Kinderernährung aktuell PDF

Wie bin ich geworden, wer ich bin? Kinderernährung aktuell PDF für Theorie und Geschichte der Sozialen Arbeit und Kinder- und Jugendhilfe an der Fachhochschule Jena, FB Sozialwesen, Carl-Zeiss-Promenade 2, 07745 Jena.


Författare: Ute Alexy.
Das Buch stellt die aktuellen Brennpunkte der Kinderernährung sowie Verbesserungsmöglichkeiten vor. Diese nach Themengebieten, Zielgruppen und dem tatsächlichen Handlungsbedarf differenzierte Betrachtung ist nötig, um in Gesundheitsförderung und Prävention tragfähige, realitätsnahe und in ihrer durch das Private der Ernährung bedingten Begrenztheit erfolgreiche Konzepte zu entwickeln. Um tatsächlich etwas zu bewirken, statt sich darauf zu beschränken, dem stereotypen kollektiven Stöhnen über übergewichtige Kinder immer dieselben gut gemeinten, aber oft noch zu kurz greifenden Gesunde-Ernährung-Projekte entgegenzusetzen. Gefordert sind vielmehr differenzierte, den realen Gegebenheiten bestimmter Zielgruppen von Kindern und Eltern angepasste und realisierbare Konzepte der Gesundheitsförderung. Diese müssen die Eltern frühzeitig (Kapitel 1) sensibilisieren, Familien aufklären, ohne den Druck auf sie noch weiter zu erhöhen, bildungsferne Familien erreichen, effektive Ernährungsbildung liefern (Kapitel 3), Gemeinschaftsverpflegungsangebote erweitern und verbessern und die Ursachen von Übergewicht und Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen diskutieren (Kapitel 35), um hier die negativen Entwicklungen zu stoppen. Unter diesem thematischen Rahmen wurden wegweisende Beiträge, die in den vergangenen 2 Jahren in der Fachzeitschrift Ernährungs Umschau erschienen, von den Autoren grundlegend aktualisiert und überarbeitet. Hinzu kommen zahlreiche, speziell für dieses Buch neu verfasste Beiträge, beispielsweise wird der Paradigmenwechsel in der Allergieprävention (S3-Leitlinie) ebenso erläutert wie die aktuellen AGA-Leitlinien zur Therapie von Übergewicht und Adipositas. Die Besonderkeit des Buches liegt auch darin, dass das Thema Kinderernährung aus der Perspektive unterschiedlicher Fachdisziplinen neben Ernährungswissenschaft und Medizin auch Soziologie und Psychologie betrachtet wird. Die Kapitel stehen einzeln für sich, so dass sich das Buch sowohl zum Durchlesen, Schmökern als auch zum Nachschlagen bestimmter Themen eignet. Ein umfangreicher Anhang mit Internetlinks zum Thema, Sach-, Literatur- und Autor/innenverzeichnis runden das Werk ab. Zielgruppe: Fachkräfte in Prävention/Gesundheitsförderung/Public Health, Krankenkassen u.a. Institutionen des Gesundheitswesens, Mitarbeiter in Adipositas-Programmen, Lehr- und Beratungskräfte, Multiplikatorenesen, Schmökern als auch zum Nachschlagen bestimmter Themen eignet. Ein umfangreicher Anhang mit Internetlinks zum Thema, Sach-, Literatur- und Autor/innenverzeichnis runden das Werk ab. Zielgruppe: Fachkräfte in Prävention/Gesundheitsförderung/Public Health, Krankenkassen u.a. Institutionen des Gesundheitswesens, Mitarbeiter in Adipositas-Programmen, Lehr- und Beratungskräfte, Multiplikatoren

Kinderarmut in Deutschland Armut wirkt sich für Kinder in vielen ihrer zentralen Lebensbereiche negativ aus. Vor allem die Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten im schulischen und außerschulischen Bereich sind deutlich eingeschränkt. Unter anderem durch Deregulierungen und die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes ist es zu einer allgemeinen Labilisierung von Erwerbsbiografien und Lebensläufen gekommen. Werte- und Normenvorstellungen verbunden und unterliegt im öffentlichen Diskurs einem Aushandlungsprozess, in dem unterschiedliche Gruppen und Interessen Bedeutung gewinnen. In erster Linie gilt inzwischen als erwiesen, dass Armut für Kinder andere Auswirkungen hat als für Erwachsene, und dass sie von Kindern auch anders erlebt wird. Mit diesen Erkenntnissen hat sich die Kinderarmutsforschung als eigenständiger Zweig etabliert, denn zuvor wurden Kinder lediglich als Angehöriger armer Haushalte betrachtet und nicht als eigene Gruppe. Die Forschung der 1990er Jahre hat aufzeigen können, dass Kinder auf vielfältigen Ebenen Konsequenzen der familiären Armut zu gewärtigen haben.

Form sozialer Ungleichheit definiert, die bei einer Unterschreitung von 60 Prozent des gesellschaftlichen Medianeinkommens vorliegt. Als zeitlicher Trend zeigt sich seit den 1990er Jahren, dass Kinder und junge Erwachsene nicht nur deutlich stärker vom Armutsrisiko betroffen sind als die übrige Bevölkerung, sondern dass auch der Anstieg vor allem seit 1998 im Vergleich deutlich stärker ausgefallen ist. Diese Zahlen variieren je nach Datenbasis und lassen daher Spielraum für unterschiedliche politische Interpretationen. Eine andere Methode der Armutsmessung bezieht sich auf den Hilfebezug. Sozialgeld für Kinder bis zum 15. Kleidung und Schuhe, Schulausstattung, Haushaltsgeräte bzw.

Das Sozialgeld für Kinder bis zum 6. Auch die Dauer der Armut von Kindern hat im vergangenen Jahrzehnt deutlich zugenommen. Wie schon in der Sozialhilfe gibt es starke regionale Differenzierungen zwischen Nord und Süd und Ost und West. Hinsichtlich der Haushaltsstruktur kommen alle Datenquellen zu dem Ergebnis, dass vor allem Einelternhaushalte, Arbeitslosenhaushalte und Haushalte von Menschen mit Migrationshintergrund besonders betroffen sind. Insgesamt fügen sich die steigenden Armutsquoten von Kindern und Jugendlichen in einen allgemeinen Trend der weiteren Zunahme der Polarisierung der Einkommensverteilung bei großen regionalen Unterschieden ein.