Durchblutungsstörungen PDF

Diabetiker entwickeln im Laufe ihres Lebens in Folge ihrer Erkrankung schmerzlose, schlecht heilende Wunden an den Füßen. Dieses Risiko betrifft eine Million Menschen mit Diabetes in Deutschland. Schätzungen gehen davon aus, dass in Deutschland derzeit 250. Schmerzempfindung oft durchblutungsstörungen PDF reduziert oder fehlt ganz, so dass auch große und tiefe Wunden nicht wahrgenommen werden.


Författare: Curt Diehm.
Durchblutungsstörungen der Arterien und Venen haben in den Industrieländern den Charakter einer Epidemie angenommen.

Dieses Buch zeigt den Betroffenen, welche Behandlungsmethoden es gibt und was sie selbst gegen ihre Krankheit tun können. Patienten mit arterieller Verschlußkrankheit, Durchblutungsstörungen der Arme und Beine, Durchblutungsstörungen des Herzens und des Gehirns, Krampfadern, Venenentzündungen und Venenthrombose, chronischen Venenerkrankungen und Erkrankungen der Lymphgefäße erhalten aktuelle medizinische Informationen, um ihre Krankheit besser verstehen und gemeinsam mit ihrem Arzt die richtige Therapie wählen zu können.

Taubheitsgefühl, Brennen, Kribbeln in den Zehen und den Füßen. Das Gefühl, auf Watte zu laufen sowie das Gefühl, kalte Füße zu haben, obwohl diese warm sind. Füße neigen zu Verhornung und zu Nagelpilz. Diabetische Angiopathie: durch Schädigung großer und kleiner Gefäße und der Regulation des Gefäßtonus entstehen Durchblutungsstörungen der Extremitäten. Wunden, die infolge einer Polyneuropathie entstehen, treten insbesondere an Stellen auf, die besonderem Druck ausgesetzt sind, meist am Fußballen oder an der Fußunterseite.

Eine typische rein neuropathische Wunde am Fuß ist das Malum perforans. Fuß hineinreichen und auch mit MRSA-Keimen besiedelt werden, die eine normale Wundversorgung und -heilung verhindern können. Sie entsteht im Rahmen der Polyneuropathie. Aufschluss über die vorliegende Osteoarthropathie geben. Gipsverbänden, später müssen spezielle orthopädische Maßschuhe getragen werden.

Gegebenenfalls sind orthopädische Eingriffe notwendig, um die Fehlstellung operativ zu korrigieren und lokale Überlastungen auszugleichen. Die Diagnostik besteht zum einen in der Befundung der diabetischen Fußwunde, kann und sollte zum anderen aber weiter gefasst werden und die Ursachen mit erfassen. Die Tiefe einer Wunde, die am Fuß infolge des diabetischen Fußsyndroms entstanden ist, wird anhand der Gradeinteilung nach Wagner erfasst. Hierbei wird lediglich die Wunde und nicht die Fußdeformitäten beurteilt, also nur ein Aspekt des Syndroms bewertet, was als Problematik der Wagner-Einteilung angesehen wird. Dennoch ist diese Einteilung weit verbreitet. Morbach: Das diabetische Fußsyndrom – Über die Entität zur Therapie.

Diese Einteilung wurde 2004 von dem Maastrichter Internisten Nicolaas Schaper vorgestellt. Perfusion: Die Durchblutungssituation in der betroffenen Extremität wird in drei Schweregrade unterteilt. Infektion: Das Vorliegen und die Ausprägung einer Infektion wird in vier Graden erfasst. Die reduzierte Schmerzwahrnehmung des Betroffenen in den unteren Extremitäten ist kennzeichnend für das Diabetische Fußsyndrom. Durch Unachtsamkeit gegenüber dem Zustand der eigenen Füße können sich kleine Verletzungen unbemerkt zu erheblichen Schädigungen entwickeln.

Die manchmal ungewöhnlich wirkende diesbezügliche Achtlosigkeit Betroffener könnte durch den sogenannten Leibesinselschwund erklärt werden. Vorbeugende Maßnahmen zur Vermeidung des Diabetischen Fußsyndroms betreffen alle Menschen mit Diabetes und mit eingeschränkter Empfindung oder Durchblutungsstörungen. Allgemein sollten Menschen mit einer Diabeteserkrankung Wert auf eine gute Hautpflege legen. Regelmäßige Hautpflegemaßnahmen dienen auch der Beobachtung der Hautareale, bei denen aufgrund des verminderten Schmerzempfindens infolge des Diabetes, unbemerkt Schädigungen entstehen können. Täglich die Füße genau ansehen und auf Verletzungen sowie Druckstellen überprüfen. Nicht länger als drei Minuten, gut trocknen, besonders in den Zehenzwischenräumen.

Nur Feilen verwenden, keine Raspeln, Nagelzwicker oder Scheren verwenden. Feilen formen, nie schneiden – wegen Verletzungsgefahr. Keine Hühneraugenpflaster oder -tinkturen verwenden, sie können ätzende Stoffe enthalten, die zu Verletzungen führen. Bequeme, weite und weiche Schuhe tragen, möglichst aus Leder, keine Gummi- und Turnschuhe wegen der Schweißbildung.