Gnade – Geschenk der Freiheit PDF

Alle Fotos und Texte auf veggiswelt. Dieses Buch handelt von Tieren und von Menschen. Es ist ein Buch über den tagtäglichen Gnade – Geschenk der Freiheit PDF mit den Tieren.


Författare: Gisbert Greshake.
Gnade ist ein zentraler – wenn nicht gar der zentrale – Begriff des christlichen Glaubens und der Theologie. Diesen Begriff und die damit verbundenen Lehre in der heutigen Zeit verständlich zu machen, gelingt Gisbert Greshake.
Ausgehend von anthopologischen Zugängen und vom biblischen Zeugnis sowie in Rückbezug auf die Tradition macht er deutlich, daß es in all den vielen Auseinandersetzungen um den Begriff der Gnade letztlich um das angemessene Verständnis der Freiheit geht. Dieser bedarf der Mensch, um er selbst sein zu können. Sie kann ihm aber zugleich nur als von Gott geschenkte zuteil werden.

Es ist daher, so gesehen, ein Buch über den normalen Alltag der von den Menschen eingekerkerten und missbrauchten Tiere. Es ist aber ein Alltag, den wir Menschen weitgehend ausgeblendet haben. Es gibt viele individuell unterschiedliche Gründe, um mit dem Fleischessen aufzuhören. Viele Menschen tun es wegen der Tiere, sehr viele aber auch aus gesundheitlichen Gründen, einige finden es schlicht und einfach ekelhaft, Leichenteile zu essen. Die hier aufgeführten Gründe zeigen, wie schädlich Fleischkonsum für unsere Welt ist. Wir Menschen benehmen uns auf diesem Planeten wie eine Besatzungsmacht in einem überfallenen Land: wir morden die Bewohner und pferchen sie ein, wir verknechten und entrechten sie, wir lassen ihnen keine Würde.

Bei all dem schaden wir uns sogar noch selbst. Das war auch schon in der DDR so: Speziell ausgebildete Mitarbeiter wurden unter falscher Flagge in die oppositionelle Szene eingeschleust, um diese zu zersetzen. Diese Mitarbeiter spielten sich in dieser Szene dann als die überzeugtesten und radikalsten Protagonisten auf und waren damit für die anderen Oppositionellen unverdächtig. Mächtige Feinde, die daran interessiert sind, die Tiere ungestört zu missbrauchen, sie einzupferchen, Ihnen das Fell über die Ohren zu ziehen, sie zu jagen und nicht zuletzt, sie wegen ihres Fleisches abzuschlachten. Ihr Interesse ist groß, die Aufklärungsarbeit von effektiv arbeitenden Tierrechtlern zu vereiteln. Tiere jagen dient dem Menschen dazu, eine unmittelbare Beziehung zur Natur aufzubauen, zu der er sonst nicht fähig wäre.

Denn nichts lässt eine Seele tiefer mit einer anderen Seele in Kontakt treten, als Töten oder Lieben. Jäger sind Heger, und zwar in dem Sinne, dass sie den Wunsch hegen, zu töten, um daran Lust zu empfinden. Töten als der Kick, den der Großstadtmensch so nötig braucht. Jagen – das S-Bahnsurfen der Naturfreaks. Das Märchen, dass die Tiere dezimiert werden müssen, weil ihnen die natürlichen Feinde fehlen, glauben nicht einmal die Jäger selbst, da sie bekanntlich auch Wölfe abschießen, die den Bestand kurz halten könnten. Außerdem wird das Wild im Winter von den Jägern gefüttert, damit zur Saison wieder genügend Abschussmaterial für sie bereitsteht.