Die Böhmischen Brüder PDF

Die Kalixtiner fanden als gemäßigte Partei der hussitischen Die Böhmischen Brüder PDF vor allem Unterstützung bei Adel und Bürgertum. 1457 oder 1458 gründeten sich die Böhmischen Brüder, eine von der Utraquistischen Kirche theologisch und organisatorisch unabhängige Gemeinschaft.


Författare: Rudolf Rícan.
"Wir sind entschlossen, uns nur durch das Evangelium und durch das Vorbild des Herrn Christus und der heiligen Apostel in Sanftmut, Demut, Geduld und Feindesliebe leiten zu lassen."
So umschrieb Bruder Gregor, der Begründer der Böhmischen Brüder, deren Programm. Diese Christen zogen sich aus der durch Macht und Kompromisse korrumpierten Kirche zurück und bildeten eine eigene Gemeinschaft, die Brüder-Unität. Sie gründeten damit schon im 15. Jahrhundert, lange vor Martin Luther, eine evangelische Kirche, die Teil der Reformation war.
Der tschechische Kirchenhistoriker Rudolf Říčan zeichnet mit dieser Gesamtdarstellung ein umfassendes, lebendiges und gut lesbares Bild vom Auf und Ab der Geschichte der Böhmischen Brüder zwischen 1457/58 und ihrem Ende im 17. Jahrhundert.
Das Buch wird ergänzt durch eine gut verständliche Darstellung der Theologie der Böhmischen Brüder von Amedeo Molnár. Dabei wirkt vor allem die Unterscheidung dogmatischer Lehraussagen in für das Heil Wesentliche, zum Heil Dienliche und nur zufällige Dinge für heutige Leserinnen und Leser modern und aktuell.

Nach 1530 kam es unter dem Einfluss der lutherischen Reformation zu einer weiteren Spaltung. Originaltitel: Husitská ideologie, übersetzt von Heide Thorwart u. Josef Theodor Müller: Geschichte der Böhmischen Brüder. Johannes Glanz: Das Reich in der ersten Hälfte des 15.

In: Online-Lexikon zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, 2014. Diese Seite wurde zuletzt am 13. Februar 2019 um 13:05 Uhr bearbeitet. Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen.

Mai 1611 zum König von Böhmen gekrönt und nach dem Tod von Rudolf am 20. Januar 1612 auch zum Kaiser gewählt. Als er seine Residenz nach Wien verlegt hatte, kam es in Böhmen durch seine Statthalter zur Stärkung der katholischen Kräfte. 1615 verschärfte sich dann die religiöse, aber auch die politische Situation in ganz Europa. Juni 1617 wurde Erzherzog Ferdinand schließlich zum König von Böhmen gewählt. Ferdinand ging sofort daran, umfangreiche Rekatholisierungsmaßnahmen in Böhmen durchzusetzen und die Rechte der Stände einzuschränken. 1617 mündete der innere Konflikt in offene Feindschaft.