicht unbedingt einen von höheren Mächten verbürgten Sinn habe. Amt des Gymnasiallehrers nur den für eine Einstellung nicht ausreichenden 50. Platz, angeblich weil er versucht hatte, originelle Ideen zu äußern. Beide wurden angenommen, Sartre diesmal auf Platz 1, Beauvoir auf Platz 2. Während Beauvoir als erst 21-jährige Gymnasiallehrerin nach Marseille geschickt wurde, trat Sartre seinen Militärdienst bei den Meteorologen in Tours an. Sein Ausbilder war der ein Jahr ältere ENS-Kamerad Raymond Aron, der spätere bedeutende Soziologe und Philosoph.