Geschlechtliche Entwicklungsstörungen PDF

Dies ist geschlechtliche Entwicklungsstörungen PDF als exzellent ausgezeichneter Artikel. Testis und Testiculus, ist ein paarig angelegtes, inneres männliches Geschlechtsorgan vieler sich geschlechtlich fortpflanzender Gewebetiere.


Författare: Magnus Hirschfeld.
Der Autor des vorliegenden Bandes \"Geschlechtliche Entwicklungsstörungen mit besonderer Berücksichtigung der Onanie\" Magnus Hirschfeld (* 14. Mai 1868 in Kolberg; + 14. Mai 1935 in Nizza) war ein deutscher Arzt und Sexualforscher. Für seine Untersuchungen führte er ab 1903/04 bei Studenten und Metallarbeitern statistische Befragungen zur sexuellen Orientierung durch. Er kam dabei zu dem Ergebnis, dass der Anteil Homosexueller 2,3 % und der Bisexueller 3,4 % an der Bevölkerung sei. 1918 richtete er die Dr. Magnus-Hirschfeld-Stiftung ein, Grundlage für eine weitere Pionierleistung von ihm, die Gründung und Ausstattung der weltweit ersten Einrichtung für Sexualforschung – sein Institut für Sexualwissenschaft. (Wiki) Das Werk ist illustriert mit 14 S/W-Tafeln. Nachdruck der Originalauflage von 1921.

Die mittlere Länge beträgt 5 cm, die Dicke etwa 3 cm. Die Hoden entwickeln sich erst in der Pubertät zu ihrer vollen Größe und erreichen im 4. Bei den Säugetieren variiert die Hodenform von rundlich bis eiförmig. In der Größe gibt es deutliche Unterschiede, eine enge Beziehung zum Körpergewicht besteht jedoch nicht. Die äußere anatomische Gliederung des Hodens erfolgt nach dem ihm anliegenden und mit ihm verwachsenen Nebenhoden. Direkt unter dem Bauchfellüberzug des Hodens liegt eine dicke weißliche Bindegewebskapsel, die Tunica albuginea. Sie sorgt für die mechanische Festigkeit des Organs und hält einen gewissen Innendruck aufrecht.

Nierenarterie direkt aus der Bauchaorta im Lendenbereich. Die Hodenarterie verläuft am Nebenhodenrand zunächst zum Schwanzende des Hodens. Die Innervation des Hodens wird durch den Sympathikus, einen Teil des vegetativen Nervensystems, vermittelt. Bei allen anderen Chordatieren liegen die Hoden in der Leibeshöhle und unterhalb der Nieren. Bei den Schädellosen ist kein kompakter Hoden ausgebildet, die Gonaden sind noch segmental gegliedert, bei Asymmetron ist nur der rechte Hoden vorhanden. Sie sind über ein Mesorchium an der Rumpfwand oder der Urniere befestigt.

Bei den Reptilien liegen die Hoden vor und unterhalb der Nieren in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Nebennieren. Die Hoden sind oval, bei Schildkröten eher rundlich, bei Schlangen langgestreckt. Auch bei den Vögeln liegen die Hoden vor den Nieren an den Nebennieren. Im Gegensatz zum Eierstock, der bei Vögeln nur einseitig ausgebildet wird, sind die Hoden stets paarig. Innerhalb der Nesseltiere gibt es ungeschlechtliche und geschlechtliche Fortpflanzung.

Bei geschlechtlicher Fortpflanzung werden die Keimzellen durch Platzen des Epithels in das umgebende Wasser oder den Gastralraum entlassen. Hoden, die mit den Protonephridien zu einem Harn- und Geschlechtsapparat vereinigt sind. Gürtelwürmer sind zumeist Zwitter, befruchten sich aber gegenseitig. Die Hoden liegen im Coelom, bei Regenwürmern im 10.

Körpersegment und der Samenleiter mündet im 15. Sie sind etwa 50 bis 80 cm lang und haben einen Durchmesser von 150 bis 300 µm. Sie sind etwa 70 bis 80 µm lang und durchziehen radiär das gesamte Keimepithel bis zum Lumen. Die Sertoli-Zellen besitzen zahlreiche Fortsätze, die die Keimzellen umgeben.

Diese Zellfortsätze verbinden sich basal im Samenkanälchen über Tight junctions mit denen benachbarter Sertoli-Zellen und bilden so die sogenannte Blut-Hoden-Schranke. Das Gewebe zwischen den gewundenen Samenkanälchen wird als Interstitium bezeichnet. LH bindet an einen Membranrezeptor der Leydig-Zellen und induziert damit die Synthese von Androgenen. FSH bindet an entsprechende Rezeptoren der Sertoli-Zellen. Sowohl FSH als auch das Testosteron steuern die Spermiogenese. FSH leitet die Spermiogenese ein, Testosteron fördert die mitotischen und meiotischen Zellteilungen und damit die Bildung von Spermatozyten aus den Spermatogonien, während FSH wiederum die endgültige Reifung der Spermatiden zu Spermien bewirkt. Die Unterdrückung der hormonellen Anregung der Hodenfunktion wird auch bei der Entwicklung von Verhütungsmitteln für den Mann gegenwärtig intensiv beforscht.