Formen und ihre Beziehung zum Menschen PDF

Die kleinste Selbsthilfegruppe besteht aus zwei Personen, die miteinander ein wesentliches Zwiegespräch führen. Verliebtheit, Krisen, Familiengründung, Trauer, Berufsveränderung, Trennung, Krankheit u. Zwiegespräche vertiefen eine Zweierbeziehung durch eine Fülle von Momenten, die den meisten nicht bewusst werden, vor allem durch die Steigerung der wechselseitigen Einfühlung. Sie folgt aus dieser Form des Gesprächs von selbst, indem jeder dem anderen berichtet, formen und ihre Beziehung zum Menschen PDF er sich selbst, den anderen, die gemeinsame Beziehung und die jeweilige Situation gerade erlebt.


Författare: Hansjörg Bögle.
Welche Phänomene zeigen sich an der ästhetischen Figur der Kreislinie, welche an
der Zahl Vier und ihren geometrischen Ausdrucksformen Quadrat und Kreuz? Welche
Zusammenhänge gibt es zwischen Kreis und Quadrat? Solchen Fragen geht der Autor
Hansjörg Bögle nach und ergänzt dabei mathematische Fakten durch Übungen, die
die eigene Empfindungskraft stärken. Nach Heinz Grill und Rudolf Steiner weisen diese
Formen auf tiefere Wahrheiten bildlich hin, was für jeden bereichernd wirken kann,
unabhängig vom Grad der mathematischen Vorbildung. Die hier vorgestellten und
andere, selbst entworfene Formen können vielseitig bei der Gestaltung von Räumen
Verwendung finden und eröffnen damit neue Möglichkeiten.

Einer macht sich im wesentlichen Gespräch dem anderen einfühlbar, er wartet nicht passiv auf die Einfühlung des Partners. Dieser Austausch von Selbstporträts überwindet auf einfache und oft verblüffende Weise die schleichende Beziehungslosigkeit in der Beziehung, die nach und nach zu einem inhaltsleeren Nebeneinander statt einem lebendigen Miteinander führt. Die Fähigkeit, zu reden und zuzuhören, entwickelt sich von selbst weiter: learning by doing. Die Grundordnung enthält die Bedingungen, auf die es ankommt. Ohne diesen Rahmen gelingen Zwiegespräche nicht. Er scheint so leicht, dass er oft nicht beachtet wird. Doch jedes seiner Elemente ist entscheidend für die Wirkung der wesentlichen Gespräche.

Zwiegespräche brauchen wenigstens einmal in der Woche anderthalb Stunden ungestörte Zeit. Die Regelmäßigkeit ist das Geheimnis ihres Erfolges. So geht der unbewusste rote Faden nicht verloren. Jeder antwortet auf die innere Frage: Was bewegt mich im Moment am stärksten? Er schildert, wie er gerade sich, den anderen, die Beziehung und sein Leben erlebt.

Das Gespräch hat kein anderes Thema. Die freie Assoziation ist auch gewahrt, wenn man sich zu einem themenzentrierten Dialog entschließt, wie es hier fokussiert auf die besten eigenen Liebesbedingungen empfohlen wird. Zuhören sollten möglichst gleich verteilt werden. Gelingt das nicht, hat sich der Viertelstunden-Wechsel bewährt. Schweigen und Schweigenlassen, wenn es sich ergibt. So sind ausgeschlossen: bohrende Fragen, Drängen und sanfte wie heftige Versuche, den anderen einfach zu übergehen. Jeder entscheidet für sich, was er sagen mag, auch wenn größtmögliche Offenheit in der Regel am weitesten führt.

Sich wechselseitig einfühlbar zu machen ist das erste Ziel der wesentlichen Gespräche. Nur so können wir einander wirklich miterleben. Wenn uns das gelingt, beginnen wir zu begreifen, was eine Beziehung sein kann. Weitere Ziele ergeben sich von selbst.

So erleben viele Paare eine Revolution zu zweit. Es gibt darüber hinaus kaum Regeln. Wenn beide für dieses Setting sorgen, sorgt es seinerseits für alles. Vor allem garantiert es die unbewusste Selbstregulation der Entwicklung zu zweit. Ich kann nie den anderen ändern, obwohl ich gerade das am liebsten täte. Mit Glück gelingt es mir, mich selbst zu ändern. Dann ändert sich die Beziehung als Ganzes – also auch mein Partner.

Ich versuche ständig, den seelischen Schwerpunkt im Gespräch von mir auf den anderen zu verschieben. Dann befinde ich mich mit meinem Erleben beim anderen – und habe mich selbst vermieden. Denn fest ausnahmslos mache ich Vorwürfe, um einen unbewußten Druck von Selbstvorwürfen loszuwerden. Oft sorgt er für den Ausfall eines Gesprächs, um dann alles im Sande verlaufen zu lassen.