Die «Venus von Urbino» und Guidobaldo della Rovere PDF

Die «Venus von Urbino» und Guidobaldo della Rovere PDF Venus von Urbino ist ein um 1538 entstandenes Ölgemälde des italienischen Malers Tizian. Es stellt eine nackte junge Frau auf einem Bett in einem Innenraum dar.


Författare: Amelie Himmel.

Die Venus von Urbino befand sich um 1538 zusammen mit Herrscherporträts in der Guardaroba des Palazzo Ducale des Herzogs von Urbino. Auch in Ferrara und Mantua enthalten repräsentative Räume in Herzogspalästen weibliche Aktdarstellungen. Die Verbindung sinnlich erotischer Weiblichkeit mit der Repräsentation des Herzogs findet sich auch in literarischen Quellen der Zeit. Damit wird in der Arbeit die These einer Entwicklung im Herrscherimage begründet: die Entwicklung vom Ideal eines «pater familias» im 15. Jahrhundert zum Ideal eines «uomo amante» im 16. Jahrhundert.

Göttin Venus, obwohl in dem Bild keins ihrer üblichen Attribute zu sehen ist. Das Gemälde wurde von Guidobaldo II. Jahr 1534 in Auftrag gegeben und 1538 fertiggestellt. Im Vordergrund liegt eine junge unbekleidete Frau auf einem Bett, die den Betrachter direkt anblickt. Außer einigen Schmuckstücken, einem Ring, einem Armreif und Ohrringen ist sie völlig unbekleidet. Ihr blondes Haar ist gelöst und fließt in weichen Wellen auf ihre Schultern. In ihrer rechten Hand hält sie ein Rosenbouquet, mit der linken Hand berührt sie ihre Scham, die den Mittelpunkt der Bildkomposition bildet.

Am Fuß des Bettes liegt ein schlafender Hund. Im rechten Bildhintergrund sind zwei weibliche Bedienstete mit Kleidern und Kleiderkästen beschäftigt, eine kniet vor einem Kleiderkasten. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Das Bildnis der jungen Frau ist von der Kunstgeschichte kontrovers interpretiert worden.

Ehetruhe im Hintergrund, die Teile der Aussteuer enthalten haben mag. Nach der Hochzeitsbild-Theorie sollte das Bild zur erotischen Erziehung von Guidobaldo II. Typologisch geht das Bildnis auf die kurz zuvor entstandene Schlummernde Venus Giorgiones zurück, bei dem zumindest eine Beteiligung seines Schülers Tizians angenommen wird. Haare, Haut, Fell, Blumen, Vorhang, Stoffbezug, Stofftapete, Edelsteine etc.