Gewalt in der Bibel PDF

Für gewalt in der Bibel PDF organisierten Ritualverbrechen gibt es keine Beweise. Es geht hier nicht um Kriminalität von Satanisten. Es geht hier auch nicht um organisierten Satanismus.


Författare: Klaus-Stefan Krieger.

Die Bibel steckt voller Gewalt, Gott selbst wird in ihr oft als gewalttätig und aggressiv beschrieben. Sogar aus dem Munde Jesu gibt es Bilder von brutaler Härte.
Religiös motivierte Gewalt ist heute verstörender denn je. Die Gewalt in den heiligen Texten der eigenen Religion zu verdrängen, ist deshalb eine häufige und verständliche Reaktion. Sie führt jedoch in eine Sackgasse.
Klaus-Stefan Krieger zeigt Wege auf, wie Bibelleser gerade heute mit solchen Texten umgehen können. Er betrachtet die biblischen Texte in ihrem Entstehungskontext und stellt die Situation ihrer Autoren dar, die in Gott beispielsweise jemanden sahen, der Partei ergriff und mit allen Mitteln für Gerechtigkeit kämpfte. Dabei geht es Krieger auch darum, unser eigenes Gottesbild auf den Prüfstand zu stellen. Wenn Gott nicht so ist, wie ich ihn haben will, muss ich vielleicht zuerst meine eigene Bequemlichkeit in Frage stellen.
Durch die Beschäftigung mit den Textstellen, die uns eher weniger behagen, können wir zu einer tieferen Erkenntnis über das Wesen des Gottes der Liebe gelangen.

Es geht hier vielmehr um organisierte Schwerstkriminalität wie Mord, Kindstötung, Kannibalismus, meist mit sexuellen Aspekten, üblicherweise als „rituelle Gewalt“ oder „ritueller Missbrauch“ bezeichnet. Bisher konnte jedoch kein einziges solches Ritualverbrechen festgestellt oder gar aufgeklärt werden. Die Erklärung dafür geistert nicht nur durch die Kriminalfilme: „Bis in höchste Kreise“, so heisst es, reiche der Arm des organisierten Satanismus. Diesem  hier fehlen die wichtigsten Zutaten dafür: Es fehlt ein Stichwortverzeichnis. Es fehlt auch ein Verzeichnis der verwendeten Literatur, diese ist jeweils bei den einzelnen Kapiteln angegeben. Wer wissen will, ob ein bestimmtes Buch überhaupt verwendet wurde, muss also lange suchen.

Stelle auch nur erwähnt, auch der Autor nicht. Die Faktenbasis für „Rituelle Gewalt“ bleibt weitgehend unklar. Fast ausschliesslich handelt es sich nicht um festgestellte Tatsachen, sondern um Erzählungen von Psychotherapie-Patienten. Mit Umfragen wurde festgestellt, wieviele solcher Fälle von Psychotherpeuten behandelt wurden.