Grammatik in Bewegung PDF

Bitte wenden Sie sich bei Fragen, die einzelne Fächer, Schularten oder Fachportale betreffen, an die jeweilige Fachredaktion. Dies ist grammatik in Bewegung PDF als exzellent ausgezeichneter Artikel. Zweig der finno-ugrischen Sprachen, die eine der beiden Unterfamilien des Uralischen darstellen.


Författare: Jutta Gorschlüter.

Spiele und Bewegungsübungen zu den Wortarten

So macht Grammatik Spaß!

Die vielfach erprobten, variierbaren Lernspiele und Übungen verbinden Bewegung mit Lerneinheiten zu den Wortarten Nomen, Verb und Adjektiv.

Das Lehrmaterial mit Arbeitsblättern orientiert sich an den Lernzielen der Grundschule. Es eignet sich auch für Kinder und Jugendliche mit Lernschwierigkeiten oder zur Sprachförderung.

Kinder entdecken ihre Umwelt durch Bewegung und Spiel. Bewegung ist ein entscheidendes Element beim Lernen im Grundschulalter. Motorische Aktivität hat einen Einfluss auf den Lernprozess, auf das Erfassen von Lerninhalten, das Speichern und das Erinnern von Informationen. Durch die Verbindung konkreter Lerninhalte mit Bewegung werden deutlich bessere Lernergebnisse erzielt. Viele Kinder haben heute das Problem, sich überhaupt länger zu konzentrieren, besonders dann, wenn sie über einen langen Zeitraum stillsitzen müssen. Die Freude an der Bewegung und an den spielerischen Elementen motiviert die Kinder, an sich selbst Anforderungen zu stellen und macht das Erlernen der Grammatik zu einem spannenden Erlebnis.

Die Fragen und Aufgabenpläne ermöglichen ein Variieren des Schwierigkeitsgrads und können so auch bei älteren Kindern eingesetzt werden.

Inhalt: 54 Lernspiele und Bewegungsübungen, 46 Arbeitsblätter, Aufgaben zu den Wortarten Nomen, Verb und Adjektiv, Spielanleitungen.


Geeignet für: 3.-6. Schuljahr und höher, unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, Deutsch, Grammatik, Sprachförderung.

Das Finnische unterscheidet sich als finno-ugrische Sprache erheblich von den indogermanischen Sprachen, zu denen der Großteil der in Europa gesprochenen Sprachen gehört. Das Finnische gehört zur Familie der finno-ugrischen Sprachen. Die Verwandtschaft zwischen den verschiedenen dieser Familie angehörigen Sprachen lässt sich vielfach vor allem über die Sprachstruktur nachweisen, während der Wortschatz zuweilen nur noch wenige Ähnlichkeiten aufweist. Die finno-ugrischen Sprachen bilden zusammen mit der kleinen Gruppe der samojedischen Sprachen die uralische Sprachfamilie. Die uralischen Sprachen werden von Sprachwissenschaftlern auf eine gemeinsame uralische Ursprache zurückgeführt, die zunächst in die samojedische und die finno-ugrische Ursprache zerfiel.

Letztere spaltete sich sodann in die finno-permische und die ugrische Ursprache auf. Die Zeiträume dieser Entwicklungsvorgänge, deren Rekonstruktion in erster Linie auf der Analyse von Wortschatz und Sprachstruktur der heutigen Sprachen beruht, lassen sich nur mit großer Schwierigkeit bestimmen. Es wird jedoch angenommen, dass die Absonderung der samischen Sprache vom frühen Finnischen spätestens um 1000 v. Obwohl die Bewohner des heutigen Finnlands durchweg finno-ugrische Sprachen sprachen, entwickelte sich eine gemeinsame finnische Sprache erst in der Neuzeit. In der vorangegangenen Zeit spalteten sich die Bewohner Finnlands im Wesentlichen in drei Hauptstämme auf, die sprachlich wie kulturell erhebliche Unterschiede aufwiesen.

Die Entstehung einer einheitlichen finnischen Sprache, insbesondere der finnischen Schriftsprache, wurde begünstigt durch die Reformation. König Gustav Wasa brach 1524 die Beziehungen zur katholischen Kirche ab und ordnete die Übernahme der lutherischen Lehren an. Zu diesen gehörte, dass das Wort Gottes in der Sprache des Volkes verkündet werden müsse. Die Veröffentlichung der ersten gedruckten Texte in finnischer Sprache geht auf das Werk des späteren Bischofs Mikael Agricola zurück. Der Schüler Martin Luthers begann bereits während seiner Studienzeit mit der Übersetzung religiöser Texte, insbesondere des Neuen Testaments.