Enzymhistochemische Methoden PDF

Gewebelehre enzymhistochemische Methoden PDF die Wissenschaft von den biologischen Geweben. In der Histologie werden Gewebeproben untersucht. Dazu werden mikrometerdünne, gefärbte Gewebsschnitte hergestellt und am Lichtmikroskop beurteilt. Nachweis von Stoffwechselerkrankungen und parasitären, bakteriellen, entzündlichen Erkrankungen, Hilfe zur Therapiewahl und vieles mehr.


Författare: R. Gossrau.

Die moderne Enzymhistochemie geht auf die Entwicklung eines Nachweises für die alkalische Phosphatase am histologischen Schnitt von GOMORI (1939) und TAKAMATSU (1939) zurück. Seitdem sind eine Fülle histochemischer Enzymnachweise beschrieben und in die Laborpraxis eingeführt worden. Oft ist es schwierig, insbesondere für den mehr angewandt-histochemisch tätigen Wissenschaftler und für die technischen Mitarbeiter im Labor, den Wert einer enzymhistochemischen Reaktion zu beurteilen und eine richtige Auswahl unter vorhandenen Methoden zu treffen. Hierbei soll das vorliegende Buch helfen. Es enthält nur die wichtigsten histochemischen Enzymnachweise, die alle selbst erprobt, häufig modifiziert und vielfach mit gutem Erfolg bei den verschiedensten Forschungs-und Routineuntersuchungen an normalen und pathologisch veränderten Organen eingesetzt wurden. Verfahren, mit denen keine Erfahrungen bestehen, oder die unbefriedigende Resultate erbringen, werden erwähnt, aber nicht als Methode empfohlen. Bei der Sammlung handelt es sich daher um eine speziell für die praktische Laborarbeit gedachte, kritische Auswahl enzymhistochemischer Methoden. Theoretische Gesichtspunkte finden insoweit Berücksichtigung, als sie zum Verständnis praktisch-histochemischer Probleme und wichtiger funktionell-biochemischer Vorgänge und Zusammenhänge beitragen. Hervorgegangen ist dieses Buch aus zwei unabhängig voneinander ent­ standenen Rezeptsammlungen, die vielfach verändert, weitergeführt und den Fortschritten der Forschung angepaßt wurden. Beide Methodensammlungen wurden in histochemischen Kursen erprobt, die wir an verschiedenen Orten und für sehr unterschiedliche Teilnehmerkreise durchgeführt haben. Aus den Fragen der Kursteilnehmer haben wir viel gelernt. Dankbar sind wir für jeden weiteren Hinweis und bitten die Leser und Benutzer dieses Buches, uns auf Schwächen und Mängel unserer Darstellung aufmerksam zu machen.

Ersten, die tierische Organe und Pflanzen mikroskopisch untersuchten. Jahrhundert bereits allgemein bekannte Mikroskop 21 Gewebetypen im menschlichen Körper beschrieb. Diese WSI können dann mit Kollegen geteilt, von Algorithmen ausgewertet oder beispielsweise für Lehrzwecke im Web gehostet werden. Bevor die feingeweblichen Details einer Patientenprobe oder eines Experimentes begutachtet werden können, muss das Gewebe einer ausführlichen Verarbeitung unterzogen werden. Diese Methoden werden als histologische Technik zusammengefasst und im histologischen Labor größtenteils von biomedizinischen Analytikern bzw. In der Pathologie ärztliche Tätigkeit und zum diagnostischen Prozess gehörend.

Einblocken des Gewebes in Paraffin: ein Paraffinquader wird hergestellt, der das Gewebe beinhaltet. In diesen durchläuft die Gewebeprobe die Entwässerung und Einparaffinierung. Danach dient die Kassette als Blockunterlage und kann so in den sogenannten Schnellspannrahmen, mit dem die meisten heutigen Mikrotome versehen sind, eingespannt werden. Die Verarbeitung von Formaldehyd-fixiertem, Paraffin-eingebettetem Gewebe inklusive der Hämatoxylin-Eosin-Färbung stellt die weltweite Routine-Methode der Pathologie dar und dauert durchschnittlich ein bis zwei Tage von der Probenannahme bis zur Befundung. Bei manchen Operationen benötigt der Chirurg noch während der Operation Informationen über das entnommene Gewebe für seine weitere Vorgehensweise. Es gibt eine Unzahl verschiedener histologischer Färbungen, die im Laufe der letzten 120 Jahre entwickelt wurden.

Der Großteil stammt aus den ersten 30 Jahren des vorigen Jahrhunderts. Im modernen Histolabor hat sich eine überschaubare Anzahl an Färbungen durchgesetzt. Die Färbetheorie der biologischen Färbungen begründet sich meist in der Reaktionsfähigkeit bestimmter Gewebestrukturen auf bestimmte Farbstoffe. Azidophile Strukturen sind etwa das Zytoplasma, kollagene Fasern. Neutrophile Strukturen der Zelle werden weder durch basische noch durch saure Farbstoffe angefärbt. Argyrophile Strukturen binden Silberionen, argentaffine Strukturen binden und reduzieren Silberionen zu elementarem Silber.

Der Nukleus kann durch nukleophile Farbstoffe angefärbt werden. Meist sind es basische oder DNA-bindende Farbstoffe, die an Nukleinsäuren binden. Diese klassische Histochemie wird seit den 1980er Jahren durch die Immunhistochemie ergänzt. Seit den 1990er Jahren findet die In-situ-Hybridisierung Eingang in die histologische Diagnostik.

Mit diesen Methoden hat ein neuer Abschnitt der Histodiagnostik begonnen. Peter Stanka: Zellen und Gewebe des Menschen. Leonhardt: Histologie, Zytologie und Mikroanatomie des Menschen. Kühnel: Taschenatlas der Zytologie, Histologie und mikroskopischen Anatomie.

Werner Tackmann: Repetitorium der Histologie, Teil 1 Zell- und Gewebelehre. Auflage, Thieme Verlag, Stuttgart, ISBN 3-13-135572-7. Pabst: Zytologie, Histologie und Mikroskopische Anatomie. New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. Die Anfänge der histologischen Färbung und der Mikrophotographie Josef von Gerlach als Wegbereiter. August Franz Josef Karl Mayer: Ueber Histologie und eine neue Eintheilung der Gewebe des menschlichen Körpers.

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