Emanuel Geibel als Mensch und Dichter: Mit ungedruckten Briefen, Gedichten und einer Autobiographie Geibels PDF

1910 wurde Heyse als erster deutscher Autor belletristischer Werke mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. März 1830 wurde Heyse in Berlin emanuel Geibel als Mensch und Dichter: Mit ungedruckten Briefen, Gedichten und einer Autobiographie Geibels PDF der Heiliggeiststraße geboren.


Författare: Adolph Kohut.
Biographie Emanuel Geibels (1815-1884). Geibel war ein bekannter deutscher Lyriker des 19. Jahrhunderts. Nachdruck des Originals von 1915.

Durch die Mutter erlangte Heyse Zutritt zu den künstlerischen Salons Berlins. 1846 lernte er seinen späteren literarischen Mentor kennen, den 15 Jahre älteren Emanuel Geibel, einen damals populären Dichter. Heyse zeigte Geibel seine Gelegenheits- und Liebesgedichte vor. Zwischen den beiden Literaten entwickelte sich eine lebenslange Freundschaft, aus der auch einige gemeinsame Arbeiten entstanden. Nach seinem Schulabschluss begann Paul Heyse 1847 mit dem Studium der klassischen Philologie in Berlin. Frühlingsanfang 1848, das erste gedruckte Gedicht Heyses, drückt seine Begeisterung für die Märzrevolution aus.

Nach zwei Studienjahren in Berlin wechselte er im April 1849 zum Studium der Kunstgeschichte und Romanistik an die Universität nach Bonn. 1850 entschied er sich endgültig für den Dichterberuf und begann seine Dissertation bei Friedrich Diez, dem Begründer der Romanischen Philologie in Deutschland. 1851 gewann Heyse mit seiner Ballade Das Tal von Espigno einen internen Balladenwettstreit des Tunnels. Heyses erste Novelle Marion wurde 1852 im Tunnel ausgezeichnet. Im selben Jahr erschien das später mehrfach vertonte Spanische Liederbuch mit Übersetzungen von Geibel und Heyse. Im Mai 1852 war Heyse mit einer Arbeit über den Refrain in der Poesie der Troubadoure promoviert worden. Dank eines preußischen Staatsstipendiums konnte er im Anschluss eine Italienreise zur Untersuchung alter provenzalischer Handschriften unternehmen.

Heyse erlebte in Italien ein glückliches Studienjahr und freundete sich mit zahlreichen Künstlern an, unter anderem mit Arnold Böcklin und Joseph Victor von Scheffel. 1852 war Emanuel Geibel zum literarischen Ratgeber des bayerischen Königs Maximilian II. 1854 überredete er den König, den jungen Paul Heyse, der damals noch ein talentierter, aber unbekannter Anfänger war, mit einer hohen Pension nach München zu berufen. So erhielt der 24-jährige Heyse von Maximilian II. Heyse durfte sich nun zur geistigen Elite des drittgrößten deutschen Teilstaates zählen und ein reges geselliges Leben genießen.

In der Ehe mit Margaretha geb. Der Erstgeborene, Franz, kam am 22. Zwischen 1855 und 1874 war Heyse Mitglied der Zwanglosen Gesellschaft München. Geibel und Riehl gründete er 1856 den Dichterverein Die Krokodile. Seit Dezember 1854 pflegte Heyse auch eine langjährige Korrespondenz mit Eduard Mörike. Ab 1859 musste Heyse einige Mitglieder der Familie Kugler versorgen und deshalb den ungeliebten Redakteursposten beim Literaturblatt zum deutschen Kunstblatt annehmen.