Internationaler Vergleich und soziale Arbeit PDF

Wie bin ich geworden, wer ich bin? Frank Decker lehrt und forscht am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Seine Forschungsschwerpunkte sind internationaler Vergleich und soziale Arbeit PDF anderem Parteien, westliche Regierungssysteme und Rechtspopulismus im internationalen Vergleich. Politische Parteien: Begriff und Typologien Parteien können sehr unterschiedlich sein.


Författare: Rainer Treptow.
Die zehn Beiträge dieses Bandes geben einen Überblick über den Stand der Forschung in der Vergleichenden Sozialpädagogik. Dabei gehen sie sowohl auf den Stand der theoretischen Diskussion wie der historischen Forschung als auch zentrale Einzelthemen (Straßenkinder, Heimerziehung, Jugendarbeit) ein. Darüber hinaus werden Perspektiven der Sozialarbeitsentwicklung in Europa, China und Japan analysiert sowie das Konzept einer vergleichenden Sozialpolitik als Geschlechterpolitik entwickelt.
Nachdruck der Originalausgabe von 1996.

Es gibt aber zahlreiche Merkmale, nach denen sie sich unterscheiden und verschiedenen Typen zuordnen lassen. Welche besonderen Merkmale besitzt eine Unternehmerpartei? Und welcher Typ Partei versteckt sich hinter Begriffen wie Propheten oder Pragmatiker? Das Problem beginnt bereits bei der Frage, ob auch Einheits- oder Staatsparteien in nicht-demokratischen Systemen unter den Begriff fallen. Einheitspartei in seine Darstellung mit ein.

Maßgeblich waren für ihn dabei die Übereinstimmungen mit den demokratischen Parteien in struktureller Hinsicht. Sartoris Definition ist eine Minimaldefinition, die nur solche Merkmale einschließt, die zur Begriffsbestimmung unbedingt notwendig sind. Befürworter einer Minimaldefinition halten diese Begriffsbestimmung für überfrachtet, da sich für alle Merkmale Gegenbeispiele finden würden – Parteien, die gänzlich unorganisiert seien, Parteien, die außer einem gemeinsamen Label inhaltlich oder in den Zielvorstellungen nichts verbinde und Parteien, deren Handeln Selbstzweck ist und denen es gar nicht um Machterwerb oder politische Einflussnahme gehe. Durch die Bildung von Typen versucht man in den Sozialwissenschaften, verschiedene Merkmale eines Untersuchungsgegenstandes in einem Begriff zusammenzufassen.

Die fünf Merkmale sind nicht unabhängig voneinander zu betrachten, sondern beeinflussen sich wechselseitig und weisen vielfältige Überschneidungen auf. Dabei gibt es ebenfalls „typische“, also häufiger vorkommende, aber auch ungewöhnliche, mithin „untypische“ Kombinationen. Zudem unterliegen die Merkmale einem Wandel im Zeitverlauf, der sich zugleich in der Entwicklung der Parteiensysteme widerspiegelt. Aus den großen weltanschaulichen Strömungen des 19. Parteien in allen europäischen Ländern bis heute mehr oder weniger prominent vertreten. Häufig werden diese „Großfamilien“ innerhalb eines Landes nicht nur von einer, sondern von mehreren Parteien repräsentiert, was zu unterschiedlichen Fragmentierungsgraden der Parteiensysteme führt.

Das Links-Rechts-Schema geht historisch auf die Zeit der Französischen Revolution und die Sitzverteilung in der Französischen Nationalversammlung zurück. Mit seiner Hilfe lassen sich die Positionen der Parteien zu den relevanten politischen Streitfragen räumlich abbilden. Die ideologischen Positionen der Parteien können auf beiden Seiten des politischen Spektrums mehr oder weniger weit auseinanderliegen. Während die nach ideologischen Merkmalen unterschiedenen Parteien in der Regel über ein Vollprogramm verfügen, das alle wichtigen politischen Fragen behandelt, setzen andere Parteien von vornherein nur auf einzelne Themen, die die Werte und Interessen relativ kleiner Bevölkerungsgruppen betreffen. Diese Vertreter werden als Ein-Themen- oder Nischenparteien bezeichnet. In der Bundesrepublik gehören dazu z. Beginnend in Großbritannien gingen die Fraktionsparteien den außerparlamentarischen Parteien historisch voraus.