Geschichte des Dreißigjährigen Krieges PDF

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Krieg ist ein organisierter und unter Einsatz erheblicher Mittel mit Waffen und Geschichte des Dreißigjährigen Krieges PDF ausgetragener Konflikt, an dem planmäßig vorgehende Kollektive beteiligt sind. In der historisch belegten Menschheitsgeschichte sollen knapp 14.


Författare: Friedrich Schiller.
Friedrich Schillers Beschreibung des Dreißigjährigen Krieges, Nachdruck des Originals von 1824.

400 Kriege stattgefunden haben, denen ungefähr 3,5 Milliarden Menschen zum Opfer gefallen sein sollen. Da bisher schätzungsweise 100 Milliarden Menschen gelebt haben, würde dies bedeuten, dass jeder dreißigste Erdenbürger sein Leben durch kriegerische Handlungen lassen musste. Der Kollektivsingular, der alle Kriege subsumiert, entstand um 1800. Kriege oder spezifische Fragen der Kriegsführung. Beide Bedeutungen sind geeignet, Herkunft und Charakter dieser kollektiven Gewaltanwendung anzuzeigen. Auch wo andere Kriegsanlässe im Vordergrund stehen, fehlt selten ein ökonomischer Hintergrund. Kriegsparteien beurteilen ihre eigene Kriegsbeteiligung immer als notwendig und gerechtfertigt.

Ihre organisierte Kollektivgewalt bedarf also einer Legitimation. Im Bemühen um den Versuch einer solchen Definition hat sich der preußische General, Militärtheoretiker und-historiker Carl von Clausewitz verdient gemacht. Zuerst entdeckte er den Zusammenhang zwischen Politik und Krieg. Weiterhin begriff er, dass die zum Kriege führenden politischen Beziehungen nicht mit dessen Beginn enden, sondern durch den Krieg fortgeführt werden, diesen bis einschließlich des Friedensschlusses beeinflussen. Der Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.

Ein zwischenstaatlicher Krieg findet zwischen zwei oder mehreren Staaten statt. Dazu gehört der Koalitionskrieg: Mehrere Staaten verbinden sich zu einer gemeinsam agierenden Kriegspartei. In einem Bürgerkrieg dagegen kämpfen verschiedene Gruppen innerhalb eines Staates, teilweise auch über Staatsgrenzen hinweg, oft nicht staatlich organisiert. Söldnern gegen die Armee der eigenen Staatsregierung geführt werden. In einem Unabhängigkeitskrieg kämpft ein Volk um einen eigenen Staat: z.

Ob es sich um einen Bürgerkrieg oder einen Unabhängigkeitskrieg handelt, hängt oftmals vom Standpunkt der jeweiligen Kriegspartei ab. Als bewaffneter Konflikt gilt ein sporadischer, eher zufällig und nicht strategisch begründeter bewaffneter Zusammenstoß zwischen kämpfenden Parteien. Die bloße Anzahl von Verletzten und Getöteten ist kein verlässliches Kriterium. Trotzdem nehmen große Forschungsprojekte das Maß von 1.

000 Toten als groben Indikator dafür, dass ein bewaffneter Konflikt sich zum Krieg gesteigert hat. Ein bewaffneter Konflikt, der durch den Gegensatz konventionell überlegenen Militärs auf der einen Seite, und ihre Schwäche mittels Guerillatechniken ausgleichenden Gegnern auf der anderen Seite, geprägt ist, gilt als asymmetrischer Konflikt. Eine Auseinandersetzung, die schon den politikwissenschaftlichen Kriterien eines Krieges entsprechen würde, kann z. Subformen des Krieges oder analog so bezeichnete Konflikte sind unter anderem die Fehde, Bandenkriege, Blumenkriege und Wirtschaftskriege. Ebene: Die strategische Ebene ist nach westlichem Verständnis der Politik zuzuordnen. Die Politik formuliert die Zielsetzung in einem Interessenkonflikt.

Sie legt das grundsätzliche Vorgehen fest und bedient sich dabei im Hinblick auf die Zielerreichung aller zur Verfügung stehenden Machtmittel wie Diplomatie, Wirtschaft, Information und Militär. Ebene: Die operative Führung setzt politische Absichten und militärstrategische Vorgaben in Befehle an die taktische Führung um. Sie definiert operative Ziele, fasst diese in operative Konzepte, Operationspläne sowie Operationsbefehle und koordiniert die Gesamtheit der dazu erforderlichen taktischen und logistischen Maßnahmen. Ebene: Unter taktischer Ebene sollen alle Dinge subsumiert werden, die in die Sphäre des Gefechts fallen. Die taktische Ebene setzt die Zielsetzungen der operativen Stufe um, indem sie ihre Mittel im bestmöglichen Zusammenwirken auf dem Gefechtsfeld einsetzt. Beim Krieg sind die vordergründigen Kriegsanlässe von den tieferen Kriegsursachen zu unterscheiden.