Die Masken von Reims PDF

Dieser Artikel die Masken von Reims PDF sich mit der Stadt Blois in Frankreich. Das Schloss Blois, ein Château aus der Renaissance, das einst von König Ludwig XII.


Författare: Dagmar Schmengler.

Die Masken der Kathedrale von Reims gehören zu den besten bildhauerischen Leistungen des europäischen 13. Jahrhunderts. Die Gesichter mit expressiver Mimik stehen im eklatanten Gegensatz zur übrigen Monumentalplastik von Notre-Dame. Angebracht sind sie an hohen, entlegenen Orten und erscheinen in ihrer differenzierten Ausarbeitung ebenso bemerkenswert wie rätselhaft.
Die Autorin führt detaillierte Formanalysen durch, widmet sich Bedeutung und Funktion der »Masken« im Kontext der Kathedrale und stellt antike sowie romanische Vorlagen zusammen. Interdisziplinär finden geistesgeschichtliche Strömungen der Zeit Berücksichtigung, beispielsweise die mittelalterliche Moraltheologie und Philosophie bis hin zu Thomas von Aquin sowie die Literatur-, Medizin- und Sozialgeschichte. Der umfangreiche Katalog und die zahlreichen Bildvergleiche ermöglichen einen Überblick über die physiognomische Vielfalt und pathognomische Eigenart der Masken von Reims und machen diese Monographie zu einem Standardwerk der Erforschung gotischer Skulptur.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die aus dem 18. Jahrhundert stammende Steinbrücke über die Loire. Viele Treppen durchziehen die Stadt, die auf mehreren Hügeln errichtet wurde. Blois zum ersten Mal durch Gregor von Tours im 6. Die Grafen der Châtillon-Linie residierten in Blois häufiger als ihre Vorfahren. Sie ließen die ältesten Teile des Château im 13.

Grafschaft Blois 1391 an den Herzog Ludwig von Orléans. Bis 1589 war Blois nun ständige Residenz der französischen Könige. März 1513 sowie den Frieden mit Ferdinand dem Katholischen am 5. Unter den Einwohnern der Stadt waren einstmals viele Calvinisten. In den Jahren 1562 und 1567 wurde Blois zum Schauplatz der Kämpfe zwischen den Anhängern Calvins und denen der katholischen Kirche. 1576 und 1588 wählte Heinrich III. König von Frankreich, Blois als Treffpunkt der Heeresführer aus.

1697 das Bistum Blois, das 1801 unter Napoleon I. Orléans vereinigt, doch 1817 wiedererrichtet wurde. Blois wurde während des Zweiten Weltkrieges von der Wehrmacht vom 18. Army gelang in den letzten beiden Augustwochen 1944. Bei den Gefechten musste die Stadt mehrere Tage des Bombenhagels über sich ergehen lassen. Symbolik: Das Stachelschwein ist die Bilddevise von Ludwig XII.

Es ist als Fensterschmuck im Schloss von Blois in weißer und laufender Darstellung mit goldenem Zierhalsband und goldener Krone auf dem Rücken verewigt. Auf dem Weg vom Schloss in die Altstadt passiert man am Ende des Place du Chateau vor dem Schloss das Maison de la Magie Robert-Houdin. Es ist ein dem Magier Robert Houdin gewidmetes Museum, das eine Einführung in die Geschichte der Zauberei bietet und zugleich auch das Nationale Konservatorium für Zauberkunst ist. Auf dem ansteigenden Gelände neben dem Schloss breiteten sich einst die Gärten Ludwigs XII.