Glaubst Du das ? PDF

Die Firmung gehört immer noch zu den „Pflicht-Sakramenten“ – selbst wenn in vielen Gemeinden auch die Zahl der Firmbewerber zurückgeht. Auch das, was Firmung bedeutet, ist geklärt: Wer als Kind getauft wurde, kann nun sein eigenes, selbstbestimmtes „Ja“ zum Glauben sprechen. Alter der Firmanden sollte daher glaubst Du das ? PDF gewählt werden, dass die naive Imitation der Eltern oder der Altersgenossen wegfällt.


Författare: Maria Rührnschopf.
Einen Säugling fragt man noch nicht, ob er getauft werden will – anlässlich seiner Konfirmation bekennt sich der junge Mensch dann jedoch in einer bewussten Entscheidung zu Gott als seinem himmlischen Vater. Nun ist es an der Zeit, sich mit den vielen Fragen auseinander zu setzen, die das Leben jedem Menschen nach und nach stellt. Für diese, wahrlich nicht immer leichte, Aufgabe findet sich Hilfe in der christlichen Lehre.
Wie können wir uns mit Krieg und Leid in der Welt bewusst auseinander setzen, ohne dabei die Freude am Leben zu verlieren?
Wieso lässt Gott all das Leid überhaupt zu?
Muss ich auch meine Feinde lieben?
Was ist aus der großen, einzigartigen Lehre des Jesus Christus in der heutigen Zeit geworden?
Wozu brauchen junge Menschen auch heute noch die Kirche?
Denkanstöße und mögliche Antworten finden sich in diesem hilfreichen, mit vielen treffenden Zitaten untermauerten Leitfaden aus der Feder einer liebenden Großmutter zur Konfirmation ihres Enkels, mit dem sie angehende Konfirmanden in verständlicher Weise an zentrale Fragen des Lebens und des Glaubens heranführt.

Firmung ist Tauferneuerung“ – das ist die einleuchtende und knappe Formel. Schade nur für das ganze Konzept, dass das Firmsakrament doch etwas anderes ist. Ein Teil dieser Katechese erscheint demnächst als farbiges Heft in der Reihe „Kannst Du mir das mal erklären? In unserem katholischen Glauben gibt es vieles, was nicht so einfach zu verstehen ist. Vor allem, wenn jemand Dich danach fragt, der selbst nicht katholisch ist – oder »nicht so richtig katholisch«. Beichte«, »Anbetung«, »Erlösung« oder eben »Firmung« mit unserem Glauben zu tun haben, dann müssen wir natürlich zuerst überlegen, was denn »Glauben« eigentlich bedeutet.

Aber, ich behaupte einfach mal, dass dieser Vergleich nicht zu toppen ist: »Der Glaube an Gott ist so ähnlich wie eine Liebesbeziehung zwischen Menschen. Dieser Vergleich ist so gut und lässt so Manches verstehen, das vorher ganz seltsam klang, dass ich lange Zeit gar nicht gemerkt habe, dass der Vergleich: »Glauben – das ist so ähnlich wie Deine Beziehung zu Deinem Freund « gar kein Vergleich ist – beides ist tatsächlich dasselbe. Beziehung, so finden sich immer wieder Anknüpfungspunkte, die plötzlich erhellen, was zuvor recht verwirrend klang. Eine Beziehung zu einem Freund, eine Liebesbeziehung oder eine Partnerschaft – da kann sich jeder etwas darunter vorstellen. Jeder weiß um die Voraussetzungen, die dazu nötig sind.

Glauben und Gottesbeziehung sind uns in großen Teilen fremd geworden – und so ist es durchaus hilfreich, das Menschliche zu nehmen um dadurch das Göttliche zu veranschaulichen. Bevor ich die Gedanken aufnehme, die uns zur Frage „Was ist die Firmung? Wirklichkeit nicht die Gottesbeziehung ein Abbild der menschlichen Beziehung ist – es ist vielmehr umgekehrt. Die eigentliche, ursprüngliche und intensivste Liebesbeziehung ist die göttliche. Ich bin fest davon überzeugt, dass derjenige, der eine lebendige und freie Beziehung zu Gott hat, dadurch für menschliche Partnerschaften viel mehr lernt und begreift als jemand, für den der Glauben nur eine theoretische Überlegung ist.