Die Hamburger Sülzeunruhen 1919 PDF

Die Geschichte Hamburgs reicht bis in das die Hamburger Sülzeunruhen 1919 PDF. Entstanden ist die Stadt aus einer Befestigungsanlage, der Hammaburg, welche dem Handel diente. Neben der günstigen Lage des Hamburger Hafens stärkte die jahrhundertelange politische Unabhängigkeit als Freie und Hansestadt die Entwicklung Hamburgs zur zweitgrößten Stadt Deutschlands nach Berlin.


Författare: Sven Philipski.
Die Sülzeunruhen gehören zu den "revolutionären Nachbeben" im Jahre 1919. Sie sind sowohl Kampf um ausreichende und qualitativ akzeptable Ernährung als auch Teil der Auseinandersetzung zwischen den sozialistischen und demokratischen Kräften einerseits und den monarchistischen und reaktionären Kraften andererseits.

Nach dem Schmelzen des Eisschildes, der das Gebiet um das heutige Hamburg während der letzten Kälteperiode der aktuellen Eiszeit bedeckte, folgten vor etwa 17. 000 Jahren vermutlich nomadisch lebende Jäger und Sammler und siedelten sich im Urstromtal der Elbe an. Der Vorstoß römischer Expeditionstruppen bis in den Hamburger Raum ist nicht archäologisch belegt und gehört vermutlich in den Bereich der Legende. Die Römer kannten jedoch einen Ort an der Alstermündung, den sie Treva nannten und der möglicherweise an der Stelle der heutigen Stadt liegt. Diese Bezeichnung für Hamburg lebt im Irischen bis heute fort. Jahrhundert siedelten sich die nordalbingischen Sachsen im nordelbischen Raum an.

In dieser ließ Karl der Große 810, nachdem seine Franken mit Unterstützung der slawischen Abodriten das Gebiet von den Sachsen erobert hatten, zwischen den Flüssen Bille und Alster eine Taufkirche errichten. 831 begründete Ludwig der Fromme in der Hammaburg ein Bistum, das 832 durch Papst Gregor IV. Nach dem Tode Bischof Leuderichs von Bremen wurde auf einer Synode 848 beschlossen, Bremen das vorher an Verden abgetretene Nordelbien mit dem Erzsitz in Hamburg zurückzugeben. Bereits 915 wurde die Siedlung beim ersten dokumentierten Überfall der slawischen Abodriten in Schutt und Asche gelegt. Der Wiederaufbau der Altstadt dauerte bis in die Anfänge des 11. Die Stadt wurde durch eine Ringmauer mit zwölf Verteidigungstürmen befestigt. 1106 starb das Geschlecht der Billunger aus und Adolf I.

Barbarossa der Stadt den Freibrief überreicht haben, angeblich zum Dank für Hamburgs Unterstützung beim Kreuzzug im Heiligen Land. Juli 1227 besiegte eine norddeutsche Fürstenkoalition mit Beteiligung Hamburger Bürger die Dänen in der Schlacht bei Bornhöved vernichtend. Schauenburg, der ab 1228 Herr der gesamten Stadt war. In dieser Phase des Aufbaus entstanden auch etliche Klöster und Spitäler. Bestimmungen für das Zivil-, Straf- und Prozessrecht in Kraft. Ab 1292 hatte der Rat Hamburgs gesetzgebende Gewalt.