Die Bedeutung der Baubo PDF

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Hekate tanzt mit zwei Fackeln vor einem Altar, schwarze attische Vase, auf der Hekate mit Blattgold herausgearbeitet war, ca. Göttin in dreifacher Gestalt, von drei Chariten umtanzt, Attika, die Bedeutung der Baubo PDF 3.


Författare: Monika Gsell.

Die Bedeutung der Baubo. Kulturgeschichtliche Studien zur Repräsentation des weiblichen Genitales

Sie ist die Göttin der Wegkreuzungen, Schwellen und Übergänge, die Wächterin der Tore zwischen den Welten. Die Göttin ist aus einem kleinasiatischen Kult im 8. Religion aufgenommen worden, möglicherweise aus Karien. Evidenz dafür findet man in theophorischen karischen Personennamen in Hekat-. In der griechischen Antike wurde Hekate zur Göttin der Hexerei, Magie und Theurgie.

Ihr Kult wurde eher im Verborgenen gepflegt: Als Beherrscherin der Magie konnte sie den Zugang zur Unterwelt öffnen, den Kontakt mit Geistern und Toten ermöglichen, als Orakelgottheit die Zukunft offenbaren, ihren Anhängern Macht und Reichtum gewähren. Als fremde Göttin fand Hekate keinen festen Platz im griechischen Pantheon, ihre Rolle stand in Konflikt mit bereits bestehenden griechischen Gottheiten, besonders mit Artemis. Sie wurde zu einer schwer fassbaren Göttin der häuslichen Sphäre und der Übergänge. Die ältesten Darstellungen der Göttin in Kleinasien zeigen sie thronend und von Löwinnen umgeben. Auch die älteste griechische Darstellung zeigt sie thronend, aber ansonsten ohne Attribute.

Danach wird sie jung und fackeltragend dargestellt. Dreigestalt für sie charakteristisch: drei junge schöne Frauen, die entweder Rücken an Rücken stehen oder um einen Polos. Hekate verbrennt Klytios mit der Höllenfackel, Pergamonaltar, um 150 v. Auf den ältesten griechischen Bildzeugnissen wie Vasen oder dem Pergamonaltar ist die Fackel ihr Attribut bzw.

Weitere Symbole: Dolch, Schlangen, Schlüssel, Schnur, Peitsche, Schale. Auch Tiere der Unterwelt und der Nacht wurden mit ihr in Verbindung gebracht, beispielsweise Hunde, Eidechsen, Kröten, Iltisse, Eulen und andere. Eine der grundlegenden Quellen zum Verständnis der Bedeutung der mythischen Figur in der Antike ist Hesiods Theogonie. Hesiod beschreibt sie als eine den Menschen sehr hilfreiche Göttin, sie schenkt den Hirten fruchtbare Herden, den Fischern volle Netze, den Jägern reiche Beute, den Athleten und Kriegern Erfolg und Glück im Kampf. Sie ist neben Zeus die einzige Gottheit, die den Menschen jeden Wunsch erfüllen oder verweigern kann.

Doch genauso wie die Göttin den Segen geben kann, kann sie ihn wieder nehmen, wenn sie es für richtig empfindet. Reich, den Menschen so freundlich gesinnt wie den ewigen Göttern. Ferner gebar sie die namenschöne Asteria. Perses führte sie heim in sein Haus, auf das sie Gattin ihm heiße.

Teil an der Erde zu haben und an der Öde des Meeres. Achtung genießt sie im Kreis der unsterblichen Götter. Göttin sein Bitten gnädig erhört hat. Aus der Fülle der Macht gewährt sie Glück ihm und Wohlstand. Sie hält ihr Schicksal in Händen. Macht, die ihr zukam unter den früheren Göttern. Alle Ehre auf Erden, am Himmel wie auf dem Meere.