Die Integration des Gelenkknorpels PDF

AMIC bewirkt eine Schmerzlinderung und Wiederherstellung der Gelenkfunktion und soll letztlich eine vollkommene Wiedererlangung der Mobilität ermöglichen, so dass eine Rückkehr zum gewohnten Lebensstil und Aktivitätsniveau möglich wird. Das AMIC-Verfahren wurde erstmals im Jahr 2003 von Behrens vorgeschlagen. Es zielt auf eine Ausweitung der operativen Mikrofrakturierung auf größere Die Integration des Gelenkknorpels PDF über 2,5 cm2 Fläche ab.


Författare: Achim Benditz.
Ein zentrales Ziel der aktuellen Forschung ist es, beste Bedingungen und Materialen zur integrativen Heilung von Gelenkknorpelverletzungen zu finden. Eine Möglichkeit den natürlichen Heilungsprozess der Gelenkknorpelwundheilung zu beeinflussen ist die Stimulation des Gewebes mit Sexualhormonen. Neuere Verfahren wie die Chondrocytentransplantation oder die Züchtung von künstlichem Knorpelgewebe (Tissue engineering) zeigten ebenfalls einen stimulatorischen Effekt von Sexualhormonen. In diesem Buch wird der Effekt von Steroidhormonen und Insulin auf die Gelenknorpelintegration und die Integration von künstlich gezüchtetem Knorpel mit Schwerpunkt der nativ/nativen Integration dargestellt.

Operation wird in einem einzigen Durchgang durchgeführt. Dadurch können Blut und Knochenmark austreten und ein Blutgerinnsel bilden, das die notwendigen Bausteine zur Knorpelbildung enthält. Durch Beugung des Gelenks wird die stabile Positionierung der Membran verifiziert und die Wunde anschließend verschlossen. Eine kritische Phase und im Grunde unverzichtbare Voraussetzung für den Erfolg des AMIC-Verfahrens ist das anschließende Rehabilitationsprogramm, das strikt eingehalten werden muss. Hierzu existieren Richtlinien und Empfehlungen, die jedoch an die Bedürfnisse des jeweiligen Patienten angepasst werden müssen. Es sind eine Reihe von allgemeinen Faktoren bekannt, die sich auf das klinische Ergebnis nach einer Knorpelreparatur auswirken, unabhängig von der angewandten Methode. Dazu gehören das Geschlecht und das Alter des Betroffenen, die Größe und genaue Lage des Gelenkknorpeldefekts, die verwendete Operationstechnik und das Protokoll für die postoperative Rehabilitation.

Die operative Mikrofrakturierung wurde Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre von Steadman entwickelt. Sie ist eine gut dokumentierte Knorpelreparaturtechnik und Erstbehandlungsoption bei kleinen Knorpelläsionen. Knochenmark beschrieben wurde, wurde 2006 von Kramer et al. Kollagenmembran auf den sich bildenden Superthrombus aufgebracht.

In einer anderen In-vitro-Studie gingen Dickhut et al. Das Aufbringen von einem Kollagengerüst auf mikrofrakturierte Knorpelläsionen wurde auch in einer von Gille et al. III-Membran, im Vergleich zu einer alleinigen Mikrofrakturierung größer war. Hieraus schlossen die Autoren, dass die Bildung von Reparaturgewebe dadurch angeregt wurde. Eine weitere klinische Beschreibung der AMIC-Technik und ihrer frühen Ergebnisse finden sich in den Arbeiten von Benthien, de Girolamo, Wiewiorski und Valderrabano. Qualitativ hochwertige klinische und gesundheitsökonomische Daten zum Nutzen dieser Methode sind erforderlich.

Die Biomatrix wird zunächst mit autologem Blut vermischt und anschließend auf den gesäuberten mikrofrakturierten Knorpeldefekt aufgetragen. Sie stabilisiert und schützt das Blutgerinnsel, ist biologisch abbaubar und unterstützt den natürlichen Wundheilungsprozess. In einer internationalen, randomisierten klinischen Studie , untersuchen Stanish et al. Wirksamkeit und Sicherheit der Biomatrix im Vergleich zur Mikrofrakturierung. Die Ergebnisse der klinischen Phase III Studie wurden auf dem 10.

Niemeyer: Aktuelle Behandlung des Knorpelschadens im Patellofemoralgelenk. III bilayer collagen membrane decreases reoperation rates for symptomatic hypertrophy after autologous chondrocyte implantation. III collagen membrane: A prospective study with a 3-year follow-up. Alford JW, Cole BJ: Cartilage restoration, part 2: techniques, outcomes, and future directions. Steinwachs MR, Guggi T, Kreuz PC: Marrow stimulation techniques. Hurst JM, Steadman JR, O’Brien L, Rodkey WG, Briggs KK: Rehabilitation following microfracture for chondral injury in the knee. Steadman JR, Rodkey WG, Singleton SB, Briggs KK: Microfracture technique for full-thickness chondral defects: Technique and clinical results.

Steadman JR, Rodkey WG, Rodrigo JJ: Microfracture: surgical technique and rehabilitation to treat chondral defects. Steadman JR, Briggs KK, Rodrigo JJ, Kocher MS, Gill TJ, Rodkey WG: Outcomes of microfracture for traumatic chondral defects of the knee: average 11-year follow-up. Kramer J, Böhrnsen F, Lindner U, Behrens P, Schlenke P, Rohwedel J: In vivo matrix-guided human mesenchymal stem cells. Dickhut A, Dexheimer V, Martin K, Lauinger R, Heisel C, Richter W: Chondrogenesis of human mesenchymal stem cells by local TGF-beta delivery in a biphasic resorbable carrier. Gille J, Kunow J, Boisch L, Behrens P, Bos I, Hoffmann C, Köller W, Russlies M, Kurz B: Cell-Laden and Cell-Free Matrix-Induced Chondrogenesis versus Microfracture for the Treatment of Articular Cartilage Defects: A Histological and Biomechanical Study in Sheep. Gille J, Schuseil E, Wimmer J, Gellissen J, Schulz AP, Behrens P: Mid-term results of Autologous Matrix-Induced Chondrogenesis for treatment of focal cartilage defects in the knee. In: Knee Surgery, Sports Traumatology, Arthroscopy.