Die Früchte des spirituellen Lebens PDF

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Författare: Ayya Khema.
Bedeutet Buddhismus Verzicht auf Genuss und Lebensfreude? Müssen wir der Welt den Rücken kehren, um spirituell wachsen zu können? Diese Fragen stellen sich die Menschen nicht erst heute, sondern sie beschäftigten schon den indischen Herrscher Ajatasattu, der sie Buddha persönlich vortragen konnte. Dessen Antworten sind heute so gültig wie damals.
Ayya Khema interpretiert Buddhas berühmte „Lehrrede von den Früchten des spirituellen Lebens“ (Samannaphala-Sutta) zeitgemäß und lebensnah. Sie gibt wichtige Impulse, damit wir die Früchte des spirituellen Lebens ernten und gleichzeitig den Anforderungen des modernen Alltags genügen können.

Es gehört zu den ältesten Bildtypen der buddhistischen Malerei. Es ist die altindische Vorstellung vom Wirken des Karma, die im Bild des Lebensrades symbolisch veranschaulicht ist. An Tempeln schmückt es meist die Außenwand der Vorhalle. Bevor der Gläubige den Tempel betritt fällt sein Blick auf das Lebensrad und dieses fordert ihn auf, sein Leben zu ändern.

Im Lebensrad erkennt er sich selbst, es ist ein Spiegel, ein verschlüsselter Ausdruck seines Unbewussten. Meditation über das Bhavacakra kann eine Vorübung zur Selbstverwirklichung sein. Yama, der grimmige, scharfzähnige, mit einem Tigerschurz bekleidete Dämon des Todes und des Unheilsamen hält das Lebensrad in seinen Krallen. In dieser Rolle wird Mara mit dem christlichen Teufel verglichen. Hahn, Schlange und Schwein jagen sich im Zentrum des Rades. Ein weiteres System zeigt im Zentrum des Rades ein Schwein als Bild der Unwissenheit, eine Taube als Bild der gierigen Anhaftung und eine Schlange als Bild des Zorns. Im angrenzenden Ring wird in der rechten, dunklen Hälfte der karmische Abstieg, in der linken, hellen der karmische Aufstieg angedeutet.

Taten begehen oder dem Dharma folgen und Gutes tun, zwischen diesen beiden Möglichkeiten hat jeder zu wählen. Im Außenring des Lebensrades sind die verschiedenen Daseinsfaktoren dargestellt, die das Leben jedes Menschen bestimmen. Kette beschrieben, die den Menschen immer wieder hineinzieht in den Kreislauf von Geburt und Tod. Jedes der zwölf Glieder ist nicht alleinige Ursache, sondern eine von mehreren Bedingungen dafür, dass das nächste Glied entsteht. Die Beschreibung der zwölf Stationen beginnt oben in der Mitte und geht im Uhrzeigersinn weiter. Eine blinde Greisin mit Topf und Stock, die aus der Sicherheit des Hauses dem Abgrund zutappt, symbolisiert die Unwissenheit, die daran schuld ist, dass die meisten Menschen dem Wiedergeburtenkreislauf verhaftet bleiben. Karma, das sich als zukünftige Wiedergeburt auswirkt.

Die Tatabsichten werden durch einen Töpfer dargestellt, der Schalen und Krüge für den zukünftigen Gebrauch herstellt. Von den Tatabsichten programmiert, ergreift das Bewusstsein nach dem Tode eine neue Existenzform, wie ein Affe, der sich von einem Ast zum anderen schwingt. Die neue Existenzform beginnt mit der Entstehung von Name und Körper, worunter die geistigen und physischen Komponenten der Person zu verstehen sind. Diese sind wie zwei Männer in einem Boot aufeinander angewiesen und müssen solange zusammen bleiben, bis der Strom überquert ist.

Durch diese Fenster schaut er in die Welt, so dass Berührung mit den wahrgenommenen Objekten zustande kommt, symbolisiert durch ein Liebespaar. Aus der Berührung erwächst Empfindung, oft schmerzhafte wie der Pfeil im Auge, noch öfter verlockende. Kanne, die mit Gerstenbier gefüllt ist. Die Begierde veranlasst die Wesen, nach dem Tode wiederum eine neue Existenzform zu ergreifen. Aus der Begierde, die nur kurzfristig befriedigt wird, erwächst eine noch stärkere Form der Gier. Der Mensch ist nun Sklave seiner Leidenschaften. Ast gepackt hat, um Früchte zu pflücken.

Das Werden des neuen Wiedergeburtswesens versinnbildlicht das Paar bei der Zeugung bzw. Die Geburt in eine neue Daseinsform ist die nächste Station und wird durch eine Gebärende veranschaulicht. Alter und Tod schließen das Werdensrad. Eingeschnürt in ein Tuch, wird die Leiche von einem Träger auf dem Rücken zur Leichenstätte getragen, um dort zerstückelt und von Geiern und Schakalen gefressen zu werden.