Im Herzen Altbayerns PDF

Philipp und Jakob ist eine spätgotische Hallenkirche im oberbayerischen Wallfahrtsort Altötting. 1489 setzten die Wallfahrten nach Altötting ein und machten wegen der zahlreichen Pilger den Neubau einer größeren Kirche notwendig. Jahrhundert blieben die beiden Türme, die Vorhalle mit darüberliegender Empore sowie die Südmauer erhalten. Die aufwendig im Herzen Altbayerns PDF Türflügel des Nord- und Südportals aus dem beginnenden 16.


Författare: Brigitta Siepmann.
Mit seinen unvergleichlichen Farbfotografien lädt Martin Siepmann hier Einheimische und Besucher ein zu einem Streifzug in einem der reizvollsten Gebiete im Umkreis von München. Viele Menschen kennen diese beschauliche Landschaft sogar aus der Vogelperspektive, liegt doch der Münchner Flughafen, "Bayerns Tor zur Welt", genau an der Grenze zwischen beiden Landkreisen.

Ihr Schöpfer wird nach diesem Werk als Meister der Altöttinger Türen bezeichnet. Die Kirche liegt in unmittelbarer Nähe zur Gnadenkapelle am südlichen Rand des Kapellplatzes. Sie ist 52 Meter lang, 18 Meter breit und im Mittelschiff 13 Meter hoch. Die schlanken Türme haben eine Höhe von 48 Meter. Unmittelbar daran angebaut ist der Wohnsitz der ehemaligen Stiftspröpste. Der Hochaltar wurde um 1800 geschaffen.

Das klassizistische Altarbild aus dem Jahr 1791 stammt von Johann Jakob Dorner d. Im Innenraum befindet sich beim Nordportal eine Standuhr mit der Figur des Todes von Altötting. Aus der ersten Ausstattungsphase ist ein monumentaler Kruzifixus aus dem Umfeld des Landshuter Bildschnitzers Hans Leinberger erhalten. Bis 2008 war das Goldene Rössl, ein Hauptwerk der Pariser Hofkunst um 1400, in der spätgotischen Schatzkammer der Kirche aufbewahrt. Besuchs in Altötting die Schatzkammer zu einer Anbetungskapelle um, um zu betonen, worin der höchste Schatz der Christenheit bestehe. Gegen Süden ist an die Kirche der Kreuzgang des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstifts angebaut, der neben vielen Gedenksteinen vier Kapellen aufweist. Die bekannteste davon ist die Tilly-Kapelle, wo Marschall Tilly mit einigen Verwandten bestattet ist.

Das Instrument hat 49 Register mit insgesamt 3473 Pfeifen auf drei Manualen und Pedal. Der Prospekt stammt noch von der Vorgängerorgel, die Johann Georg Fux 1724 gebaut hatte. Sie wurde von Orgelbau Thomas Jann restauriert und hinter dem Hochaltar auf elektropneumatischen Kegelladen wieder aufgestellt, mit separatem neuen, elektrischen Spieltisch im Altarraum. Die Chororgel lässt sich von der Hauptorgel aus anspielen. Intoniert wurden beide Orgelwerke durch Chefintonateur Andreas Utz. Die beiden spitzgekrönten, achteckigen Türme beherbergen fünf Glocken, die 1963 von Rudolf Perner zu Passau gegossen wurden.

710 Kilogramm bei einem Durchmesser von 1,80 Metern und erklingt im Schlagton a0. Der spätgotische Lettner der Altöttinger Stiftskirche und seine Relikte. Huber: Die spätgotische Chorausstattung der Altöttinger Stiftskirche. In: Münchner Jahrbuch der bildenden Kunst.