Der Sprung in die Transzendenz PDF

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Ausgaben auch Karamasoff, ist der letzte Roman des russischen Schriftstellers Fjodor M. Dostojewskis Roman hat einen ähnlichen Aufbau wie eine Kriminalgeschichte: Konfliktsituation in einer Familie, Mord, Recherchen und Verhaftung des Verdächtigen, Gerichtsverhandlung mit Zeugenaussagen, Plädoyers und Urteil. Der Leser verfolgt diese Abläufe, der Sprung in die Transzendenz PDF gegen Ende, wer der Täter ist, und erlebt die Entwicklung eines Justizirrtums mit.


Författare: Wilfried Belschner.
Dies ist ein persönliches Buch. Es entstand aus Krisen und dem produktiven Umgang mit ihnen. Die Beiträge dokumentieren einen Entwicklungsprozess, der sich über zwei Jahre erstreckt. Der Autor erkundete als Zen-Schüler die Muster seiner Persönlichkeit und seines Bewusstseins. Als Wissenschaftler reflektierte er diese grenzüberschreitenden Erfahrungen und führte psychologische Forschungsstudien durch. Die Ergebnisse aus beiden Quellen fließen ein in den radikalen Vorschlag einer Entmystifizierung des Spirituellen. An die Stelle der religiösen und fernöstlichen Traditionen tritt eine "Kultur des Bewusstseins". Der innovative Entwurf hat tiefgreifende Auswirkungen auf die zukünftige Qualifikation der Professionellen in allen menschbezogenen Bereichen beruflichen Handelns. Aus dem "Transzendenz-Training" wird zur Veranschaulichung ein Modul skizziert.

Der 55-jährige Patriarch Fjodor Karamasow entstammt dem alten niederen Landadel und ist durch Spekulationshandelsgeschäfte reich geworden. Um seine Familie kümmert er sich nicht und überlässt die Erziehung der Söhne, nach dem frühen Tod seiner beiden Frauen, anfänglich dem Diener Grigori Kutusow und seiner Frau Marfa bzw. Verwandten, die für eine Gymnasialausbildung sorgen. Er selbst lebt seine Leidenschaften hedonistisch aus. Die auf wenige Tage im September und, nach einem Zwei-Monate-Sprung, November konzentrierte Haupthandlung beginnt mit der Rückkehr der drei erwachsenen Söhne.

Sie vertreten unterschiedliche Weltanschauungen und diskutieren diese untereinander und mit dem Vater. Das Verhältnis wird aus finanziellen und persönlichen Gründen, v. Fjodor und seinem ältesten Sohn, immer spannungsreicher. Der 24-jährige Iwan, der die Universität besucht hat, verdient seinen Unterhalt mit Privatstunden und dem Schreiben von philosophischen Artikeln. Er verkörpert den aufgeklärten, verstandesorientierten, atheistischen Intellektuellen.

Er bezweifelt, aus Enttäuschung über das von Gott nicht verhinderte Leid in der Welt, die Autorität der christlichen Gebote und der damit verbundenen Belohnungen und Strafen. Iwans Ideen finden vor allem das Interesse seines mutmaßlichen gleichaltrigen Halbbruders Pawel Smerdjakow. Vorwort vom Erzähler zum Protagonisten erklärt, den der Leser die meiste Zeit über begleitet, ist Novize und Schüler des Priestermönchs und Starez Sossima, als Gegenfigur zu Fjodor sein eigentlicher Vater. Die Haupthandlung beginnt mit Dmitris Streit mit dem Vater, der ihm angeblich Geld aus dem Erbe seiner Mutter schuldet und der um dieselbe Frau, Agrafena Alexandrowna, wirbt. Dmitri des geplanten Mordes und Diebstahls beschuldigt. Mit diesem Hauptstrang der Handlung sind weitere, die Thematik der Eltern-Kind-Beziehung illustrierende Geschichten verwoben: z. Gutsbesitzerin Katerina Chochlakow und ihrer übersensiblen, seit einem halben Jahr an den Füßen gelähmten, in Alexej verliebten 14-jährigen Tochter Lisa.

Grabmal Dostojewskis in Sankt Petersburg, mit dem Bibelwort Joh, 12, 24, das auch das Motto der Brüder Karamasow ist. Figur an ihrer Seite haben, stehen zwei Vaterfiguren gegenüber: ihrem leiblichen Vater, der Zeugung und Tod symbolisiert, und dem Starzen Sossima als Verkörperung von Opfer und Auferstehung. Durch die differierenden Positionen, die vielen Gespräche und die darin vertretenen unterschiedlichen Bewertungen, z. Nach dem Tod des jüngsten Sohnes Alexej im Mai 1878 suchte Dostojewski im Juni desselben Jahres Hilfe beim Starez Amwrosi im Optina-Kloster bei Koselsk. Kapitel 5 des ersten Buchs lehnt sich in der Darstellung des Starzentums stark an Kliment Zedergolms wenige Jahre zuvor verfasste Hagiographie des Starez Leonid an.