Ein Jahr nach der EU-Erweiterung 2004 PDF

Sinn verstanden ein Jahr nach der EU-Erweiterung 2004 PDF schließt die Mitglieder des Europarats, wie beispielsweise die Republik Zypern, mit ein. Die Zahl der Sterne auf der Europaflagge hat nichts mit der Anzahl der 12 Mitgliedstaaten zwischen 1986 und 1995 zu tun. Der Europäische Rat hat in seinen Kopenhagener Schlussfolgerungen vom 22. Das Beitrittsverfahren wird durch einen Beitrittsantrag des Bewerberlandes eingeleitet.


Författare: .

Die Erweiterung 2004, die gr¿¿e in der Geschichte der Europ¿chen Union, liegt ein Jahr zur¿ck. Dieses Datum wird von den Herausgebern zum Anlass genommen, anhand ausgew¿ter Staaten eine rechtspolitische Momentaufnahme zur EU-Erweiterung vorzulegen. Die Autorinnen und Autoren betrachten und bewerten die l¿erspezifischen Diskussionspunkte vor, w¿end und nach dem 1. Mai 2004. Sie verf¿gen alle ¿ber eine berufliche und pers¿nliche Beziehung zu den von ihnen untersuchten L¿ern, die sich von Georgien bis Gro¿ritannien und von Zypern bis Norwegen erstrecken. Das Buch versteht sich als Beitrag zur Neubelebung der Debatte um eine zentrale Frage der EU.
Aus dem Inhalt: Erhard Busek: Die Erweiterung der Europ¿chen Union – eine Erfolgsgeschichte – Marcus Schladebach: Historische Grundlagen – Marcus Schladebach: Rechtliche Grundlagen – Ilse M. Pogatschnigg: ¿terreich – Pierre Ullmann: Deutschland – Marie Aug¿: Frankreich – Ana Pollard: Gro¿ritannien – Christiane De Panfilis-Maier: Italien – Fotini Tsiotou: Griechenland – Lars Riensche: Schweden – Kai-Olaf Lang: Polen – Ales Roztocil/Marcus Schladebach: Tschechische Republik – Helge Hornburg: Ungarn – Daniel B¿ann: Lettland – Maria Papakyriakou/Evangelos Savva: Republik Zypern – Milena Wenske: Bulgarien – Aida Grgic: Kroatien – Ljubica Djordjevic: Serbien und Montenegro – Herbert Trimbach: Ukraine – Volker Bendig/Rosanna Dom: Republik Moldau – Rusudan Kazishvili: Georgien – Rosi Posnik: Norwegen – Marcus Schladebach: USA.

Die Gesamtdauer der Beitrittsverhandlungen kann von Land zu Land unterschiedlich sein. Für die Verhandlungen wird der Acquis in 35 Kapitel unterteilt, die vom freien Warenverkehr über Sicherheit, Freiheit und Recht bis zu institutionellen Fragen reichen. Die Eröffnung der eigentlichen Verhandlungen erfolgt für jedes einzelne Kapitel durch einen neuen Beschluss des Rates für Allgemeine Angelegenheiten. Während der Verhandlungen werden Rat und Europäisches Parlament ständig von der Kommission über den Verlauf informiert. Auch für den Abschluss der Verhandlungen einzelner Kapitel werden bestimmte Benchmarks aufgestellt. Wenn die Kommission der Meinung ist, dass diese Benchmarks erfüllt wurden, empfiehlt sie dem Rat, die Verhandlungen zu diesem Kapitel vorläufig abzuschließen, was erneut durch einstimmigen Beschluss erfolgt. Allerdings können alle Kapitel bis zum Abschluss der Gesamtverhandlungen auch wieder eröffnet werden.

Nach Abschluss der Verhandlungen zu allen Kapiteln entwerfen die Kommission und das Beitrittsland den Beitrittsvertrag, in dem alle Übergangsbestimmungen und sonstigen Verhandlungsergebnisse zusammengefasst werden. Zwischen der Unterzeichnung und der Aufnahme in die Europäische Union erhält das Beitrittsland bereits bestimmte Vorrechte. Nach Abschluss des Ratifizierungsprozesses wird das Beitrittsland am im Beitrittsvertrag vorgesehenen Tag zum Mitgliedstaat der Europäischen Union. Bei der so genannten Norderweiterung 1973 traten Dänemark, die Republik Irland und das Vereinigte Königreich der EG bei. Norwegen, welches ebenfalls die Mitgliedschaft beantragt hatte, konnte wegen eines ablehnenden Votums der Bevölkerung nicht beitreten. Vereinigten Königreich in den 1960er-Jahren als Gegenmodell zur EG propagiert worden war, geschwächt.

Dänemark und das Vereinigte Königreich traten mit Wirkung vom 1. Januar 1973 aus der EFTA aus. Die Wirtschaft Irlands war hinter der wirtschaftlichen Entwicklung Mittel- und Westeuropas zurückgeblieben. Daher stellte die EWG Irland umfangreiche Fördermittel zur Verfügung. Eine weitere Besonderheit Irlands war, dass es 1973 als einziges EG-Land nicht NATO-Mitglied war. Januar 1981 der Europäischen Gemeinschaft bei. 1974 hatte die Griechische Militärdiktatur geendet.