Die hohe Kunst des Destillieren´s PDF

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Författare: Kai Möller.
Die hohe Kunst des Destillierens
Dass Brennen mehr bedeutet, als „nur“ Schnaps zu erzeugen, führt dieses Buch vor Augen: Neben köstlichen Edelbränden lassen sich auf diese Weise auch ätherische Öle gewinnen und sogar die Geheimnisse der Alchemie ein wenig lüften.
In die Kunst des Brennens führt Kai Möller mit dem „Großen Buch vom Destillieren“ ein. Auf anschauliche Weise wird erklärt, wie aus oft einfachen Ausgangsprodukten hochwertige Destillate entstehen. Der Bogen spannt sich dabei vom guten, alten Obstschnaps und diversen Bränden wie Wodka, Whisky, Grappa oder Gin über ätherische Öle und Parfüms und sogar Treibstoffe bis hin zu den ganzheitlichen Pflanzenelixieren der Spagyrik, einer ursprünglich alchemistischen Technik, mit der quasi die „Seele“ der Heilpflanzen gewonnen werden soll. Ein Buch also, das sich nicht nur an Schnapsbrenner wendet, sondern an alle, die mittels Destillation Produkte veredeln möchten, so zum Beispiel auch an Menschen, die sich die Ausgangsbasis für ihre Parfüms und Kosmetika mit der traditionsreichen Kulturtechnik des Brennens selbst herstellen wollen.
In diesem umfassenden Buch werden sowohl der Brennvorgang akribisch erklärt als auch gängige Fehler aufgezeigt, die die Qualität des Endproduktes negativ beeinflussen können.
So stehen natürlich auch der Brennapparat und seine Funktionsweise im Mittelpunkt der Erläuterungen. Wesentliches Augenmerk wird darüber hinaus darauf gelegt, dass die Aromen beim Destilliervorgang erhalten bleiben.
Der Autor:
Kai Möller, 1964 in Würzburg geboren, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Destillieren. Neben dem „klassischen“ Brennen von Schnaps und anderem Hochprozentigen widmet er sich der Herstellung von ätherischen Ölen und Parfüms. Als Geschäftsführer eines großen Unternehmens für Brennereibedarf zählt die Befassung mit dem nötigen „Rüstzeug“ der Destillation zu seinem täglichen Brot und betreibt nebenbei ein Aroma- und Destillationsmuseum.

Die Kaffeebohnen werden aus Steinfrüchten verschiedener Pflanzenarten aus der Familie der Rubiaceae gewonnen. Es wird angenommen, dass die Region Kaffa im Südwesten Äthiopiens das Ursprungsgebiet des Kaffees ist. Dort wurde er bereits im 9. Von Äthiopien gelangte der Kaffee vermutlich im 14.

Geröstet und getrunken wurde er dort aber wahrscheinlich erst ab Mitte des 15. Der Kaffeeanbau brachte Arabien eine Monopolrolle ein. Im deutschen Sprachraum dominierte anfangs die Wortform Coffee aus dem Englischen oder Niederländischen, erst im Laufe des 18. Jahrhunderts setzte sich Kaffee nach dem französischen café durch. Von Johann Wolfgang von Goethe stammte die Idee, man solle die Bohnen destillieren. Beim Umsetzen des Gedankens entdeckte der Chemiker Friedlieb Ferdinand Runge das Koffein. Jahrhundert eroberte der Kaffee das persische Safawiden-Reich sowie das Osmanische Reich.

Um 1511 entstanden in Mekka die ersten Kaffeehäuser, die nachfolgend für einige Zeit aufgrund eines mit schweren Strafen belegten Kaffeeverbotes wieder geschlossen wurden. Der Augsburger Arzt Leonhard Rauwolf lernte schon 1573 in Aleppo den Genuss des Kaffees kennen und berichtete 1582 darüber. Weitere Nachrichten über den Kaffee gelangten durch Prospero Alpino 1592 nach Italien. 1645 verfügte Venedig, 1650 Oxford und 1652 London über Kaffeehäuser. Das erste Wiener Kaffeehaus eröffnete 1685.

Es war ein Armenier namens Johannes Theodat, der am 17. In den deutschen Sprachraum war der Kaffee bereits vorher gelangt. 1673 wurde in Bremen ein Kaffeehaus eröffnet und im gleichen Jahr eine Ausschankgenehmigung an einen Holländer erteilt. In Hamburg eröffnete 1677 ein Engländer ein Kaffee- und Teehaus nach Londoner Vorbild, nachdem bereits erstmals 1668 Kaffee im Eimbeckschen Haus ausgeschenkt worden sein soll. Jahrhundert wurde die Kaffeepflanze in niederländischen Kolonien wie Java verbreitet und sicherte den Vereinigten Niederlanden eine Vormachtstellung im Handel. Schnell breitete sich der Kaffeekonsum in immer weitere Gesellschaftskreise aus.